Neuzugang beim SuS Sehnde – Nummer 7

Patrick Glage in Jubelpose ... (Foto: www.dorfkicker-online.de)

Dem SuS Sehnde ist es gelungen einen spektakulären Transfer zu tätigen und so seine Aufstiegsambitionen zu untermauern...

Bereits von der E- bis zur C-Jugend spielte Patrick „Pepe“ Glage für den SuS Sehnde. Im Alter von 14 Jahren zog es ihn dann zum MTV Ilten, für die er mehrere Jahre auf Torejagd ging. Der pfeilschnelle Außenspieler hat dabei viele Erfolge vorzuweisen.

Mit der A-Jugend holte er das Tripple, bestehend aus Kreismeisterschaft, Kreispokalsieg und Staffelmeisterschaft. Nachdem er für die Iltener Herrenmannschaft sein Debüt gefeiert hatte, konnte er seinen Teil zum Aufstieg in die Bezirksliga und später sogar in die Bezirksoberliga leisten. Nachdem wenige Jahre später der Iltener Abstieg nicht zu vermeiden war, ging es auch sportlich für „Pepe“ etwas bergab. Unruhe in der Mannschaft und dem Umfeld bewogen in dazu, ein halbes Jahr zu pausieren um dann ablösefrei zu Germania Grasdorf zu wechseln. Dort spielte der torgefährliche Mittelfeldspieler gute 18 Monate, wurde aber sportlich gesehen nie wirklich glücklich.

Bereits in den letzten Jahren hatte der SuS Sehnde immer wieder probiert sein Talent zurück „nach Hause“ zu holen, was jedoch stets scheiterte. Umso glücklicher äußerte sich der sportliche Leiter Andreas Janizki über diese Verpflichtung: „Wir sind glücklich und können auch ein wenig stolz sein, so einen talentierten Spieler ablösefrei verpflichtet zu haben… Dieser Transfer wird mit Sicherheit eine gute Außenwirkung erzielen und Pepe wird unserem Team, besonders den jungen Spielern, weiterhelfen.“. Nicht nur das fußballerische Talent des 28-Jährigen ist gefragt, auch soll er seine Erfahrungen zum Thema Aufstieg beim SuS Sehnde einbringen.

Der Spieler selbst gibt sich dagegen eher bescheiden: „Ich freue mich auf die Zeit beim SuS Sehnde. Viele Spieler kenne ich dort persönlich und möchte wieder Spaß beim Fussball spielen haben. Natürlich habe ich große Ziele mit der Mannschaft…“. Obwohl der Neuzugang aus der Bezirksliga in die Kreisliga wechselt stellt er keine übertriebenen Forderungen und passt sich dem Konzept des SuS Sehnde an. Er wird beim SuS Sehnde keinerlei Prämien oder Gehalt beziehen. Lediglich Fahrtgelder wurden ausgehandelt, welche jedoch mit der Verpflichtung zu jedem Auswärtsspiel selbst fahren zu müssen gekoppelt wurden. Darüber hinaus möchte Pepe seine geliebte Rückennummer 7 zurück, welche „eine Grundbedingung“ für den Transfer gewesen sein soll.

Tj
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