Da viele Kommentierer darum gebeten haben - in veränderter Form - den strittigen Artikel wieder einzustellen, habe ich dies in veränderter Form jetzt getan. Es ist kein Aufruf und keine politische Äußerung - sondern einfach nur die Wut über etwas, was in meiner Nachbarschaft vorgeht. Ich hoffe, es ist jetzt so für alle akzeptabel. Danke
Keinen Zentimeter für „Braune“ – lasst uns Seelze „Bunt“ machen!
Was kann man eigentlich alles falsch machen? Die Wirtin des „Deutschen Hauses“ in Dedensen hatte nach Bürgerprotest 2006 erklärt, der NPD keine Räume mehr zu vermieten. Und jetzt erneut den Parteitag der NPD zu dulden ist sehr kurz gedacht. Geldverdienen ist in Ordnung – aber nicht um jeden Preis! Es gibt Grenzen. Und wenn jetzt die Vereine, Parteien und hauptsächlich auch die Bürger – also wir – erkennen wer in einem Lokal verkehrt, dann kann man eigentlich nur noch zu einer Konsequenz und Erkenntnis gelangen. Ich geh da jedenfalls nicht mehr hin ! Aber damit ist es leider nicht getan. Wir müssen jetzt (wieder einmal!) den bereits weit fortgeschrittenen Anfängen Einhalt gebieten und auch in Seelze den „bunten“ Widerstand gegen die „braune“ Soße organisieren. Ich wünsche mir ein Bündnis zu dem sich von Antifa über Kirchen, Parteien, Sportvereinen, Gastronomen, Händlern, Gewerkschaften bis zu den Bürgern ein friedlicher Widerstand organisiert. Das hissen von Reichskriegsfahnen an mehreren Stellen im Stadtgebiet in der Vergangenheit zeigt, dass auch hier „ewig Gestrige“ leben. Leider sind die Rattenfänger auch bei der Jugend unterwegs. Verteilen von rechtslastigen CD (Schulhof CD – Hier kommt der Schrecken aller linken Spießer und Pauker) an Jugendliche und das Tragen von eindeutiger Kleidung (Lonsdape, Thor Steiner – übrigens inzwischen eine echte Modemarke, Combat und Survival School – Combat 18 z.B. bedeutet in der Szene 1= A 8= H also Combat AH (Adolf Hitler) und gilt als Erkennungszeichen der Nazis) sind nur einige inzwischen fast normale Methoden. Nicht mehr Glatze und Springerstiefel sind das äußere Erscheinungsbild sondern eher zeigt man sich für Jugendliche „ganz normal“. Es gilt hier Mut und Zivilcourage zu zeigen und bekennend dagegen zu halten. Wir brauchen gar nicht weit zu schauen, um zu sehen wohin der Weg der neuen Nazis führt. In Bad Nenndorf findet seit Jahren mit steigender Teilnahme (500 braune Teilnehmer im letzten Jahr) die Auseinandersetzung um das ehemalige „Winklerbad“ als Kultstätte (dort wurden nach dem Krieg zeitweise von den Alliierten Kriegsverbrecher inhaftiert) wie der „Heisenhof“ wird immer schärfer. Wir müssen überhaupt auch nicht z.B. in die neuen Bundesländer schauen – ist Niedersachsen doch das Gründungsland der NPD, kommen doch die bundesweiten Führer der Bewegung wie noch Anwalt Jürgen Rieger, Dieter Riefling der Einpeitscher, Alfred Dammann aus Buxtehude und viele weiter aus Niedersachsen. Die NPD selbst verliert an Bedeutung, aber gefährlich sind die freien Kameradschaften die auch extrem Gewaltbereit sind. Am 1. Mai – dem Tag der Arbeit sind in Hannover bereits ca. 1500 Nazis zu einer Kundgebung an ZOB angesagt. Auch hier wird bereits Protest organisiert.
Daher wünsche ich mir – und hoffentlich viele Andere auch – dass die nach meiner Meinug falsche Denke im Deutschen Haus zu Dedensen auszieht, das Seelzer Bürger sich bekennen, keine Angst haben und die braunen Gedanken aus der Stadt fegen und das sich hierfür ein starkes Bündnis bildet. Ich jedenfalls steh dazu.
immer wieder stehen wir vor dem problem der Braunen, wir hatten es in Günzburg im letzten Jahr, und manchmal habe ich das Gefühl, da kommen immer mehr
aber solange in unseren Staat nicht endlich mehr für die sozialschwachen Kinder getan wird und ihre Ausbildung einigermaßen egalisiert wird, werden solche Gruppen wachsen, sie nähren sich halt häufig aus den Verlorenen dieses Staates
gut das dieser offene Brief wieder hier eingestellt ist und hoffentlich viele Seelzer erreicht denn sicherlich sehen die Mehrheit der Bürger das Problem ebenso.
Deinen aufruf zur gegenwehr kann ich nur unterstützen.
In Garbsen wird myheimat durch einen ehemaligen republikaner-ratsherrn als plattform genutzt ; seine auslassungen zur bombardierung Dresdens sind eindeutig.
Habe mir jetzt nicht gemerkt, wo der Unterschied zum ursprünglichen Artikel ist, finde es aber gut, dass der Artikel wieder drinsteht, denn das Thema ist wichtig und du hast gut argumentiert.
Prima Artikel! Natürlich bezieht Dein Artikel Stellung, aber wer hier keine Stellung bezieht - auch auf myheimat! - der hat unsere Vergangenheit und unsere gegenwärtige Verantwortung für deren Aufarbeitung nicht verstanden.
Interessant sind Deine Modenamen. Ich habe mir vor einigen Jahren ein perfekt sitzendes schwarzes Hemd gekauft. Zu Hause klärte mich meine Tochter auf, was es mit der Marke 'Lonsdale' auf sich habe.
Meine klare Reaktion: Ich trage es weiterhin sehr gern, denn niemand, der mich kennt, könnte auf die Idee kommen, ich tendiere nach rechts außen.
So kann man auch reagieren - das anders Gedachte einfach zur Normalität zu machen. Auch dann entzieht man ihm den Boden. Bei den AH-Initialen ist das was Anderes, meine ich. Aber auch darauf wäre ich reingefallen, weil ich - nicht einmal als Geschichtslehrer - darüber Bescheid wusste.
Hello Uwe ,
an Zivilcourage mangelt es Dir nicht ! Ich finde es toll wie Du Dich für eure Belange einsetzt. Man kann nicht genug gegen die Gefährdung der freiheitlich ,demokratischen Grundordnung tun .Wir lehnen jede Art von Radikalismus , Diktatur und Stalinismus entscheiden ab und wünschen Euch viel Erfolg .
O.H.Stankus
Rentenpolitischer Sprecher der Partei "Die Linke " KV Peine
Lieber Otto Heinz,
Dein Beitrag in allen Ehren, aber Parteibekundungen wie der Funktions-Zusatz am Ende waren es wohl, die beim ersten Artikel von Uwe Schreiner zu Irritationen führten. Vielleicht sollte man Parteipolitik wirklich aus myheimat raushalten.
Lieber Roland ,
da bin ich anderer Meinung .Solange die demokratischen Grundrechte nicht verletzt werden gehören Parteien , soweit sie es wollen , in dieses Forum .
Schau Dir auch mal Die Seiten der anderen Freunde an . Hier findest Du eine Fülle von politischen Beiträgen die teilweise äußerst interessant sind .
