Pfingst-Wander-Ruder-Ruhr-Rusch-Fahrt

Pfingstsamstag starteten 28 ruderwillige RGFler um beim Kanu-Verein Schwerte die sechs mitgenommenen Ruderboote zu Wasser zu lassen. An der Einsetzstelle waren mehrere Steine und Stromschnellen und auch Kanu-Slalom-Stangen die es zu besiegen galt. Nach einem gelungenen Start zieht sich die Ruhr zunächst gemächlich durch die Landschaft. Da an diesem Wochenende das Wandern nicht zu kurz kommen sollte, war auch schnell die erste Umtragestelle erreicht. Insgesamt gab es am ersten Tag drei Umtragestellen und eine Schleusung.
Beim Ruderverein der SG Demag war die erste Übernachtung geplant. Nachdem der Einkauf erledigt war, gab es eine große Portion Nudeln mit Tomatensauce.
Auch der zweite Tag war eine Mischung aus Wandern und Rudern. Fünf Umtragestellen lagen auf dem Weg. Das Umsetzen der Boote war immer wieder eine Herausforderung. Sowohl von der Länge der Umtragestellen (bis 200 m) als auch von den nicht immer für Ruderboote geeigneten Stegen. An der letzten Umtragestelle war der Einstieg in die Boote nur durch das Wasser möglich.
Spannend waren auch immer wieder die Stromschnellen die über alle drei Tage verteilt immer wieder vorkamen. So haben die Ruderer gelernt wo die Nase der Stromschnellen ist. Denn nur in der Nase ist das gefahrlose Fahren möglich.
Nach der Übernachtung in Hattingen startete die letzte Etappe bis nach Essen.
Auf dieser Tour kamen die ersehnten oder auch gefürchteten Bootsrutschen. Bei den Bootsrutschen bleibt die Mannschaft in den Booten, die Skulls werden lang gemacht und die Rutschpartie kann beginnen... Die meisten Ruderer hätten gern die Boote wieder hoch getragen um nochmal zu rutschen.
Am Baldeneysee in Essen wurden die Boote dann wieder verladen und am späten Abend erreichten die RGFler das Bootshaus in Sehnde.
Insgesamt wurden 72 km gerudert, zwei Bootsrutschen genutzt, zweimal getreidelt und achtmal Boote umgetragen. Eine prima Leistung, insbesondere weil der Anteil mit 17Kindern größer war als die 11 Erwachsenen. Die Ruderboote wiegen jeweils etwa 100 kg, und nur mit Hilfe aller war es möglich diese Strecke zu bewältigen!
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