Ehemalige Fußballprofis der Lotto-Elf unterstützen leukämiekranke Menschen

Ehemalige Fußballprofis spielten für den guten Zweck.
Simmertal: Sportplatz | In Simmertal (Kreis Bad Kreuznach) kickten Prominente für den guten Zweck. Die Mannschaft der Lotto-Elf, die sich aus Legenden der Fußballgeschichte zusammensetzt, traf bei dem Freundschaftsspiel auf eine Ü40-Auswahl des Kirner-Lands. Im Zentrum stand dabei, Hilfe für Menschen in Not zu leisten: 11 000 Euro zugunsten der „Hilfe für Kinder in Not“ kamen bei der Benefizaktion zusammen. Der Förderverein Lützelsoon e. V. möchte mit dem Betrag leukämiekranke Kinder unterstützen. Auch die Stefan-Morsch-Stiftung aus Birkenfeld war vor Ort, um über Stammzellspende aufzuklären. Am englischen Doppeldeckerbus der Stiftung registrierten sich 15 Menschen als Stammzellspender, um vielleicht irgendwann einem Leukämiepatienten Hoffnung auf Heilung zu schenken.
Ehemalige Profifußballer wie Horst Eckel, Wolfgang Overath und Stefan Kuntz ließen den Ball nicht nur aus Spaß rollen, sondern warben auch für die Hilfsaktion. „Dieses Engagement der ehemaligen Fußballprofis ist nicht selbstverständlich. Sie leisten das ehrenamtlich und nehmen teilweise eine Anfahrt von mehr als 500 Kilometern auf sich“, erklärt Herbert Wirzius, erster Vorsitzender des Fördervereins Lützelsoon. Seit mehr als 15 Jahren bilden Prominente im Auftrag von Lotto Rheinland-Pfalz für den guten Zweck die Mannschaft der Lotto-Elf. Schon vor zwei Jahren war die Stefan-Morsch-Stiftung bei dem Spiel in Hennweiler (Kreis Bad Kreuznach) mit dabei, um auf die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke aufmerksam zu machen. Auch damals ließen sich Menschen als mögliche Lebensretter typisieren.
Emil Morsch, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, freut sich über das Engagement der Sportler, Helfer und Zuschauer: „Das sind nicht nur 15 Menschen, die sich typisieren ließen, das sind 15 Chancen, die Leben retten können.“ Die Stiftung ist Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei mit Sitz in Birkenfeld. Seit fast 30 Jahren sind täglich mehrere Teams der Stiftung bundesweit unterwegs, um über Stammzellspende aufzuklären und vor allem junge Menschen als potenzielle Stammzellspender in die Datei aufzunehmen.
Weitere Infos unter: www.kinder-in-not-hilfe.de und www.stefan-morsch-stiftung.de.

Wie wird man Mitglied im Team der Lebensretter?
Sie sind gesund und volljährig? Wenn Sie nicht älter als 40 Jahre sind, können Sie kostenlos typisiert werden. Für ältere Spender bitten wir um einen Beitrag in Höhe von 50 Euro zu den Typisierungskosten. Denn obwohl man bis zur Vollendung des 61. Lebensjahres in der Datei für weltweite Suchanfragen gespeichert ist, werden ältere Spender selten von den Transplantationskliniken ausgewählt – sofern mehrere kompatible Spender zur Verfügung stehen. Im Jahr 2013 war etwa 1 Prozent der Spender zum Zeitpunkt der Stammzellspende älter als 55 Jahre. Gleiches gilt für Frauen mit mehr als zwei Schwangerschaften (auch Fehlgeburten zählen dazu). Denn im Rahmen von Schwangerschaften können Antikörper gebildet werden, die nach heutigem Kenntnisstand den Transplantationserfolg gefährden können. Nur etwa 1,5 Prozent der Spender im Jahr 2013 waren Frauen mit mehr als zwei Schwangerschaften. Weitere Ausschlusskriterien lassen sich auf der Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) nachlesen. Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie einfach unsere gebührenfreie Hotline 08 00 - 766 77 24 an.
Kommt es später dazu, dass man als Spender helfen kann, wird zu Ihrer Sicherheit ein umfassender Gesundheitscheckup durchgeführt. Die Mitarbeiter der Stefan-Morsch-Stiftung werden Sie kontaktieren. Wir beraten und begleiten Sie während der gesamten Vorbereitung auf die Stammzellspende. Der Verdienstausfall und alle anderen anfallenden Kosten werden von der Stiftung getragen oder der Krankenkasse des Patienten ersetzt.
Wichtig ist: Jugendliche können sich ab 16 Jahren mit dem schriftlichen Einverständnis der Eltern ebenfalls als Stammzellspender registrieren lassen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei von ca. 380 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Die Stiftung ist Mitglied der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD).
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