TT-Abteilung der SG Letter 05 für ihr Engagement im ZUG-Projekt geehrt

W.Schneeloch (Vizepräsident des DOSB) mit den Vereinsvertretern
Die TT-Abteilung der SG Letter wurde am heutigen Mittwoch bei der Abschlussveranstaltung des ZUG-Projektes in Berlin für ihr Engagement im Projekt geehrt.

Im Beisein der parlamentarischen Staatssekrärin des Bundesministeriums für Gesundheit Ingrid Fischbach und weiterer Mitglieder des Bundestages konnte Monika Jones als Abteilungsleiterin TT die Urkunde aus den Händen von Walter Schneeloch, dem Vizepräsidenten Breitensport und Sportentwicklung im DOSB entgegen nehmen.

Das Projekt „Zugewandert und geblieben“ (kurz ZUG) hatte der DOSB in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit vor gut zwei Jahren auf den Weg gebracht, um Wege in die Sportvereine für ältere Menschen mit Migrationshintergrund zu erkunden. Neben den Landessportverbänden aus Brandenburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie dem DJK-Sportverband hatte sich der DTTB (als einziger Fachverband) mit seinem Konzept für Gesundheitssport Tischtennis um die Teilnahme beworben. Mit drei Vereinen (der SG Letter, dem TTC Magni Braunschweig und dem STTK Berlin aus Steglitz) ging man an den Start, um das mit dem Gütesiegel „Pro Gesundheit“ ausgezeichnete Konzept für Tischtennis als Gesundheitssport auch für ältere Menschen mit Migrationshintergrund attraktiv zu machen. Begleitet wurde das Projekt von Anfang an durch die Uni Erlangen. In Letter fanden in dieser Zeit 4 Kurse mit dem Schwerpunkt Gesundheitssport TT unter der fachkundigen Leitung von Günther Hahn, einem ausgebildeten B-Trainer für Gesundheitssport, statt. Viele Teilnehmer der Kurse sind jetzt in der Hobbygruppe der Abteilung aktiv.

Nach nunmehr zwei Jahren und einer Vielzahl durchgeführte Kurse in jedem Verein war es Zeit , auf das Gesamtprojekt zurückzublicken. Dies geschah mit Vertretern aus Politik und Sport und Mitwirkenden aus allen teilnehmenden Vereinen am heutigen Mittwoch im DBB-Forum in Berlin. Die Laudatoren und Koordinatoren der einzelnen Verbände lobten das große Engagement aller Beteiligten, die allesamt ehrenamtlich tätig waren. Zahlreiche Flyer und Plakate wurden verteilt, zahlreiche Gespräche geführt, Netzwerke geknüpft, Kooperationspartner gesucht, Angebote ausgewählt und auf die Teilnehmer angepasst, …

Für den DTTB beschrieb Doris Simon eindrucksvoll die Hemmnisse und Probleme der einzelnen Vereine bei der Kontaktaufnahme, machte aber auch die Chancen für die Vereine deutlich.

In zwei Gesprächsrunden, u.a. mit Maria Becker (BGM), Walter Schneeloch (DOSB) und den Projektkoordinatoren ging es neben den Erfahrungen aus dem Projekt auch um die neue Aufgabe der Sportvereine bei der Integration von Flüchtlingen, der Sperrung von Hallen natürlich entgegenwirkt.

Die Projektleiterin Verena Zschippang vom DOSB hob mit einer Sonderehrung am Ende besonders die Arbeit des DTTB und seiner Vereine und die ihrer Projektkoordinatorin Doris Simon hervor.
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