Trilogie meiner Wintergedichte 2016

Blick in den winterlichen Garten.
  Sehnde: Bilm | Trilogie meiner Wintergedichte:

Nummer 1

Sehe ich richtig?... Es schneit?
Ist das nicht zu früh für diese Zeit?
Der Winter kommt mit Macht,
was hat er sich nur dabei gedacht.

Und Morgen ist die Pracht wieder vorbei.
Was soll das, dann ist es warm, regnet dabei.
Der Sturm wütet wie wild ums Haus,
er reißt Dächer, Bäume und Sträucher raus.

Ich denke an meine Kinderzeit.
Jetzt bei Opa auf dem Lande,
das wünsche ich mir heut.

Dort noch einmal solche Winter erleben,
in meinen Träumen bin ich am Schweben.
Ich spüre die Schneeflocken auf meiner Haut.
Alles ist friedlich, still, nirgends ein Laut.

Überall Schnee bis hoch auf den Bäumen.
Von so etwas kann man hier nur träumen.
Kein Auto, kein Schneeflug nichts störte die Ruh.
Genieße die Stimmung, mache die Augen zu.

Eisblumen am Fenster, draußen war es kalt
Väterchen Frost hat die Scheiben bemalt.
Ich vermisse die alte Zeit.
Für mich ist der Winter noch so weit.

Nummer 2

Hurra, hurra!
Nun ist der Winter wirklich da!

Schnee soweit ich sehen kann, auch in den Bäumen.
Wunderschön, genauso wie in meinen Träumen.
Es ist eine Pracht, hatte gar nicht mehr daran gedacht.

Ruhe und Besinnung fühle ich in mir.
Schaue zum Fenster hinaus, schön ist es hier.

Mein Blick geht zum Balkon hinaus.
Naja, der sah auch schon mal besser aus.
Wenn es wärmer wird, mach ich Schönes draus.

Schnee und Eis entsorgen, das muss jetzt nicht sein.
Das kann warten, ich weiß, es ist nicht fein.

Liege im Sessel, schaue hinaus, überlege was ich machen kann.
Ich habe Besuch bekommen, ein toller Vogel schaut mich an.

Er sitzt auf der Brüstung, sucht Futter und nun?
Was ist mit meiner Ruh, klar, sowas gehört im Winter dazu!

Schön, dann muss Winter eben kalt sein.
Eis und Schnee, trockene Sträucher, leere Töpfe und mehr,
entsorge ich schnell, es ist auch nicht schwer.

Jetzt weiß ich, warum meine Lust mich hindern wollte,
den Balkon nicht winterfein machen sollte.
Das Vogelfutter liegt im Auto, ich hab es vergessen.
Keine Gnade, warm anziehen und vorher etwas essen.

Geschafft, hatte zwar noch kein Vogelhaus!
Die Pyramiden von Weihnachten ersetzten es auch.
Vogelfutter, Nüsse, Äpfel alles steht bereit,
für diese schöne frostige Zeit.

Ich sitze im Sessel schau den Vögeln zu,
fühle mich geborgen, habe innerlich Ruh.

Nummer 3

Winterliches Empfinden!

Ich schau aus dem Fenster, wie schön, es schneit.
Der Winter ist wieder da, ich genieße diese Zeit.

Dicke Flocken tanzen wie wild hernieder.
Und eins, zwei drei, kennst du die Welt nicht wieder.

Alles verschwindet unter dieser weißen Pracht.
Das ist eben Winter und zum Ausruhen gedacht.

Das alte Jahr ist vorüber, nichts bleibt wie es war.
Gedanken kommen, war alles richtig und klar?

Was hatte ich mir Vorgenommen,
und was ist davon gekommen?

Was habe ich alles erlebt, was sollte ich lernen?
Mich selber erkennen, loslassen, Gewesenes entfernen?

Was wird an Neuem kommen? Was wünsche ich mir sehr?
Das werde ich erfahren, Gesundheit, Ideen, und was noch mehr?

Ich warte ab, gehe jetzt zur Ruh,
und schließe meine Augen zu.

Gerade werde ich wach, bin noch ganz benommen.
Was waren das für Träume? Sollen die jetzt kommen?

Wollte ich mich nicht ausruhen? Und was nun?
So, wie das jetzt aussieht gibt es sehr viel zu tun!

Elisabeth Rahlfes
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