Jahrestagung zum Wanderfalkenschutz in NRW

Heute fand die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz des NABU NRW statt. In Recklinghausen war dazu viel Interessantes zu erfahren. Wo der Wanderfalke von etwa 1970 bis 1990 deutschlandweit fast ausgestorben war, da die Eischalen durch Umweltgifte brüchig wurden und beim Bebrüten zerbrachen, erholen sich die Bestände langsam wieder. Heutzutage unfruchtbar gebliebene Eier, die im Labor untersucht werden, weisen allerdings immer noch Gift-Konzentrationen auf, die um ein hundertfaches über dem gesetzlichen Grenzwert von Hühnereiern liegen, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Für eine gesündere Umwelt beibt also immer noch genug zu tun.

Neben dem eigentlichen Thema, der Situation des Wanderfalken in NRW, gab es Beiträge dazu aus anderen Bundesländern sowie von unseren Nachbarn, den Niederlanden. Abgerundet wurde der Tag mit spannenden Vorträgen zu Untersuchungen an Wiesenweihen, Rotmilanen und Habichtskäuzen.
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2 Kommentare
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Armin Köhler aus Rauschenberg | 23.03.2015 | 00:13  
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Werner Szramka aus Lehrte | 23.03.2015 | 12:29  
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