Kontakte und Infos über Internet gehören einfach heute dazu !Hier kann man zu sachlichen Diskussionen beitragen und wirklich Bürgernähe zeigen !
Herzliche Grüsse aus Ilsede !
O.H.Stankus
Rentenpolitischer Sprecher der Partei "Die Linke "KV Peine
Wenn wir solche geringen Schritte nicht mehr wagen, haben wir schon aufgegeben und schon verloren -- VERLOREN die Menschlichkeit! Und dass grausames Blut hinter den Faschisten steht beweisen ihre Horden ja leider inzwischen immer dreister und offener durch ihre Taten.
Soll man von GLÜCK reden, dass wenigstens noch einige Tageszeitungen die Vorgänge um die Faschisten aufnehmen?
Nein, es ist ihre freiheitlich-demokratische Pflicht, dafür wird der Zunft sogar ein Meinungsbildender Freiraum eröffnet und der ist gefälligst zu nutzen --- und wenn MyHeimat sich nicht dazu zählt, dann stellen sich schon sehr seltsame Fragen!
Nichts gegen sachliche Diskussionen, aber was nach Werbung klingt, ist grenzwertig, und was Werbung ist, ist laut AGB eindeutig nicht erlaubt. Und wenn Leute wie Otto Heinz mit der Signatur ihrer Funktion schreiben, sieht das schon sehr nach Werbung aus. Möchte das nur mal zu bedenken geben, an Meinungen ist vermutlich niemand irritiert, wenn die Kommentare nicht mit der Funktion signiert werden.
"ewige Diskussion und der ewige Hass zwischen politischen Meinungen"
Braun ist m.E. nicht nur eine lapidare politische Meinung, das ist Gefahr. Und nicht Haß ist die Antwort, sondern aktives Wehren mit lauter Stimme, damit nie mehr die Oberhand bekommt, was Deutschland vor über 60 Jahren das Kreuz gebrochen hat.
*weiteres gerne über PN, meine Meinung hab ich jetzt genügend gesagt*
Dem ist nichts hinzuzufügen, liebe Angelika H., außer:
Diana meinte nicht den Artikel, sondern den Schlagabtausch partei-politischer Meinungen im Allgemeinen, so auch auf myheimat. Um den Inhalt des Artikels von Uwe ging es dabei nicht.
Liebe Diana,
wär das nicht mal Anlass für einen eigenen Artikel über unsere (Parteien-) Demokratie und deren Akzeptanz in der Bevölkerung? Er könnte ja zur Diskussion stellen, wie der Bürger seinen Unmut anders äußern könnte als durch "sich Wehren, Demonstrieren, Schimpfen", Fehlentwicklungen "Verurteilen und Anklagen" ... So viele Möglichkeiten hat er leider nicht, der Bürger, außer, sein Kreuzchen mal an eine andere Stelle zu machen ...
Ich wünsche mir in meinem Umfeld lebensfrohe, freundliche und gegenüber anders denkenden tollerante Mitbewohner. Da ist es mir gleich welche Einstellung sie zum Leben haben. Wie sie über Glaube denken, ob sie hier gebohren sind oder nur (aus welchen Gründen auch immer) hier leben wollen ist mir gleich. Aber sie müssen sich gewissen Spielregeln unterordnen. So zum Beispiel ist es wichtig einander zu achten. Man muß akzeptieren das andere anders Denken.
Aber man muß sich selber den Gefallen tun und Fehler die man selber oder andere schon machten, nicht noch einmal zu Machen. Es gibt genug andere für jeden Tag des Lebens...
Lieber Karsten,
die Partei "Kachelmanns Erben" wähle natürlich auch ich, aber bitte nicht weitersagen!
Die klare Sicht dieser Partei, die ihr Fähnchen nach dem Wetter ausrichtet, ist einfach zu geradlinig - Verfassungsschutz und CIA sind dort bereits in der Vorstandschaft vertreten und die KRK (das sind unsere schlagkräftigen "Krisen-Reaktions-Kräfte", so eine Art SS der Demokratie) leiten ihren Wahlkampf nach dem Motto: "Brüder zur Freiheit, zur Sonne ...". Wer da nicht mitmacht ...!
Diana: "Ich finde myheimat nicht das richtige Forum, da es bisher ziemlich frei von Politischem war und es gerade deshalb ein sehr entspanntes Forum war. Mir macht die ewige Diskussion und der ewige Hass zwischen politischen Meinungen alles andere als Spaß! Dafür gibt es andere Plattformen. Das muss doch wirklich nicht hier sein!"
Politik ist Alltag. Im Prinzip sind alle Themen irgendwie politisch - selbst ein Witz kann dazu werden. Insofern muss ich dir leider sehr widersprechen, was das Diskutieren über Politik betrifft! ;)
Was natürlich nicht sein muss, ist der Hass o.ä. - aber da nicht nur verschiedene politische und sachliche Meinungen aufeinandertreffen, sondern auch verschiedene Ideologien, wirds halt auch mal emotional.
Ich danke allen für die an(ge)reg(t)ende Diskussion. Schön ist , dass sich soviele mit dem Thema beschäftigt haben - ein Zeichen vielleicht, dass das Thema doch nichtz ganz ohne Bedeutung ist.
@Diana: Dir danke ich besonders, dass du die jetzige Form so akzeptiertst.
@Roland: Die strittige Marke heißt Lonsdape mit einem nsdap in der Mitte und ist der Lonscape Marke sehr ähnlich. Es gibt viele weitere Erkennungszeichen; auch 88 (also HH = Heil Hitler) ist ein Erkennungscode - 28 ist der verschlüsselte Code für die verbotene Bewegung Blood Honour usw, usw. Auch schwarze Kleidung, abgeschaut vom sogenannten Schwarzen Block bei Demonstrationen - im übrigen auch oft gewaltbereit ist heute Gang und Gebe. Immer mehr junge Frauen sollen der sogenannten Bewegung einen milderen Anstrich geben -und selbst Che wird auf T-Shirts mit der Aufschrift "Auch er hätte bei uns mitgemacht" verwendet.
Also für mich bleibt es dabei: Aufklärung tut Not - und Mut darf nicht verloren gehen. Letzter Kommentar meinerseits zum Thema.
Widerspruch - leider!
Gebt mal unter Google "Lonsdale" ein, und ihr werdet erfahren, dass dies die Marke ist, von der ich spreche, denn in dem Namen kommt ein NSDA vor, kein NSDAP - denn dieser Name wäre nach Strafgesetzbuch § 86a strafbar; daher enthält "Lonsdale" nur die Kombination NSDA. Ist sehr trickreich; und dann gebt ihr unter Google mal "Lonsdape" ein.
Schaut selbst auf die Ergebnisse. Bin neugierig, was ihr dazu findet.
Lieber Roland, ich füge einen Auszug aus Wikipedia bei:
Es existiert auch eine von Neonazis betriebene Kleidungsmarke, die den Lonsdale-Schriftzug mit dem Wort "Consdaple" nachahmt; hier ist "NSDAP" komplett enthalten und die Einnahmen fließen in neonazistische Strukturen und nicht zu einem Unternehmen, das nichts mit der Neonazi-Szene zu tun haben will.
