Bundeswettbewerb 2015 der Stadtjugendfeuerwehr Sehnde

Antreten der Gruppen
 
Der A-Teil
Am 30.05.2015 fand ab 13.30 Uhr der diesjährige Bundeswettbewerb auf Stadtebene, der Stadtjugendfeuerwehr Sehnde in Rethmar statt. Die Organisation und Bewirtung übernahm dementsprechend die Ortsfeuerwehr aus Rethmar.


Nach einer kurzen Begrüßung starteten die Gruppen zunächst mit dem sogenannten B-Teil des Wettbewerbes. Hierbei galt es eine Strecke von 400 Metern mit verschiedenen Stationen zu bewältigen, vier dieser neun Stationen waren dabei reine Laufstrecken mit einer Länge von 50 Metern. Bei einer Station musste ein Jugendlicher einen 15 Meter C-Druckschlauch so schnell wie möglich aufrollen und anschließend das Staffelholz an den nächsten Kameraden weitergeben, dieser innerhalb seiner Station einen Schwebebalken überlaufen ohne dabei daneben zu treten. Die nächste Person nahm bereits zu Beginn des B-Teils auf einer Krankentrage Platz, neben ihr lagen ein Gürtel, ein Helm und ein Paar Handschuhe , diese musste sie so schnell wie es geht anziehen und dann das Staffelholz weiterreichen. Anschließend sollte von zwei Jugendlichen ein C-Druckschlauch mit einem C-Mehrzweckstrahlrohr zusammengekuppelt und anschließend mit einem Feuerwehrknoten verbunden werden. Die letzte Person hatte die Aufgabe, nach einem kurzen Sprint, einen Leinenbeutel zwischen zwei Stangen ins Ziel zu werfen. Der B-Teil wurde nach dem Altersdurchschnitt bewertet: je jünger die Gruppe, desto mehr Zeit hatte diese.


Nachdem alle Gruppen den ersten Teil abgeschlossen hatten, konnte gegen 15.15 Uhr die erste Gruppe im A-Teil starten. In diesem galt es gemeinsam einen Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 in einer vorgegebenen Zeit von sechs Minuten durchzuführen, Wasserentnahmestelle war in diesem Jahr ein Unterflurhydrant. Die Jugendlichen wurden dafür bereits in ihren Ortsjugendfeuerwehrwehren in Positionen eingewiesen und hatten eine lange Übungszeit hinter sich. Bei dem Löschangriff übernahm hierbei der Wassertrupp die Wasserversorgung vom Hydranten zur Pumpe und von da aus zum Verteiler. In dieser Zeit war der Angriffstrupp bereits ausgerüstet auf dem Weg nach vorn und legte sich eine C-Druckschlauchleitung selber - zu den gewöhnlichen Aufgaben der jeweiligen Trupps kam dazu, dass der Angriffstrupp eine Leiterwand besteigen, der Wassertrupp eine Hürde überqueren und der Schlauchtrupp einen Kriechtunnel durchlaufen musste. Nachdem der Wassertrupp die Wasserversorgung hergerichtet hatte, bekam er einen Einsatzbefehl vom Gruppenführer, daraufhin ging es zum Ablageplatz um sich auszurüsten und dann nach vorn, für diesen Trupp verlegte der Schlauchtrupp die C-Druckschlauchleitung. Als dieses erledigt war, baute sich der Schlauchtrupp seine eigene Leitung auf und eilte durch den Kriechtunnel nach vorn. Nachdem alle Leitungen hergerichtet waren und von allen Trupps ein „Wasser marsch!“ erfolgte, meldete der Gruppenführer „Wasserhalt - Angriffstrupp und Wassertrupp: Knoten und Stiche anlegen!“. Daraufhin eilten die eben genannten Trupps nach vorn zum Knotengestell und führten ihre zuvor bei Übungsdiensten geprobten Knoten und Stiche aus. Nachdem alle Knoten geknotet und alle Stiche gestochen waren erfolgte vom Gruppenführer die Meldung „Übung beendet!“ und die Zeit wurde gestoppt.


Gegen 17:00 Uhr waren auch mit diesem Teil alle Gruppen fertig und kurz darauf konnte der Sieger verkündet werden. Nach einer kurzen Ansprache vom stellvertrenden Ortsbrandmeister aus Rethmar, Siegfried Freitag, wurden folgende Ergebnisse bekannt gegeben:


Sieger wurde in diesem Jahr die Gruppe Rethmar 2 gefolgt von Sehnde und Bilm. Die weiteren Plätze belegten Rethmar 1(4), Höver(5), Müllingen-Wirringen(6), Ilten(7) und Bolzum/Wehmingen(8).





Benedikt Nolle
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
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