Männergesangverein Rethmar

Männergesangverein mit Frauen vor dem Panometer in Leipzig
Männergesangverein Rethmar On Tour

Wieder einmal wurden die Koffer gepackt, die Männer des MGV Rethmar und ihre Frauen gingen auf große Fahrt. Bei der diesjährigen 3 Tagesfahrt ging es in Richtung Leipzig, Halle und Ostharz. Wie es schon seit einigen Jahren zur Tradition gehört, setzten wir uns in Königslutter zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen. Nach dieser Stärkung konnte der Tag beginnen.
Der erste Zielpunkt war die Gedenkstätte - Deutsche Teilung - in Marienborn.
Bei einer interessanten Führung durch die ehemaligen Gebäude der Grenzstation
empfanden einige von uns immer noch ein beklemmendes Gefühl, obwohl die Öffnung der Grenze nun schon 25 Jahre zurück liegt.
Weiter ging es dann in Richtung - Arche Nebra -, dem Fundort der Himmelsscheibe. Die Himmelsscheibe von Nebra zeigt die weltweit älteste, bisher bekannte Darstellung des Kosmos. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte. Die 3600 Jahre alte runde Bronzescheibe zeigt die Sonne, je nach Deutung auch den Vollmond, eine Mondsichel und 32 goldene Sterne. Die Scheibe wurde erst 1999 in einen Waldgebiet bei Nebra gefunden.
Nachdem soviel Kultur mit Kaffee und Kuchen versüßt worden war, ging es weiter in Richtung Halle zu unserem Hotel.
Der Samstag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und somit stand der Besichtigungsfahrt durch Leipzig nichts im Weg. Nach einer informativen Stadtrundfahrt landeten wir am Panometer, einem ehemaligen Gasometer in Leipzig. In dem Gasometer ist auf einem 360 Grad Bild die Völkerschlacht von
Leipzig nachgestellt. Dieser Besuch war ein Höhepunkt unserer Fahrt, man kann nicht mit Worten wiedergeben, was man gesehen hat, man muss es erleben.
Die Maße des Bildes sind ca. 100 mal 30 Meter. Weiterhin ging es zum Völkerschlacht - Denkmal, wo einige Unentwegte das 91 Meter hohe Denkmal bestiegen, die Anderen bummelten durch die Anlage.
Nach einem Bummel durch die Altstadt fuhren wir in die Gosenschenke, einem Traditionslokal in Leipzig. Hier ließen wir bei einem guten Essen und dem Traditionsgetränk Gosebier den Tag ausklingen. Der stadtbekannte Kabarettist
Uwe Rohland brachte uns auf kurzweilige Art den sächsischen Dialekt in Anekdoten und Geschichten nahe. Leider geht auch so ein Abend vorbei.
Auf der Heimfahrt am Sonntag ging es über Sangerhausen. Hier erhielten die
Hobbygärtner unter uns umfassende Informationen über die Pflege der Rosen.
Weiter ging es über Quedlinburg mit einem kleinen Stadtbummel zum Kloster Wöltingerode. Nach einer interessanten Führung durch die historische Klosterbrennerei konnten bei der anschließenden Verköstigung die Erzeugnisse des Klosters ausgiebig probiert werden. In gelöster Stimmung ging es nun in Richtung Heimat, und wieder können wir sagen, eine harmonische Reise in der Chorgemeinschaft geht zu Ende. Nach der Fahrt ist vor der Fahrt, wir freuen uns auf die Fahrt 2015.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Anzeiger | Erschienen am 08.10.2014
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