Erklärung:
Lonsdale:
Im deutschsprachigen Raum erfreut sich die Bekleidung gewisser Beliebtheit bei Neonazis. Einerseits wird dahinter ein politischer Grund vermutet, andererseits kann auch in der Geschichte der Neonazis der Grund liegen, warum viele Neonazis Kleidungsstücke dieses Labels tragen
Im März 2006 hat die Quelle GmbH aufgrund eines Schreibens der Jusos Papenburg über den angeblichen Bezug zur Neonazi-Szene beschlossen, nach Abverkauf der Bestände Lonsdale-Produkte komplett aus dem Programm zu nehmen. Schon wenige Tage später allerdings wurde diese Entscheidung rückgängig gemacht. Ein Sprecher erklärte, Karstadt/Quelle habe sich überzeugt, dass sich die in Deutschland für den Vertrieb zuständige Firma Punch eindeutig von rassistischem Gedankengut distanziere. Schon 2004 hatte Lonsdale aufgrund der sich häufenden Vorwürfe eine Werbekampagne „Lonsdale loves all colours“ gestartet. Auch sponserte Lonsdale den Kölner Christopher Street Day im Jahr 2005.
Politische Gründe
Der politische Grund für die Beliebtheit der Marke in Neonazi-Kreisen wird darin vermutet, dass sich innerhalb des Namens Lonsdale die Buchstabenkombination "NSDA" findet, die als Anspielung auf die NSDAP verstanden werden kann, ohne dass dem Träger der Bekleidung eine Verletzung des § 86a StGB (Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen) vorzuwerfen ist. Durch das häufige Kombinieren der Lonsdale-Bekleidung (vor allem Pullover und T-Shirts) mit offenen Bomberjacken kann nur der Mittelteil der Markenbezeichnung („NSDA“) gelesen werden. Es existiert auch eine von Neonazis betriebene Kleidungsmarke, die den Lonsdale-Schriftzug mit dem Wort "Consdaple" nachahmt; hier ist "NSDAP" komplett enthalten und die Einnahmen fließen in neonazistische Strukturen und nicht zu einem Unternehmen, das nichts mit der Neonazi-Szene zu tun haben will.
Der für Deutschland lizenzierte Vertrieb Punch zeigt sich wenig glücklich mit dieser Umdeutung des Markennamens und der Zuordnung der Bekleidung zur Neonazi-Szene und weist jede Verbindung von sich. In letzter Zeit werden von der Firma Lonsdale bewusst antirassistische Projekte finanziert und vermehrt dunkelhäutige Modelle für Werbefotos mit der Bekleidung engagiert, um der zunehmenden Kritik an der Marke entgegenzutreten. Diese als Distanzierung von Rassismus zu wertenden Aktionen haben das neonazistische Milieu in zwei Lager gespalten: die einen, die Lonsdale seit dem antirassistischen Engagement boykottieren, und die anderen, die nach wie vor Bekleidung dieser Firma kaufen oder zumindest weiterhin anziehen.
Die Wirkung der Aufklärungskampagne belegt die Firma Punch mit Zahlen: „Im Brennpunktgebiet Sachsen ist unser Umsatz seit September 2003 um 75 Prozent eingebrochen“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens 2005.[4]
(Bitte Vorsicht! Soweit ich weiß, dürfen Wikipedia-Artikel nicht komplett kopiert und anderswo eingestellt werden. Für Kurzkommentare bei myheimat ist es auch besser, einfach den Link anzugben, dann kann sich jeder selber informieren.)
Einig sind wir uns nach diesem Beitrag wohl, dass es zwar eine Kleidungsmarke "Consdaple" zu geben scheint, aber keine namens "Lonsdape". Oder weiß jemand mehr zu diesem Namen? Für Gespräche mit Jugendlichen scheint mir hier genaues Wissen sehr wichtig zu sein.
So manche Codes der Nazi- oder Rechts-Szene sehe ich insoweit neutral, weil sich die Szene alter, schon längst vorhandener Symbole bedient, die es schon vor ihrer Zeit gegeben hat.
Und hier komme ich wieder zu meinem Vergleich.
Z.B. die Herkunft und die Bedeutung der Runen war noch nie die, für die sie bei den Rechten mißbraucht wurden.
Hat die rechte Szene denn eigentlich wirklich ganz eigene Symbole?
Liebe Angelika H.,
wirklich eigene Symbole der rechten Szene sind mir nicht bekannt; es handelt sich ausschließlich um direkt übernommene und meist leicht abgewandelte Symbole. Klar, die kennt dann wenigstens jeder. Interessant ist dabei ein Schnappschuss von Thomas Jacobi mit der Diskussion dazu:
Diese "Runen" sind in der Szene bekannt und werden systematisch genutzt - und damit natürlich "missbraucht", aber das wurden sie ja bereits von den Nationalsozialisten, als arisch-germanische Schriftzeichen.
Die Links sind wirklich sehr treffend ausgewählt, liebe Angelika.
Zustimmung, lieber Andreas,
jede Form der Gewalt - gegen Sachen oder Menschen - ist abzulehnen. Egal, gegen wen sie sich richtet. Gewalt ist immer ein Zeichen, dass die Argumente fehlen. Doch manchmal gibt es 'Gegner', die keinerlei Argumenten zugänglich sind. Wie zeigt man denen seine Ablehnung?
Einfach gewähren lassen ist zu einfach. Beispiel:
Versuch mal jemanden, der sich Kindern unsittlich nähert, mit Argumenten zu überzeugen. Soll man ihn dann gewähren lassen, wenn er Argumenten nicht zugänglich ist? Manchmal hilft nur Gewalt, in diesem Falle das Strafrecht.
Wenn natürlich die Neonazis 'klug' genug sind, ihre Handlungen, Schriften und Aktionen auf legalem Wege durchzuführen, hat unser Rechtsstaat ein Problem. Aber bitte, lieber Andreas, wirf nicht mit dem Satz: "solche Methoden hatten wir ja schon mal :( " nicht das Dritte Reich und unsere kritischen Bürger von heute in einen Topf. Es gibt Dimensionen des Unrechts, die erlauben keinen Vergleich.
"Versuch mal jemanden, der sich Kindern unsittlich nähert, mit Argumenten zu überzeugen. Soll man ihn dann gewähren lassen, wenn er Argumenten nicht zugänglich ist? Manchmal hilft nur Gewalt"
Das werde ich gewiss nicht bestreiten ;)
"in diesem Falle das Strafrecht."
Da warfen Bürger die Scheiben anderer Bürger ein, weil ihnen deren Kleidung nicht in den Kram passt - das hat nichts mit Strafrecht zu tun, sondern mit gesetzlosem, ideologischen Mob.
"Aber bitte, lieber Andreas, wirf nicht mit dem Satz: "solche Methoden hatten wir ja schon mal :( " nicht das Dritte Reich und unsere kritischen Bürger von heute in einen Topf"
Wenn diese kritischen Bürger die alten Methoden benutzen, dann werfen sie sich selbst zusammen mit den früheren Methodenbenutzern in einen Topf. Mich brauchten sie dazu nicht - ich zeig nur drauf.
"Es gibt Dimensionen des Unrechts, die erlauben keinen Vergleich."
Kaputte Schaufensterscheibe gegen Verhöhnung des Rechtsstaats - was wiegt wohl stärker? Und die Frage, wer in diesem Fall (Thema des Artikels) der "gesetzlose, ideologische Mob" ist, mögen die anderen Myheimat-User beantworten.
