Brand zweier Arbeitsmaschinen in 85m Höhe

Einsatzkräfte bei der Menschenrettung
Ein Brand zweier Arbeitsmaschinen auf der Abraumhalde der Firma Kali und Salz in Sehnde hat zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Die Einsatzstelle lag in 85 Meter höhe und stellte die Einsatzkräfte vor eine herausfordernde Lage.

Gegen 18:10 Uhr war ein Muldenkipper und ein Bagger einen Abhang herunter gestürzt. Mitarbeiter alarmieren umgehend die Feuerwehr und teilen dort weiter mit, dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei und weitere verletzt sind.
Umgehend wurden die Ortsfeuerwehren Sehnde, Bolzum und Wassel alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung sehen. Der zur Ausbildung auf dem Schützenplatz in Sehnde befindliche 2.Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft wurde daraufhin zum Kali Berg alarmiert. Nach kurzer Lageerkundung wurde umgehend die Menschenrettung eingeleitet, hierbei wurden Hebekissen eingesetzt, um den Muldenkipper anzuheben. Feuerwehrleute stellen parallel die Brandbekämpfung sicher. Da die benötigte Wassermenge nicht ausreichte, wurde der 2.Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft mit der Löschwasserförderung aus dem Mittellandkanal beauftragt. Durch den Zug wurde eine Wasserförderung über 1,4 Km zur Einsatzstelle aufgebaut. Da die Steigung 15% und die Höhe bei 85 m üNN liegt, ist es eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte. Während des Einsatzes laufen größere Mengen Betriebsstoffe aus den verunfallten Fahrzeuge aus. Die Ortsfeuerwehr Bolzum stellt an der Einsatzstelle Auffangbehälter zur Löschwasserpufferung auf. Da in den ersten Minuten ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet wurde. Mit Hilfe von 5 Feuerlöschpumpen wird das Löschwasser auf den Berg gefördert.

Gegen 21:00 Uhr war die Übung beendet. Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Übung eingebunden.

Die Zusammenarbeit mit dem 2.Zug der Regionsfeuerwehr hat hervorragend geklappt. Für alle Beteiligten war diese Übung eine wichtige Erfahrung gewesen, stellte Stadtbrandmeister Jochen Köpfer fest. Gerade die schnelle Wasserförderung in eine Höhe von 85 m üNN hatte alle Anwesenden überrascht, wie schnell dieser Einsatzabschnitt gearbeitet hatte und dort ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand.
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