Zimmerbrand in Psychiatrischen Einrichtung

Ein Zimmerbrand in einer psychiatrischen Klinik in der Parkstraße in Köthenwald sorgte in der Nacht für einen Großeinsatz, der Feuerwehr. Insgesamt wurden 3 Personen mit Rauchgasvergiftungen und eine Person mit schweren Brandverletzungen in Krankenhäuser gebracht.

Um 19:39 Uhr wurde der Feuerwehr eine Rauchentwicklung in einem Wohnbereich der Psychiatrische Station in Köthenwald gemeldet. Noch in der Alarmierungsphase wurde vom Pflegepersonal telefonisch, ein Feuer und eine brandverletzte Person gemeldet. Da zu diesem Zeitpunkt der Wohnbereich komplett verraucht war, worauf umgehend durch den Disponenten der Regionsleitstelle eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Im Laufe des Einsatz, wurde ein Massenanfall von Verletzten der Stufe 1 (5-20 Betroffene) veranlasst. Da zunächst nicht klar war, wie viele Bewohner eine rettungsdienstliche Betreuung benötigen würden.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine massive Rauchentwicklung im 2. Obergeschoss festzustellen. Drei Bewohner befanden sich noch im gefährdeten Bereich und mussten durch Atemschutztrupps gerettet werden. Vor der Station wurde ein Rauchverschluss gesetzt um den Treppenraum und andere Stationen vor einer weiteren Rauchausbreitung zuschützen. Die komplette Station wurde bereits durch das Pflegepersonal evakuiert. Das Feuer könnte schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden. Anschließend mussten durch die Feuerwehr umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt werden, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Alle Bewohner könnten in anderen Wohnbereichen untergebracht werden.
Nach rettungsdienstlicher Betreuung und präklinischer Erstversorgung mussten 3 Personen mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht werden. Eine 25jährige Frau erlitt schwere Brandverletzung und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert. Zum entstandenen Sachschaden können zurzeit keine Angaben gemacht werden. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 23 Fahrzeugen und 86 Einsatzkräften vor Ort.
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