Das Glück ist mit den Tüchtigen…

SuS Sehnde bereitet sich auf das Spiel vor... (Foto: Karl Butz)

Am Sonntag gewann der SuS Sehnde sein Auswärtsspiel beim kampfstarken Gastgeber Friesen/Hänigsen mit 2:3…

Bereits vor dem Spiel hatte Trainer Mirko Feuerhahn seine Mannschaft vor dem Gegner gewarnt. Friesen/Hänigsen sei in der Lage jeden Gegner der Liga zu schlagen, auch wenn der Gastgeber sich aktuell in keiner guten Form befinde.

Das Spiel begann sehr offen und beide Seiten konnten sich Chancen erspielen. Nach knappen 20 Minuten entschied der Schiedsrichter, nach einem Foul an Daniel Neitzke, auf Strafstoß für den SuS Sehnde. Dieser wurde jedoch von seinem Assistenten darauf hingewiesen, dass der Abwehrspieler den Ball gespielt hatte und so nahm der Hauptschiedsrichter seine Entscheidung zurück und entschied auf Eckball. Im Gegenzug bekam der Gastgeber dann einen Elfmeter zugesprochen, welchen Sie zum 1:0 Zwischenstand verwandeln konnten. Der Gerechtigkeit halber sprach der Schiedsrichter dann auch dem SuS Sehnde noch einen Elfmeter zu, nachdem Timo Janizki gefoult wurde. Diesen konnte Julian Kaffka in gewohnt routinierter Manier verwandeln. Vor der Halbzeit erhöhten die Sehnder nochmals den Druck um mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen, wurden jedoch vom Gastgeber mustergültig ausgekontert und kamen selbst zur 2:1 Halbzeitführung.

Selten hatten die Sehnder Spieler ihren Trainer so lautstark erlebt wie zur Halbzeit in Hänigsen. Zu Recht prangerte er die mangelnde Einstellung seiner Mannschaft zu diesem Spiel an und forderte eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang. Zwar kamen die Sehnder tatsächlich besser ins Spiel, konnten aber zahlreiche Chancen nicht nutzen. Marius Steinke war es dann, der nach feiner Einzelleistung den Bann brechen und zum Ausgleich treffen konnte. Der SuS versuchte nun alles um noch den Sieg zu erringen und wurde tatsächlich für den hohen Aufwand belohnt. Nach einem Freistoß durch Boris Wente konnte Dennis Tessmann den Ball aufs Tor köpfen, scheiterte jedoch an einem Spieler der Gastgeber, welcher den Ball auf der Linie klären konnte. Dieser Abwehrversuch landete jedoch vor den Füßen von Sehndes Thorsten Kerber, der eiskalt zum 3:2 Siegtreffer einschießen konnte. Der Jubel der Sehnder kannte keine Grenzen und der knappe Vorsprung konnte auch über die Zeit gebracht werden.

Mit 5 Punkten Vorsprung ist der SuS Sehnde nun vorzeitig Herbsmeister, muss allerdings am nächsten Sonntag im letzten Spiel der Kreisliga-Hinserie nochmal auswärts in Kirchhorst antreten.
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