Hohe Auszeichnung für Silvio Korte und Jan Torborg im Kyusho-Jitsu

Am Freitag, den 09.10.2015 war es soweit: Nach monatelanger Vorbereitung legten die beiden Seelzer Karate-Meister Silvio Korte und Jan Torborg Ihre Prüfung zum Schwarzgurt ab.

Bereits im Februar erreichten beide Kampfkünstler des japanischen „Weg der leeren Hand“, wie Karate-Do übersetzt wird, den 5. Dan (5. Schwarzgurt-Graduierung) im Goju-Ryu Karate-Do. Das Besondere daran ist, dass beide Freunde seit mittlerweile 24 Jahren jede Gürtelprüfung als Partner zusammen bestreiten.
Über das Karate hinaus beschäftigen sich beide seit über 7 Jahren mit Kyusho Jitsu, welches die ursprünglichen Geheimnisse des Karate entschlüsselt und auf dem Wissen der traditionellen chinesischen Medizin aufbaut.

Nach vielen Monaten der Vorbereitung war es dann soweit:
Silvio Korte bestand mit großem Lob der Prüfer seine Kyusho-Prüfung zum 4. Dan. Damit gehört Silvio zu einer handvoll Kyusho-Meister in Deutschland mit diesem hohen Niveau. Gleichzeitig darf er nun als Instruktor Lehrgänge leiten; die Kyusho-Schüler bis zum 2. Dan bringen.

Auch Jan Torborg durfte sich über das Lob der Prüfer und Chefs der Kyusho-Jitsu-Organisation-Deutschland (KJOG) Bettina (7. Dan) und Sebastian Lämmle (6. Dan) freuen und nahm das Diplom zum 2. Dan entgegen. Neben Silvio, der bereits seit einigen Jahren den Instruktor-Status innehat, erhielt nun auch Jan Torborg die Instruktoren-Lizenz und darf somit offiziell Anfänger im Kyusho-Jitsu ausbilden.

Die über zweistündige Prüfung beinhaltete die ausführliche Darbietung und Erklärung einer Kata unter Berücksichtigung aller Prinzipien des Kyusho-Jitsu. Außerdem wurden Übungsformen, sogenannten Drills und KO-Techniken verlangt. Auch theoretische Fragen zu den unzähligen Zusammenhängen blieben den beiden Prüflingen nicht erspart.
Bei den KO-Techniken, die aus taktischen Gründen ans Ende der Prüfung gelegt wurden, mussten Silvio und Jan nacheinander demonstrieren, dass sie in der Lage sind, einen echten Knock-Out herbeizuführen. Zu diesem Teil der Prüfung standen auch die Prüfer auf, um beim anschließenden Aufpeppeln zu unterstützen. Ohne nachhaltigem Schaden, denn das ist das Ziel des Kyusho-Jitsu, wurden nach der Prüfung noch ein paar Energierückführungs-Techniken praktiziert.
Ein gemeinsames Essen im Stamm-Restaurant Hellas rundete schlussendlich den erfolgreichen Tag für alle ab.
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