Nachwuchsabteilungen aus Sehnde mit Doppelsieg bei der Sommerolympiade in Höver

Spiel 1 forderte die Zielgenauigkeit der Spieler
 
Beim Hockey-Parcours kam es auf Schnelligkeit an
Neue Hüpfburg an die Stadtfeuerwehr übergeben


Am Samstag, den 13.08.2016 fand ab 12:00 Uhr die diesjährige Sommerolympiade der Stadtjugendfeuerwehr Sehnde in Höver statt. Bei bestem Wetter konnten die 15 Gruppen insgesamt 15 Spiele voller Spiel, Spaß und Spannung absolvieren.

Beim ersten Spiel mussten die Kinder und Jugendlichen einen Tischtennisball in Becher mit verschiedenen Punktzahlen werfen, vorher durfte dieser nur einmal den Tisch berühren. Das zweite Spiel forderte viel Geschicklichkeit, denn hier musste eine kleine Erbse mit Hilfe von einem Strohhalm in einen etwa ein Meter entfernten Becher transportiert werden. Auch bei Spiel drei wurde viel Geschicklichkeit benötigt, denn hier galt es einen „Riesen-Jenga“-Turm so hoch wie möglich zu bauen, ohne dass dieser umfällt. Beim vierten Spiel brauchten die Spieler viel Zielgenauigkeit, denn hier wurden mehrere Dosen in einer Reihe aufgestellt und mussten dann innerhalb von fünf Minuten mit einem Tennisball umgeworfen werden. Beim nächsten Spiel brauchten die Kinder und Jugendlichen eine gute Mischung aus Geschicklichkeit und Schnelligkeit, denn hier musste ein Tennisball in einer etwa ein Meter langen Röhre über eine Strecke von knapp fünf Metern transportiert werden, ohne dass dieser runter fällt, bewertet wurde die Anzahl von absolvierten Strecken innerhalb von fünf Minuten. Bei dem Spiel „Schlösser knacken“ mussten in einem Zeitraum von fünf Minuten so viele Schlüssel wie möglich dem richtigen Schloss zugeordnet werden und beim siebten Spiel kam es auf Feuerwehrwissen an, denn hier sollten mehrere Armaturen zu einer großen Armaturenskulptur zusammen gebaut werden, ohne dass diese umfällt. Hinzu kam eine Schwierigkeit, denn Teile die bereits angekuppelt wurden, durften nicht wieder entfernt werden. Bei dem Spiel „Spreizer mit Gefühl“ kam es erneut auf viel Geschicklichkeit an, denn hier musste ein Plastikbecher gefüllt mit Wasser mit einem hydraulischen Rettungsspreizer von einem Hütchen zum Nächsten transportiert und anschließend in einer Schüssel ausgeleert werden, dabei sollte so wenig Wasser wie möglich verschüttet werden. Beim neunten Spiel kam es auf die Sehfähigkeit der Kinder und Jugendlichen an, denn hier mussten sie durch ein Fernglas innerhalb von fünf Minuten so viele kleine Figuren und Gegenstände wie möglich, über knapp zehn Meter Entfernung erkennen. Das nächste Spiel wurde unter dem Namen „Tastspiel“ vorgestellt und hier mussten die Teilnehmer in einer Fühlkiste Gegenstände aus der Feuerwehrtechnik und dem Alltag erraten und benennen. Beim elften Spiel musste ein Tennisball mit einem Hockeyschläger durch einen Parcours gespielt und anschließend in ein Mini-Tor geschossen werden. Auch beim zwölften Spiel musste ein Parcours durchlaufen werden, doch hier bekamen die Spieler einen Löffel mit Wasser und mussten diesen durch den Parcours bringen und anschließend das Wasser in eine Schüssel kippen. Das 13. Spiel sorgte bei strahlendem Sonnenschein bei vielen Kindern für eine Abkühlung, denn hier musste von einem Teil der Gruppe Schwämme in einem Eimer voll Wasser gesogen, dann über eine Wand geworfen und anschließend vom anderen Teil der Gruppe in einem zweiten Eimer ausgewrungen werden. Beim vorletzten Spiel wurde ein Tischtennisball in einer Dachrinne positioniert und dieser musste dann mit Hilfe eines Wasserstrahls nach oben in ein Loch befördert werden und beim letzten Spiel wurden mehrere Mäusefallen in einem Kreis positioniert und mussten dann innerhalb von drei Minuten mit einem Tennisball aus einer bestimmtem Entfernung ausgelöst werden, bewertet wurde dabei die Anzahl der ausgelösten Fallen.

Bevor die Siegerehrung gegen 16:00 Uhr beginnen konnte, wurde durch den Stadtbrandmeister Jochen Köpfer und seinem Stellvertreter Diethelm Huch eine neue Hüpfburg übergeben, diese kann nun auf allen Veranstaltungen der Stadtfeuerwehr und der Jugendfeuerwehren genutzt werden. Köpfer hatte sich in der vergangenen Zeit im Rahmen der Mitgliederwerbung für solch eine Anschaffung stark gemacht.

Anschließend konnten Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude und Stadtkinderfeuerwehrwartin Birgit Bettmann die erreichten Platzierungen verkündet werden, wie bereits in den vorherigen Jahren wurden Jugend- und Kinderfeuerwehr getrennt bewertet.

Bei der Kinderfeuerwehr gewann Sehnde vor Müllingen-Wirringen und Rethmar. Die weiteren Plätze belegten Ilten, Höver 2 und Höver 1.

Bei der Jugendfeuerwehr konnte sich auch die Gruppe aus Sehnde vor Höver 1 und Rethmar 1 durchsetzen. Dahinter folgten Bilm, Ilten, Müllingen-Wirringen, Bolzum/Wehmingen, Höver 2/Wassel und Rethmar 2.

Damit findet die nächste Sommerolympiade in zwei Jahren in Sehnde statt.





Benedikt Nolle
Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit
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