Die Prellballer des TuS Seelze haben ein Loch!

Die Prellballspieler des TuS Seelze – ein ehrgeiziger und humorvoller Haufen von älteren Herren zwischen 58 und 88 Jahren, die sich selbst als „Hochleistungssportler“ bezeichnen. Jeden Donnerstag treffen sich die Männer von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Sporthalle der Grundschule in Seelze (Regenbogenschule, Humboldtstraße).

Mit einem zu verdauenden Lächeln werden die alten Knaben zur Aufwärmung mehrere Runden durch die Sporthalle gescheucht. Danach wird unter der Regie von Richard Ahlswe für etwa 15 Minuten eine altersgerechte Gymnastik ausgeübt. Hier schon stellt man mitunter fest, dass bei einigen älteren Herren hier und da die Knochen knacken. Mit eiserner Disziplin wird auch diese Übungseinheit überstanden.
Dann aber geht es mit dem Prellball los. Zwei Mannschaften mit jeweils 3 Mann stehen sich gegenüber. Hier wird um jeden Ball gekämpft. Jeder ist bestrebt, über die Leine zu spielen und Punkte zu erzielen. Wer glaubt, es gehe dabei ganz lässig zu, der irrt gewaltig. Ehrgeiz und Einsatz stehen dabei im Vordergrund.
Dabei hört man von den auf der Bank sitzenden Sportfreunden bissige und auch fröhliche Kommentare. Die Mannschaft, die zuerst 21 Punkte erreicht, geht als Sieger vom Parkett. Dann sind die „Bankdrücker“ an der Reihe, der schweißtreibende Sport wird unvermindert fortgesetzt. Ehrgeiz und Spaß sind die Philosophie der Mannschaft, ebenso Harmonie und Erinnerungen an alte Zeiten beim TuS Seelze.

Hier sei zu erwähnen, dass einige Mitglieder in jungen Jahren auch Fußball gespielt haben. So sind zum Beispiel Hans Gleue, Klaus Bauermeister, Richard Ahlswe, Eckhard Reszat, Heinz Grabofski, Otto Gerberding und Hans Wittek jahrelang dem runden Leder nachgejagt. Letzterer, auch Ehrenmitglied beim TuS, hat Ende der 40er und 50er Jahre in der damaligen zweithöchsten Spielklasse, in der Amateur-Oberliga, als Verteidiger mitgewirkt.

Auch außerhalb der Prellball-Stunden wird je nach Bedarf einiges unternommen. So werden oft Geburtstage gefeiert, es stehen Ausflüge oder Radtouren, zum Teil mit den Ehefrauen, auf dem Programm. Jeder erinnert sich gern an viele unvergessliche Stunden.

Einst gab es Zeiten, da verkündeten die Prellballer einen Aufnahmestopp. Davon ist heute nach einigen Abgängen nicht mehr die Rede. Man muss also dagegen etwas tun. Über Interessenten, die sich diesem Haufen anschließen wollen, würde man sich freuen. Es ist also passender Nachwuchs gefragt. Wer sich also dafür interessiert und das Loch stopfen möchte, der kann unter der Telefonnummer 05137 – 3423 bei Richard Ahlswe anrufen. Ein Probebesuch in der Sporthalle Seelze (Regenbogenschule), dürfte sich lohnen.
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