Morgen haben wir eine Straße...

  Seelze: Bahnbrücke |

Nachdem man heute davon lesen konnte, dass morgen asphaltiert werden solle, war es heute so weit: die Anbindung der Brücke wurde "geteert" - manchmal ist heute schon morgen.

Als Anwohner wurden letzte Unsicherheiten (ob vielleicht doch erst morgen der Straßenbelag aufgebracht wird?) durch eine Nase "Frischluft" beseitigt: Dieser feine Hauch von Teer in der frühlingshaften Luft zeugte davon, dass es heute losgehen sollte.

Auf die verfestigte Schotterschicht wurde zunächst die erste (für uns erstaunlich dicke) Schicht aufgetragen.

Dazu war ein Asphaltfertiger ("Fertiger") im Einsatz, der direkt von einem LKW "gespeist" wurde.
Kurz gesagt: vorne kommt Asphalt hinein, hinten kommt Straße heraus.

Der Fertiger schiebt dabei den LKW vor sich her.

Die LKW mit Asphalt warteten im Hermannstal auf ihr Rendezvous mit dem Fertiger.

Nach der ersten Schicht wurden zunächst die Schächte wieder ausgehoben, und das dadurch entstandene Loch zur Vorbereitung der nächsten Asphaltschicht mit Schotter verfüllt.
Anschließend wurde als Bindemittel Bitumenemulsion auf die erste Asphaltschicht aufgetragen, um die Verbindung der Asphaltschichten zu verbesseren.

Abschließend wurde die zweite, gröbere, Asphaltschicht "gegossen".

Nun sieht der Bereich immer stärker nach dem aus, was er einmal sein soll: eine Straße mit Abzweigungen und Einmündungen.
Allerdings wird es noch eine Weile dauern (unserer Prognose nach bis Anfang/Mitte April) bis man davon sprechen kann, dass die Brücke mit allem Drum und Dran fertig ist. Die meisten "großen" Dinge sind fertig, es bleiben aber noch viele Dinge zu tun, die einem nicht direkt ins Auge springen.

Eine verbleibende große Sache ist der Rückbau der Behelfsfahrbahn und die Weiterführung des Fußweges auf der, den Sportplätzen zugewandten, Sraßenseite bis zu der noch zu erstellenden Treppe in Richtung der Tennisplätze. Der Durchgang durch die Tennisplätz ist ein öffentlicher Weg (auch wenn er meist verschlossen ist). So könnten zukünftig Fußgänger schneller die Gastronomie an Sportplatz und Yachthafen erreichen.

Einen Hinweis der Baufirma geben wir an dieser Stelle gerne weiter: Der Bereich ist Baustellengebiet und der Zugang ist verboten. Das gilt für den gesamten Baustellenbereich und für den Treppenturm im Besonderen. Der Bereich ist nicht freigegeben. Nicht aus Schikanegründen oder aus überzogener Vorsicht, sondern weil er nicht noch nicht sicher ist. Jegliche Absicherung wie Geländer oder eine entsprechende Beleuchtung fehlt. Ein Sturz kann lebensgefährliche Folgen haben, und keine Versichung wird für die selbstverschuldeten Folgen aufkommen.

Was sicher niemand verstehen würde, wäre, wenn nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten den Anwohnern keine Möglichkeit gegeben würde die Brücke fußläufig zu queren, da dies stets sicher und mit großem Abstand zu den laufenden Arbeiten möglich sein sollte, und keine erhöhten Absturz- oder Stolpergefahren bei Benutzung der Fahrbahn/der Gehwege droht

Morgen wird die abschließende Deckschicht aufgetragen und dann haben wir, wie es gestern eine Verantwortliche ausdrückte, "eine Straße".

Mehr Bilder von heute und den letzten Wochen (und heute kann man tatsächlich nahezu von tonnenweise Bildmaterial sprechen) gibt es in der Baugalerie auf www.bahnbruecke-seelze.de
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