Alicia Bohn bei Internationaler Juniorenregatta mit Gold und Silber

Gold im Doppelvierer - Alicia Bohn (4. stehend v.l.)
Nach vielen Trainingseinheiten im heimischen Reffenthal aber auch in Berlin und Würzburg unter den Augen der Bundestrainerin durfte Alicia Bohn von der Rudergesellschaft Speyer mit den besten Deutschen Juniorinnen bei der Internationalen Juniorenregatta in München auf der Olympiastrecke über die 2000-Meter-Distanz im Doppelzweier und Doppelvierer zeigen, dass sie auch 2016 wieder zu den Besten gehört.
Der erste Regattatag gehörte dem Juniorinnen A-Doppelzweier. In 7:41,47 gewann Alicia Bohn mit Anneke Mau, ARC Würzburg den Vorlauf gleich souverän mit fast 14 Sekunden vor Großbritannien und schaffte damit die Qualifikation fürs A-Finale. Hier ging es auch gegen die eigenen Partnerinnen Paula Vosgerau und Sophie Leupold aus dem Doppelvierer. Diese Renngemeinschaft Pirnaer RV/Lübecker RG legte sich auch gleich an die Spitze des Feldes, gefolgt vom RC Potsdam und der Renngemeinschaft RG Speyer/ARC Würzburg. So blieb es auch bis zur 1500-Meter-Marke, dann zog das Duo Bohn/Mau einen gewaltigen Endspurt überruderte den RC Potsdam und blieb mit nur acht zehntel Sekunden hinter den Siegern aus Pirna und Lübeck. „Mit Silber am ersten Tag können wir leicht in den zweiten Regattatag gehen“, waren sich die Speyerer Schlachtenbummler einig.
Diese Vorfreude auf den Juniorinnen A-Doppelvierer muss sich auch auf die vier jungen Damen übertragen haben. Mit einem klaren Vorlaufsieg gegen die Renngemeinschaft Düsseldorf/Heidelberg/RC Potsdam zog das Quartett Alicia Bohn, Anneke Mau, Paula Vosgerau und Sophie Leupold ins A-Finale ein. Hier erwischte das britische Team den besten Start und lag nach 500-Metern mit 1,4 Sekunden vorn, doch bei Streckenhälfte hatte sich das Team um Alicia Bohn schon mit vier zehntel Sekunden an die Spitze geschoben und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf 1,24 Sekunden gegenüber den letztlich zweitplatzierten Ruderinnen der Renngemeinschaft Düsseldorf/Heidelberg/RC Potsdam aus. Großbritannien folgte fünf, Schweiz zehn, Polen achtzehn und Schweiz II achtundzwanzig Sekunden zurück. „Silber im Doppelzweier und Gold im Doppelvierer sind ein optimaler Start in die noch junge Saison und geben Motivation bis zu den Jugendmeisterschaften im Frühsommer“, waren sich die Speyerer einig.
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