Hier geht es geht beileibe nicht nur um "deren Kleidung, die anderen nicht in den Kram passt."
Wer sich mal mit den Zielen der Rechten auseinandergesetzt hat, weiß das.
Wir diskutieren hier ja nicht in der Grundschule.
"Da warfen Bürger die Scheiben anderer Bürger ein, weil ihnen deren Kleidung nicht in den Kram passt"
Es geht hier nicht um Kleidung, Andreas!!! Was ging vorgestern durch die Medien? "Anstieg rechtsradikaler Gewalt in 2008 um 29 %". Darum geht es, und um die "Ideologie", die dahinter steckt.
Für alle, die es interessiert: über diesen Beitrag berichtet heute die Leinezeitung ( Beilage der HAZ) und einige Kommentatoren wurden dort auch zitiert.
@ Angelika, wenn du die HAZ abonniert hast, kannst du die Leinezeitung per Epaper lesen.
Vielleicht stellt Uwe ein Bild der Zeitungsseite hier ein, es ist ja sein Artikel. Ansonsten tue ich das auch gern.
"Kaputte Schaufensterscheibe gegen Verhöhnung des Rechtsstaats - was wiegt wohl stärker?"
Wer sich das Recht herausnimmt, anderen aus ideologischen Gründen die Fenster einwerfen zu dürfen oder das zumindest propagiert oder auch nur gutheißt, verhöhnt doch den Rechtsstaat selbst auch.
"Und die Frage, wer in diesem Fall (Thema des Artikels) der "gesetzlose, ideologische Mob" ist, mögen die anderen Myheimat-User beantworten."
Warum herumeiern? Wenn Menschen die Scheiben anderer Menschen aus ideologischen Gründen einwerfen - sind sie dann kein ideologischer Mob?
"Hier geht es geht beileibe nicht nur um "deren Kleidung, die anderen nicht in den Kram passt."..."
Warum wird dann gegen Kleidung und ein Bekleidungsgeschäft gewettert, agiert, propagiert, etc.? Sind Rechte erst Rechte, wenn sie "ihre" Klamotten tragen? Sind ihre Pläne und Ansichen angenehmer, wenn sie sich beugen und die Kleidung tragen, die die braven Bürger weniger schlimm finden?
"Wer sich mal mit den Zielen der Rechten auseinandergesetzt hat, weiß das. Wir diskutieren hier ja nicht in der Grundschule."
Eben drum mein "Wehret den Anfängen"!
Auch in den 30ern hat alles mal klein und harmlos angefangen - und vor allem auch bei vielen mit guten Absichten.
Elisabeth: "Andreas, manchmal werde ich nicht schlau aus dir..... "
Otto: "Andreas , leider hab auch ich Probleme mit Deinen Argumenten"
Zum einen kann ich darauf besser antworten, wenn ihr etwas genauer werdet/nachfragt ;)
Zum anderen kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, warum z.B. keiner stutzt, wenn er Bilder von Scheiben sieht, die von Leuten eingeworfen wurden, die aus ideologischen Gründen glauben, dazu berechtigt zu sein. Schließlich hatten wir sowas schon mal - beim Begriff "Reichskristallnacht" sollte es klingeln.
Argumente, die in Richtung "Der Zweck heiligt die Mittel" gehen, gab es ja auch schon. Das leuchtet ein - nur sollten die Benutzer der Zweck heiligenden Mittel dann auch zugeben, dass sie die Methoden der Gegner selbst benutzen, um die Gegner zu bekämpfen.
"Sind ihre Pläne und Ansichen angenehmer, wenn sie sich beugen und die Kleidung tragen, die die braven Bürger weniger schlimm finden?"
Niemand muss sich jemandem "beugen", wenn er sich im Rahmen demokratischer Gesetze bewegt - das im Artikel beschriebene Hissen der Reichskriegsflagge tut es nicht.
Der meist stumme Protest gegen die immer aggressiver auftretenden Rechtsradikalen mit den Geschehnissen der "Reichskristallnacht" zu vergleichen, zeugt von erschreckender historischer Unkenntnis, beleidigt alle damals Verfolgten und Ermordeten und entzieht jeder ernsthaften Diskussion den Boden. Damals ging es nicht um eine einzige Schaufensterscheibe!
Liebe Elisabeth, würde gern das Angebot des Einstellens annehmen, da ich heute keine Zeit zum Scannen etc habe und die Interessierten bestimmt darauf warten. Vielen Dank im Voraus.
Liebe myheimater, ich habe ein Bild der heutigen Seite aus der Leine-Zeitung zu dem viel diskutierten Thema unter diesem Link eingestellt: http://www.myheimat.de/springe/beitrag/76896/seelz...
Da die ganze Seite so etwas schwierig zu lesen ist, werde ich heute Abend zusätzlich noch besser lesbare Ausschnitte der einzelnen Beiträge hinzustellen.
"Niemand muss sich jemandem "beugen", wenn er sich im Rahmen demokratischer Gesetze bewegt - das im Artikel beschriebene Hissen der Reichskriegsflagge tut es nicht."
Da ( http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/wir-eng... ) ging es nicht um das Hissen einer Flagge, sondern um eingeschlagene Fenster eines Ladens. Dazu gibt es da sogar ein Bild und im Text kann man es u.a. hier nachlesen: "...Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt die Fassade des Ladens bei einem Besuch wie folgt: “Das Glas der Eingangstür und das Schaufenster des Bekleidungsgeschäfts "Tønsberg“ in Berlin-Mitte sind zerbrochen, die Fassade ist von Farbflecken übersät.”..."
Also bitte bei dem bleiben, was man schreibt und nichts dazudichten.
"Der meist stumme Protest gegen die immer aggressiver auftretenden Rechtsradikalen mit den Geschehnissen der "Reichskristallnacht" zu vergleichen, zeugt von erschreckender historischer Unkenntnis"
Es geht aber nicht um stummen Protest! Es ging hier ursprünglich um einen "Trinkt nicht beim An-Rechts-Vermieter"-Aufruf, der fatal an ähnliche Parolen aus alter Zeit erinnerte. Desweiteren wurde hier ein LInk zu einer Seite eingeworfen, auf der man das oben erwähnte entdecken durfte.
"...beleidigt alle damals Verfolgten und Ermordeten und entzieht jeder ernsthaften Diskussion den Boden."
Persönlich werden, unsachlich werden, Aussagen verdrehen und Fakten verdrängen entzieht einer ernsthaften Diskussion viel mehr den Boden.
"Damals ging es nicht um eine einzige Schaufensterscheibe!"
Es geht auch heute nicht um eine einzige Schaufensterscheibe, sondern um das Prinzip - letztendlich hat es aber auch damals schleichend mit der ersten Scheibe irgendwann angefangen.
Und wenn es anscheinend wieder toleriert wird, dass es ideologische "Kauft nicht beim..."-Parolen oder gar aus ideologischen Gründen eingeworfene Scheiben gibt, dann sollte das Angst machen - mindestens aber nachdenklich.
Und wie gesagt: Es geht mir um Freiheiten, Gleichheiten und den Rechtsstaat - da muss man - leider - seine eigenen Wünsche und ideologischen Ansichten ausklammern. Mal ehrlich: Der Zweck hat damals auch die Mittel geheiligt - soll sich das wiederholen?
