Junggesellschaft Bolzum spendet erneut für den Kindergarten
Sehnde: KiTa Bolzum | Bolzum. Auch in diesem Jahr hat die dörfliche Kindertagesstätte die Zuwendung der Junggesellen erhalten. Im Beisein von Ortsbürgermeisterin Silke Lesemann überreichten die Vorsitzenden Florian Augsten und Tobias Kracke stellvertretend für die Junggesellschaft Bolzum am Donnerstag, 2. Februar, eine Geldspende in Höhe von 400 Euro.
Die anwesenden Kinder und Betreuerinnen zeigten sich von der Zuwendung überaus begeistert. „Wir haben schon eine Vorstellung, was wir mit dem Geld anstellen könnten“, berichtete Erzieherin Hannelore Sedelies und verwies darauf, dass mal wieder neue Spielgeräte für das Außengelände wie z.B. Bobbycars, Drei- und Laufräder benötigt würden. Vom Engagement der Junggesellen ist auch Ortsbürgermeisterin Silke Lesemann angetan: "Die Einsatzbereitschaft der jungen Männer zur Förderung des Kindergartens und des Gemeinwohls ist längst nicht selbstverständlich und verdient daher ein besonderes Lob." Fasziniert spielten die Junggesellen währenddessen schon mit dem Magnetspielzeug, welches die Kindergartenleitung um Marion Szyma von der letztjährigen Spende beschafft hat.
Die Grundlage der Unterstützung ergibt sich immer noch maßgeblich durch die Spenden der Dorfbewohner, die beim traditionellen Fastnachtsumzug erbeten werden. Im vergangenen Jahr gelang der Gruppe trotz verschiedener Bemühungen darüber hinaus noch keine weitere, profitable Aktion. Die Gemeinschaft an sich und auch die Bereitwilligkeit zu weiteren Aktivitäten wachse aber, erklärte Augsten und garantiert: „In diesem Jahr packen wir es und im kommenden Jahr wird unser Beitrag zur Förderung des Gemeinwohls über 500 Euro liegen.“ Einerseits ist der Verein damit auch in diesem Jahr wieder auf die großzügigen Gaben der Dorfbewohner angewiesen. Andererseits plant die Gesellschaft beispielsweise im Sommer ein Hobbykicker-Turnier und spätestens zu Silvester die erste Bolzumer Dorfgemeinschaftsparty zu veranstalten. „Aber auch hier sind wir auf Mithilfe und Kooperationsbereitschaft angewiesen“, ergänzt Augsten.
Zunächst lädt die Junggesellschaft am Freitag, 10. Februar, potenzielle Neumitglieder, d.h. unverheiratete Knaben zwischen 16 und 29 Jahren, zur Jahreshauptversammlung in die Sportklause ein. Bei den Bewerbern verzichte man jedoch nicht auf eine Aufnahmeprüfung. „Harmlos“, versprach Kracke und fügte hinzu, dass alle Aktionen der Junggesellen nur für den guten Zweck seien, nämlich die Gemeinschaft inner- und außerhalb der Gruppe zu fördern. Denn auch beim diesjährigen Fastnachtsumzug, der dieses Jahr bereits am Samstag, 18. Februar, stattfindet, werden die ledigen Männer wieder kostümiert, bewaffnet mit Konfetti und Schuhcreme durch Bolzum ziehen. Nach Auskunft der Vorsitzenden dieses Mal allerdings mit einem neuen Festwagen und auch neuen, feminineren „Eierfrauen“. Neben Geldspenden und Fusel erfreue man sich aber natürlich wie in jedem Jahr auch über Eier, Wurst oder Speck. „Das Ziel ist aber die 500-Euro-Marke“, betont Kracke.



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