Elias Dreismickenbecker ist U23-Vizeweltmeister im Rudern

Silber für den deutschen U23-Leichtgewichts-Doppelvierer (Elias Dreismickenbecker; 1. v.r.)
Auf der Willem-Alexanderbaan in Rotterdam werden vom 21. bis 28. August die Weltmeisterschaften in den nichtolympischen Bootsklassen sowie der U23 und U19 ausgetragen. Es ist das erste Mal, dass alle drei Weltmeisterschaften zusammen ausgetragen werden. 70 Länder haben 1890 Aktive zu den Wettbewerben gemeldet. Der Deutsche Ruderverband schickt in allen 41 Bootsklassen eine Mannschaft an den Start. Von der Rudergesellschaft Speyer mit am Start sind Elias Dreismickenbecker im U23-Leichtgewichts-Doppelvierer ohne Steuermann und Alicia Bohn im Juniorinnen-Einer.
Mit einem Vorlaufsieg schaffte das Quartett um Elias Dreismickenbecker mit einer Sekunde Vorsprung auf Schweden und knapp drei Sekunden vor Irland den direkten Einzug ins Halbfinale und ersparte sich den kräftezehrenden Umweg über die Hoffnungsläufe. Im Halbfinale lief es dann für Julian Schneider, Jonas Felix Weller, Philipp Grebner und Elias Dreismickenbecker nicht ganz optimal. Bis zur Streckenhälfte lag der Doppelvierer auf Rang drei ruderte sich dann auf Platz zwei vor, musste dann aber die von Rang fünf aufs letzte Streckenviertel gegangenen Kanadier noch vorbeiziehen lassen. Es siegte Italien und Deutschland war mit Rang drei im Finale. Favorisiert gingen die Briten und Italiener ins Finale, während das Deutsche Boot auf eine Medaille hoffte. So ergriff der Doppelvierer mit Elias Dreismickenbecker die Flucht nach vorn und fuhr die ersten 500 Meter maximal raus, das brachte die Führung die bis zur Streckenhälfte bei 1000 Meter gehalten werden konnte. Dann waren die Briten einfach zu stark und übernahmen die Spitze des Feldes. Doch der Deutsche Doppelvierer kämpfte und war nicht bereit die Italiener vorbeiziehen zu lassen. Völlig ausgepumpt brachte das Deutsche Quartett den Bugball nach 5:54,68 Minuten ins Ziel und hielt die Italiener, die 5:54,74 Minuten unterwegs waren, mit sechs hundertstel Sekunden auf Distanz. Auch die siegreichen Briten lagen nur mit eineinhalb Sekunden vorn. Es folgten Kanada, Irland und Schweden auf den Rängen vier bis sechs innerhalb einer Bootslänge. Ein extrem enges und spannendes Rennen endete für Elias Dreismickenbecker mit der Silbermedaille.
Alicia Bohn, nach ihrer Silbermedaille bei der Europameisterschaft, für den deutschen Juniorinnen-Einer gesetzt, ließ gleich im ersten Rennen der Junioren-Weltmeisterschaft Klasse aufblitzen. Sie beendete ihren Vorlauf über die 2000-Meter-Distanz als Siegerin in 7:44,61 Minuten vor Australien und Frankreich. Der Vorsprung auf Rang zwei betrug sage und schreibe sieben Sekunden, damit war der direkte Einzug ins Halbfinale geschafft. Ihre härteste EM-Widersacherin die niederländische Europameisterin Karolien Florijn musste sich im zweiten Vorlauf, der Juniorenjahresweltbestzeit rudernden Clara Guerra, Italien, beugen und in den Hoffnungslauf.
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