Angelika, ich habe keine Patentrezepte. Prinzipiell setze ich eher auf die Bekämpfung von Ursachen, als dass man sich verzettelt, weil man sich nur um die Folgen kümmert.
So finde ich die Erregung aber auch den Aufwand wegen eines Logos, einer Flagge o.ä. übertrieben und auch als Energieverschwendung, sondern frage mich lieber, wieso Rechte rechts wurden, warum Jugendliche Zuflucht in rechten Gruppen suchen, warum auch Erwachsene dieser Gesinnung folgen, usw. - und dann eben nach Lösungen für die erkannten Ursachen.
Übrigens gilt vieles auch für die linksradikale Gegenseite - die leider immer mehr verniedlicht wird (egal, ob alte Schandtaten, wie Kambodscha, Stalin, Cuba, etc. oder hier und heute, wie z.B. Massen, die Polizisten überfallen), weil es grad schick ist, primär gegen Rechts zu wettern.
Übrigens habe ich nichts gegen Vergeltungsgefühle ;) - nur sollte jeder dazu stehen, dass er sie hat und dass er notfalls auch zu den Methoden greift, die er an der Gegenseite gleichzeitig verurteilt. Denn sonst vermittelt er mindestens den Eindruck, gar nicht so richtig verstanden zu haben, wie das damals alles entstand, was er heute bekämpft.
Das Dritte Reich ist nicht durch böse Aliens entstanden, die vom Himmel fielen, sondern durch Leute wie du und ich, die irgendwann mal glaubten, sich mehr Rechte nehmen zu dürfen, als andere und dabei auch meinten, gute Absichten zu verfolgen.
ich glaube kaum, daß Du und ich beabsichtigen Menschen in Massen zu vergasen, zu Versuchszwecken zu quälen, in einem Wort: zu TÖTEN, nur weil sie einer bestimmten Rasse oder was auch immer nicht angehören.
Auch DIE wußten damals schon, daß sie was erfinden müssen (z.B. KZ's) um zu vertuschen, daß sie Menschen töten, eliminieren, ausrotten wollen.
Was die Ursachen"bekämpfung" bzw. -forschung angeht gebe ich Dir vollkommen recht.
Ich möchte für Interessierte am Hintergrundwissen noch anfügen, dass alle wichtigen Grundinformationen z.B. zur sogenannten "Rechten Szene" (wie auch zur "Linken Szene") in den veröffentlichten Verfassungsschutzberichten nachzulesen sind.
und ein allgemein erklärender Auszug aus dem Bundesverfassungsschutzbericht (öffentlich zugänglich)
Linksextremisten sind erklärte Gegner der Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland, die sie als von Rassismus und Faschismus geprägten Kapitalismus diffamieren. Je nach ideologisch-politischer Orientierung wollen sie stattdessen eine sozialistische bzw. kommunistische oder eine "herrschaftsfreie" Gesellschaft etablieren und orientieren ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Ideologien. Revolutionär-marxistische Organisationen setzen auf traditionelle Konzepte eines langfristig betriebenen "Klassenkampfes". Das anarchistisch geprägte Selbstverständnis der sog. Autonomen ist getragen von der Vorstellung eines freien, selbstbestimmten Lebens in "herrschaftsfreien Räumen"; entsprechend wird jede Form staatlicher und gesellschaftlicher Normen abgelehnt.
Die Aktionsformen von Linksextremisten sind vielfältig. Sie umfassen öffentliche Kundgebungen und offene Agitation (in Flugblättern, Plakataufrufen, periodischen Schriften, elektronischen Kommunikationsmedien) ebenso wie die Beteiligung an Wahlen und Versuche der verdeckten Einflussnahme auf nicht extremistische Zusammenschlüsse. Einzelne linksextremistische Zusammenhänge sehen in der Anwendung von Gewalt einschließlich offen oder verdeckt begangener Straftaten wie Sachbeschädigungen, Massenmilitanz und auch Körperverletzungen einen Weg zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele.
Seit Jahren bedrohen insbesondere diese gewaltbereiten Linksextremisten, vor allem aus der autonomen Szene, die innere Sicherheit Deutschlands. Dieses Spektrum umfasste Ende 2007 rund 6.300 Personen, darunter bis zu 5.800, die sich selbst als Autonome bezeichnen. Einzelne autonome Zusammenhänge überschreiten mit ihren vor allem gegen Sachen gerichteten Anschlagsaktivitäten die Grenze zu terroristischem Gewalthandeln. Es auchist dabei nie ganz auszuschließen, dass auch Menschen zu Schaden kommen wenn dies nicht beabsichtigt ist.
Das Potenzial revolutionär-marxistischer Zusammenschlüsse umfasst derzeit etwa 24.800 Personen. Dazu gehören die marxistisch-leninistische "Deutsche Kommunistische Partei" (DKP), die maoistisch-stalinistisch orientierte "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" (MLPD), einzelne offen extremistische Strukturen in der Partei "DIE LINKE." sowie Trotzkisten der ehemaligen Organisation "Linksruck" (LR), die sich seit September 2007 als marxistisches Netzwerk innerhalb der Partei "DIE LINKE." positioniert, und die "Sozialistische Alternative" (SAV).
Nach wie vor wichtigstes traditionelles Aktionsfeld linksextremistischer Personenzusammenhänge ist der "Antifaschismus". Daneben engagieren sich Linksextremisten zunehmend im Kampf gegen angebliche "staatliche Repression". Vor allem vor dem Hintergrund der Proteste gegen den G8-Gipfel im Juni 2007 in Heiligendamm (MV) rückte auch das Aktionsfeld "Anti-Globalisierung" wieder mehr in den Mittelpunkt der Aktivitäten. Andere klassische Bereiche linksextremistischer Agitation und Aktion wie "Anti-Kernkraft", "Antimilitarismus", "Antirassismus" oder auch der Kampf gegen "Sozialabbau" wurden dadurch teilweise überlagert
Rechtsextremistische Ideologieansätze erwachsen aus den beiden Wurzeln Nationalismus und Rassismus. Sie sind von der Vorstellung geprägt, dass die ethnische Zugehörigkeit zu einer Nation oder Rasse die größte Bedeutung für das Individuum besitzt. Ihr sind alle
anderen Interessen und Werte, auch die Menschen- und Bürgerrechte, untergeordnet.
Rechtsextremisten propagieren ein politisches System, in dem als angeblich natürliche Ordnung Staat und Volk in einer Einheit verschmelzen ("Ideologie der Volksgemeinschaft"). Tatsächlich läuft dies auf ein antipluralistisches System hinaus, das für demokratische Entscheidungsprozesse keinen Raum lässt. Zwar ist der
Rechtsextremismus in Deutschland nicht ideologisch homogen. Eine Überbewertung ethnischer Zugehörigkeit und eine gegen den Gleichheitsgrundsatz gerichtete Fremdenfeindlichkeit sind allerdings bei allen Rechtsextremisten festzustellen.
Auch hinsichtlich seines Erscheinungsbildes stellt der Rechtsextremismus kein einheitliches, geschlossenes Phänomen dar. Er artikuliert sich in unterschiedlichen Formen, insbesondere in einer jugendlichen Subkultur gewaltbereiter rechtsextremistischer Skinheads, in neonazistischen Gruppierungen, die einen totalitären Staat propagieren, in Parteien, die auch über die Beteiligung an Wahlen politischen Einfluss erreichen wollen, im Schrifttum rechtsextremistischer Autoren und Verlage, die intellektuell oder propagandistisch agitieren.
