SONNE, SCHNEE UND BLAUER HIMMEL.

Der Nachschubweg, der Mittellandkanal mit Blick in Richtung Osten auf das Kraftwerk.
Sehnde: FELDMARK | Die " Drei warmen Brüder ", das Heizkraftwerk in Hannover´s Stadtteil Linden kennt fast jeder. Es ist zu einem Wahrzeichen von Linden und dem Umland geworden.
Mit dem Bekanntheitsgrad können wir nicht mithalten, aber mit der Größe.
Wir haben das Heizkraftwerk Mehrum, nicht direkt zu Sehnde gehörend steht es an der Flurgrenze zu der Samtgemeinde Sehnde.
Aus den unterschiedlichsten Positionen sieht der Betrachter, in Richtung Osten schauend, die gewaltigen Bauten und Wasserdampfsäulen.
Mit je 130 m Höhe ist das Kesselhaus und der Kühlturm höher als die Schornsteine in Linden, 125 m. Der 250 m hohe Schornstein überragt alle Gebäudeteile. Das Kraftwerk wurde 1979 in Betrieb genommen und wird mit Steinkohle befeuert, die eine Nettoleistung von 690 Megawatt erzeugen. Die ca. 130 Mitarbeiter sorgen für einen geregelten Betrieb und einen maximalen Steinkohleverbrauch von 5760 Tonnen je Tag.
Die Kohle wird über einen Hauseigenen Binnenhafen über den Mittellandkanal umweltfreundlich mit Schiffen transportiert. Über dem Kraftwerk stehen nicht nur weißgraue Wasserwolken, sondern schwarze Wolken für die Mitarbeiter.
Die Einstellung des Betriebes wurde in den Medien vielfach diskutiert, ein Datum um 2020 steht im Raum. Das soll uns nicht abhalten dieses Schauspiel bei Sonne, blauem Himmel und Schnee, aus allen Richtungen aufzunehmen.
Anzumerken wäre noch, das Heizkraftwerk Linden wird mit Gas betrieben.
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