Gold und Silber beim 45. Rheinmarathon für RG Speyer

"Gold" für die Renngemeinschaft RG Speyer/Neusser RV im Kirchboot
Der Rheinmarathon (42 km) von Leverkusen nach Düsseldorf ist der Saisonhöhepunkt der Langstrecken-Ruderer der Rudergesellschaft Speyer. Dabei gab es Gold, davon erfuhr die Mannschaft beim Duschen, Silber und einen 5. Platz.
Dieses Jahr kam erstmalig eines der neuen Kirchboote der RG Speyer „Konrad II“ zum Einsatz. Aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung im Speyerer Team, ging die Mannschaft als Renngemeinschaft RG Speyer/Neusser RV an den Start. Gesteuert von Norbert Herbel starteten die beiden Schlagmänner Frank Durein und Gerd Jakobs mit Dieter Guhl, Volker Holl, Ralf Mattil, Thomas Zimmermann, Gunter Piller, Andreas Walter, Hubert Doser und als einzige „Nicht-Speyererin“ Hedwig Werhahn-Glade vom Neusser RV.
In den letzten Jahren hat der Rheinmarathon seinen Schrecken als Wetterhölle ein wenig verloren. So auch diesmal, 12 Grad Celsius, kein Regen, leichter Schiebewind begleiteten die Ruderer. Einzig der niedrige Wasserstand ließ schon vermuten, dass es kein besonders schnelles Rennen würde.
In Leverkusen wurde gestartet und immer wieder galt es die Wellen, ausgelöst durch die Berufsschifffahrt, zu meistern, die aufgrund des niedrigen Wasserstand selbst einem Kirchboot alles abverlangten. Ab der Hälfte des Rennens, bei etwa km 20, näherte sich das Speyerer Kirchboot, dem zuvor gestarteten Neusser Boot auf Schlagdistanz. Es entwickelte sich ein spannender Kampf um jeden Meter. Jeder Angriff der Speyerer wurde von der Neusser Mannschaft gekontert. Das „Elefantenrennen“ zog sich 10 km hin, für die Ruderer gefühlt 100 km. Der Endspurt begann 10 km vor dem Ziel. Im Ziel war nicht auszumachen wer zeitlich die Nase vorn hatte. Nach dem Verladen des Bootes ging es zum verdienten Duschen und genau dabei sickerten die Rennergebnisse durch: RG Speyer, schnellste Zeit, 1. Platz! Auf den Silberrang ruderte der Neusser RV und Bronze ging an den Karlsruher RV Wiking.
Ebenfalls am Start waren Steffi Haase Goos und Andrea Vogel Frauen-Gig-Doppelvierer m. Steuermann E (Mindestdurchschnittsalter 55 Jahre) in der Renngemeinschaft RG Speyer/Mündener RV/WRG „Die Wikinger“ mit Katrin Martinen und Ursel Ries. Nach 2:44:58 Stunden blieb die Uhr stehen, das bedeutete den Silberrang, nur um 1 Sekunde geschlagen von Dormagener RG 'Bayer'.
Reinhold Eppel erreichte im Gig-Doppeldreier C in der Renngemeinschaft RG Speyer/Bamberger RG/Ludwigshafener RV mit Ellen Brandenburger und Detlef Döhnert nach 2:36:48 Stunden den 5. Platz.
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