Die verfassungsfeindliche, zumeist menschenverachtende Ideologie entlädt sich in rechtsextremistischen, insbesondere fremdenfeindlichen Straftaten, die sich gegen Minderheiten allein wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit richten.
Zur Eindämmung der rechtsextremistischen Gewalttaten und zur Verhinderung strafbarer rechtsextremistischer Propagandaaktivitäten wurde eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen gegen den Rechtsextremismus ergriffen (insbesondere Vereins- und Versammlungsverbote). Seit Ende 1992 erfolgten 26 Verbote rechtsextremistischer Organisationen durch das Bundesministerium des Innern bzw. durch Innenministerien/-senate der Länder.
Rechtsextremisten demonstrieren ihre Gesinnung oftmals in der Öffentlichkeit. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Verwendung bestimmter Zeichen und Symbole sowie der szenetypischen Bekleidung zu. Bei einer Reihe solcher Zeichen und Symbole hat der Gesetzgeber das Zeigen und Verwenden in der Öffentlichkeit unter Strafe gestellt. Maßgebend sind hier die Bestimmungen der §§ 86, 86a des Strafgesetzbuches (StGB). Auf diese Vorschriften wird im Kapitel 1 dieser Broschüre näher eingegangen. Häufig ist es für nicht der Szene zugehörige Personen schwer zu beurteilen, ob das eine oder andere Bekleidungsstück nicht nur Ausdruck einer rechtsextremistischen Gesinnung seines Trägers ist, sondern ob zudem ein Straftatbestand erfüllt ist. Es werden sowohl Symbole beschrieben, die unter die §§ 86 und 86a StGB fallen, wie auch in der Szene gebräuchliche Kleidungsstücke und Abzeichen, deren Verwendung zwar keinen Straftatbestand erfüllt, die aber dennoch eindeutig auf eine rechtsextremistische Gesinnung des Trägers hindeuten.
Lieber Uwe, danke,
das ist eine sehr differenzierende Ergänzung zu den (knappen) historischen Erläuterungen, die ich der Diskussion an anderer Stelle hinzugefügt habe, an der über den Zeitungsartikel berichtet wird:
"Nein, DIE waren niemals wie "Du und ich"... ich glaube kaum, daß Du und ich beabsichtigen Menschen in Massen zu vergasen, zu Versuchszwecken zu quälen, in einem Wort: zu TÖTEN, nur weil sie einer bestimmten Rasse oder was auch immer nicht angehören."
Angelika, die meisten Deutschen hatten damals gar nicht die Absicht, Mitmenschen in Massen zu vergasen oder zu quälen - nicht mal die Juden und das obwohl es damals (und auch in den Jahrhunderten zuvor) in Deutschland (aber auch in Europa, Amerika, Russland, etc) einen alltäglichen kleinen Antisemitismus gab.
Im Prinzip wurden die Nazis gewählt - und nutzten dann eben die damalige Situation für eine komplette Machtergreifung.
Wie gesagt - das waren keine bösen Aliens aus dem All.
"Auch DIE wußten damals schon, daß sie was erfinden müssen (z.B. KZ's) um zu vertuschen, daß sie Menschen töten, eliminieren, ausrotten wollen."
Auch das begann schleichend. Arbeitslose zu Zwangsarbeit zwingen, Andersdenkende zum Torfstechen oder in den Knast stecken, Homosexuelle denunzieren (was damals eh schon Alltag war), usw.
Juden wollte man anfangs sogar primär als Arbeitskräfte deportieren und missbrauchen - und als man begann, sie massenweise umzubringen, benutzte man anfangs noch Munition oder Autoabgase.
Es gab in Deutschland also einen "alltäglichen kleinen Antisemitismus"? Wie niedlich!
Es war ein gewaltiger Antisemitismus, den z.B. die in Wien erscheinende Zeitschrift "Ostarka" massiv förderte und bediente.
"Im Prinzip wurden die Nazis gewählt - und nutzten dann eben die damalige Situation für eine komplette Machtergreifung."
Ach, die Ärmsten, die wollten das gar nicht, und plötzlich mussten sie die Macht ergreifen, weil sie kein anderer wollte! Toll, was man täglich Neues aus der Geschichte so lernt!
Arbeitlose waren froh, Arbeit zu haben. Dass sie Straßen für den geplanten Krieg bauten, wurde ihnen nicht gesagt.
Übereinstimmung herrscht natürlich bei: "Anderdenkende ... in den Knast stecken [Nur: es gab bereits KZ's, das ist eine andere Stufe als der 'Knast', zum Beispiel der Knast n LL, in dem Hitler hofiert wurde]; Homosexuelle denunzieren, da passt, und die kamen dann auch ins KZ.
Ob Du uns mit Deinem letzten Satz was Neues sagen willst, weiß ích nicht.
Er stimmt, nur die Wörtchen "wollte man anfangs sogar primär als Arbeitskräftge deportieren" - die versteh ich nun nicht. Ist das entschuldigend? Man wollte die anfangs 'nur' als Arbeitssklaven missbrauchen - und was geschah dann? Munition war den Nationalsozialisten zu kostbar und die Autoabgase zu langsam, so dass man auc Cyclon B umsteigen musste?
Einmal mehr find ich es schade, daß meine Großmutter nicht viel mehr über diese Zeit erzählt hat.
Noch trauriger ist, daß sie nicht mehr lebt, denn sie war eine von denen, die "mittendrin" waren, also Zeitzeugen.
Ich glaube, sie würde den Kopf darüber schütteln, was manche so erzählen, die zu der Zeit noch gar nicht gelebt haben, und so klug tun.
Eines hat sie jedoch immer wieder gesagt: "Wir - die Bevölkerung - haben so vieles nicht gewußt, man hat es uns als ganz etwas anderes verkauft!"
Ich dulde die ewig gestrigen nicht in meiner Gegenwart, ihre Meinung und Lügen können sie behalten.
Fenstereinwerfen, Häuserschmierereien usw. sind nicht mein Ding, wozu ist denn der Verfassungsschutz da.
Was nicht Recht ist wird nie Recht werden, egal wie sich die Rechten verkaufen.
Ja, es gab vor der Machtergreifung der Nazis auch diesen "alltäglichen kleinen Antisemitismus" in der Bevölkerung Deutschlands und anderer Länder. Juden mussten in allen Jahrhunderten um ihr Ansehen, ihr Recht kämpfen.
Den Berichten einer Zeitzeugin habe ich entnommen, dass es viel mit NEID zu tun hatte. "Wir wollten doch niemals, dass den Juden etwas angetan wird".
Ich kann mir vorstellen, dass es so etwas gab. In den 50ern gab es den auch, als z.B. "alle" anfingen, den Nachbarn wegen des neuen Autos zu beneiden. So in dieser GRÖßENORDNUNG stelle ich mir vor, war dieser Neid bei der allgemeinen Bevölkerung - vielleicht ja auch nur unterschwellig - vorhanden. Dann kam die schlimme wirtschaftliche Lage. Und auch das haben die Nazis in der Tat ausgenutzt, um die Massen auf ihre Seite zu ziehen. Sie sind ja schließlich von Massen gewählt worden.
@ Andreas, es begann schleichend. Ja! Genau wie heute. Damals wusste anfangs niemand in der Bevölkerung, was aus dieser Bewegung werden würde. Heute sind wir doch hoffentlich "schlauer". Du willst mal wieder: URSACHEN BEKÄMPFEN, statt sich nur um die Folgen zu kümmern. Die Ursachen sind Ursachen von Ursachen von Ursachen. Wie lange soll das dauern? Das dauert 30 Jahre, bis eine neue Generation mit neuen, anderen Ideologien herangewachsen ist. Oder willst Du es mit Gehirnwäsche machen? Was willst Du waschen, wenn nichts da ist, was man waschen könnte? Und in der Zwischenzeit vermehren sich die Massen schleichend. Und wenn dann niemand sich darüm kümmert, was so nebenbei noch abläuft, weil erstmal Ursache bekämpft werden soll, na dann armes Deutschland! Nein, es MUSS lautstark alles an die Bevölkerung herangetragen werden, was da läuft. Alles also gleichzeitgig und mit allen legalen usw. Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.
Und wenn sich dabei jemand so verhält oder verbalisiert, wie DIE damals, dann soll auch der lautstark geweckt werden.
"Es gab in Deutschland also einen "alltäglichen kleinen Antisemitismus"? Wie niedlich! Es war ein gewaltiger Antisemitismus"
Quark! Otto Normal wollte in den Jahren zuvor keinem Juden was. Es gab Vorurteile, man erzählte Witze, man schaute ein wenig herab auf sie, usw. - sicher alles schlimm aus unserer heutigen Sicht, aber damals eben normal.
Und um damals ging es und die schleichende Entwicklung, wenn du gelesen hättest, was man schreibt bzw. die Zusammenhänge belässt.
"Ach, die Ärmsten, die wollten das gar nicht, und plötzlich mussten sie die Macht ergreifen, weil sie kein anderer wollte!"
Den Quatsch behauptest DU ;) Kein anderer hat sowas hier geschrieben *kopfschüttel*
"Ob Du uns mit Deinem letzten Satz was Neues sagen willst, weiß ích nicht. Er stimmt, nur die Wörtchen "wollte man anfangs sogar primär als Arbeitskräftge deportieren" - die versteh ich nun nicht. Ist das entschuldigend?"
Von "entschuldigend" hat hier keiner was geschrieben. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.
"Man wollte die anfangs 'nur' als Arbeitssklaven missbrauchen - und was geschah dann?"
Na, wenn du das nicht weißt, verstehe ich auch so langsam manche deiner Einwürfe.
"Munition war den Nationalsozialisten zu kostbar und die Autoabgase zu langsam, so dass man auc Cyclon B umsteigen musste?"
Lies! Es waren Antworten auf die Aussagen von Angelika.
Wenn man die aus dem Zusammenhang reißt, verdreht man natürlich alles und die Debatte driftet ins Kindergartenartige ab.
Warum auch immer du das machst, ist mir eigentlich völlig egal. Mir jedenfalls ist das Thema zu wichtig/ernst - deshalb werde ich versuchen, nicht mehr auf Einwürfe einzugehen, die eher der Selbstdarstellung dienen als der sachlichen Debatte.
Angelika: "Eines hat sie jedoch immer wieder gesagt: "Wir - die Bevölkerung - haben so vieles nicht gewußt, man hat es uns als ganz etwas anderes verkauft!"..."
Christiane: "Ja, es gab vor der Machtergreifung der Nazis auch diesen "alltäglichen kleinen Antisemitismus" in der Bevölkerung Deutschlands und anderer Länder. [...] Und auch das haben die Nazis in der Tat ausgenutzt, um die Massen auf ihre Seite zu ziehen. Sie sind ja schließlich von Massen gewählt worden."
Ja, eben.
"@ Andreas, es begann schleichend. Ja! Genau wie heute. Damals wusste anfangs niemand in der Bevölkerung, was aus dieser Bewegung werden würde. Heute sind wir doch hoffentlich "schlauer"."
Anscheinend nicht, denn sonst würden manche der angeblich heute Schlaueren nicht die alten Methoden benutzen.
"Du willst mal wieder: URSACHEN BEKÄMPFEN, statt sich nur um die Folgen zu kümmern. Die Ursachen sind Ursachen von Ursachen von Ursachen. Wie lange soll das dauern? Das dauert 30 Jahre, bis eine neue Generation mit neuen, anderen Ideologien herangewachsen ist. Oder willst Du es mit Gehirnwäsche machen? Was willst Du waschen, wenn nichts da ist, was man waschen könnte? Und in der Zwischenzeit vermehren sich die Massen schleichend. Und wenn dann niemand sich darüm kümmert, was so nebenbei noch abläuft, weil erstmal Ursache bekämpft werden soll, na dann armes Deutschland!"
"Armes Deutschland" gilt doch eher, wenn man ständig nur die schlimmen Folgen (oder gar Banalitäten und Lapalien) bekämpft, aber die verursachenden Ursachen übersieht oder gar übersehen will.
Es braucht z.B. auch keine 30 Jahre, um Jugendarbeit zu betreiben und Ausstiegshilfen zu geben plus bessere Zukunftschancen.
Aber wenn man gefallene Jugendliche noch mal tritt, die Gelder für Ausstiegshilfen kürzt un die Zukunftschancen verschlechtert, dann darf man sich nicht wundern, dass die Jugendlichen Zuflucht bei Radikalen und Extremisten (egal ob links, rechts oder religiös) suchen.
Ebenso muss man auf die Ängste der Wähler eingehen. Wenn die nicht wahrgenommen oder gar lächerlich gemacht werden, dann darf man sich nicht wundern, wenn sie die wählen, die sie ernst nehmen.
Usw.
"Nein, es MUSS lautstark alles an die Bevölkerung herangetragen werden, was da läuft. Alles also gleichzeitgig und mit allen legalen usw. Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.
Und wenn sich dabei jemand so verhält oder verbalisiert, wie DIE damals, dann soll auch der lautstark geweckt werden."
Ja, da stimme ich dir zu. Habe auch nie etwas anderes gesagt. Bekomme sogar Haue dafür - verkehrte Welt ;)
Genau: Auf die Ängste der Bürger eíngehen! Oft lässt Angst, Wut und Ohnmachtsgefühl die Menschen eben zu schnell nur reagieren ohne vorher zu überlegen. Jugendarbeit: ja natürlich, Aussteigerhilfe: ja natürlich. Aber was ist mit dem Elternhaus? Da sind meines Erachtens die Grundursachen zu finden. Da ansetzen - Wissen mehren, Überzeugungsarbeit leisten. Das ist doch die härteste Nuss, die es zu knacken gilt. Da bin dann wieder bei dem Gedanken des Elternführerscheins.
Naja, viele Eltern wissen oft nicht mal, wie und wo ihre Kids drinstecken. Auch da fängt es ja schleichend an - es macht ja nicht Puff! und plötzlich hat sich das Kind in einen Nazi verwandelt.
Da reicht ja schon, dass das Kind evtl. einfach nur Hilfe von rechten Jugendlichen gegen z.B. Überfälle durch ausl. Jugendgangs bekommt. Da kann es ja wochenlang Kontakt haben, ohne dass es irgendwelche Veränderungen gibt, die man bemerkt. Evtl. blüht das Kind sogar auf, weil es weniger Angst hat - und das ist ja dann was Positives.
Aber an sich hast du Recht, wenn du die Eltern auch mit in die Verantwortung nimmst.
Schön, dass dich nun doch Ursachen und ihre Bekämpfung interessieren ;)
Na hör mal, ich bin doch die Ursachenforscherin an sich. Und deshalb weiß ich auch, dass Bündel von Ursachen auch Bündel von Reaktionen/Aktionen bedürfen. Und noch was, mir sind Menschen, die sich doch mal UNBEDACHT unangemessen in der Abwehr von Gefahr oder in der Prävention im Sinne diesen Themas verhalten, hunderttausend mal lieber, als Menschen, die sich abwenden, verharmlosen oder sogar schön reden. Ich kann sie - die wehrhaften - verstehen!!! Und wer hier über Nazis redet, als wären das Menschen wie Du und ich, der - Entschuldigung - "hat den Schuss nicht gehört". Die wollen das ja auch garnicht.
"Und noch was, mir sind Menschen, die sich doch mal UNBEDACHT unangemessen in der Abwehr von Gefahr oder in der Prävention im Sinne diesen Themas verhalten, hunderttausend mal lieber..."
Mir auch - WENN es unbedacht und zufällig passiert und WENN es nach Einsicht abgestellt wird und WENN es einmalig bleibt. Wer aber dauerhaft bei der Abwehr zu dem wird, was er abwehren will, dessen Abwehr ist nichts wert. Eher im Gegenteil.
"Und wer hier über Nazis redet, als wären das Menschen wie Du und ich, der - Entschuldigung - "hat den Schuss nicht gehört"..."
Meinst du meine Aussagen weiter oben (primär zu Angelika) darüber, dass die Nazis keine Aliens waren, die plötzlich vom Himmel fielen?! Dazu stehe ich - logischerweise - immer noch. Kannst aber gern genauer werden - und begründen *neugierigguck*
Ich denke, Du verstehst mich auch ohne weitere Einlassung meinerseits. Vor 28 Jahren habe ich als Mitglied einer politischen Partei vor den Neonazis gewarnt. Da hieß es dann, das seien doch nur ein paar Spinner, die tun doch nichts. Ich weiß, was diese Spinner im Laufe der Jahre alles verbrochen haben. Hört doch bloß alle auf , da irgendwas zu verharmlosen. Sich hilflos fühlend und ängstlich aus allem raushaltend, nur mal laut schimpfen bringt uns ja auch nicht weiter. Macht die Unwissenden wissend. Ich tue das mit meinen Möglichkeiten.
Kurze Info :
Rechtsextreme Straftaten
Berlin.Nach vorläufigen Angaben des Innenministeriums hat es im vergangenen Jahr bundesweit fast 14000 rechtsextreme Straftaten gegeben ,darunter 735 Gewalttaten. Bei diesen Angriffen wurden 773 Menschen verletzt .Damit liegen die Werte über denen des Rekordjahres 2006 .Durch Nachmeldungen könnten diese Zahlen noch steigen .
Zitat BZ Nr.41
Das sind Fakten die keiner anzweifeln kann !
"Ich denke, Du verstehst mich auch ohne weitere Einlassung meinerseits."
Ich konnte es nur ahnen angesichts der Andeutungen, fragte aber deshalb vorsichtshalber nach.
"Vor 28 Jahren habe ich als Mitglied einer politischen Partei vor den Neonazis gewarnt. Da hieß es dann, das seien doch nur ein paar Spinner, die tun doch nichts. Ich weiß, was diese Spinner im Laufe der Jahre alles verbrochen haben. Hört doch bloß alle auf , da irgendwas zu verharmlosen."
Mein Reden.
"Sich hilflos fühlend und ängstlich aus allem raushaltend, nur mal laut schimpfen bringt uns ja auch nicht weiter. Macht die Unwissenden wissend. Ich tue das mit meinen Möglichkeiten."
Auch mein Reden.
Allerdings habe ich mich von meiner gutmenschlichen Linkslastigkeit, die nicht nur einäugig sondern fast schon völlig blind macht, enttäuscht gelöst und versuche seitdem sachlicher Realist zu sein.
Die Sachlichkeit verhindert natürlich nicht, auch noch empört oder entsetzt zu sein über fiese Untaten, Handlungen und Ideologien - aber das gilt eben inzwischen für beide bzw. alle Seiten.
Otto, löblich, dass du die Statistik sachlich (z.B. genauer aufgeteilt in Gesamtzahl und Gewalttaten, etc.) als Argument benutzt. Die meisten "Gutmenschen" hätten nur die Zahl 14000 benutzt (und vielleicht sogar noch eine Null angehängt ;))
I.Ü. sehen die Statistiken bezüglich Linksextremismus ähnlich aus.
Ich hab eben auf die Schnelle nichts gefunden (nur eine alte Meldung, dass vor ein paar Jahren sich die linksextremen Taten in BaWü verdreifacht haben sollen - das war nicht sehr aussagekräftig).
Zumindest dürften die Statistiken schlecht vergleichbar sein, weil bei den Linken schon mal viele Taten als Bagatellstraftaten gar nicht auftauchen, wie bei den Rechten, weil es bei den Linken keine entsprechenden Verbote gibt (z.B. verbotene Logos/Embleme tragen / keine verbotene Schriften, CDs, etc. besitzen / verbotene Meinungen aussprechen) gegen die sie verstoßen können.
Andreas , weshalb diskutierst Du mit mir über "Linksradikalismus".
Wir , "Die Linke " lehnen jede Art von Radikalismus , Rassismus , Antisemitismus ,Diktaturen und den Stalinismus ab . Das kannst Du überall nachlesen .Das gilt somit selbstverständlich auch für den Linksradikalismus mit dem die Partei "Die Linke " absolut nichts zu tun hat .
O.H.Stankus
Rentenpolitischer Sprecher der Partei "Die Linke "KV Peine
Sicherlich gehört das zum Thema .Rechtsradikale finden eine Heimat in ihrer Partei .Linksradikale sind "Heimatlos".Keine demokratische Partei will Radikale , weder von "Rechts "noch von "Links" .
Nur wird es endlich Zeit parteiübergreifend was gegen "Rechts und Linksradikale" zu machen .
Das soll und muß auf einer demokratisch , soliden Grundlage geschehen .
"Andreas , weshalb diskutierst Du mit mir über "Linksradikalismus"..."
Ich habe nur etwas zur Statistik von dir angemerkt - und da sich die Radikalen links wie rechts nicht sonderlich unterscheiden, ist der Hinweis auf ähnliche Probleme bei der Statistik doch legitim.
Umgekehrt, könnte eher ich fragen, warum...:
"Wir , "Die Linke "...."
...warum du ständig die Partei "Die Linke" einwirfst ;)
Andreas ,
ich verstecke mich nicht aus Angst vor Radikalismus ,sondere bekenne mich als "Linker" zu der Partei "Die Linken " .Nach Prüfung aller Parteiprogramme
basiert meine Entscheidung auf der sozialen Kompetenz der Partei "Die Linken "Viele Dinge , die wir schon vor einiger Zeit gefordert haben , stehen nun auf einmal auf den Programmen der anderen , demokratischen Parteien .Ich denke an "Verstaatlichungen "der Banken , Mindestrente ,
Anhebung von Hartz IV , Anhebung der "Millionärssteuern etc.Wegen Hartz IV bin ich übrigens vor Jahren schon aus der SPD ausgetreten . .Lange sind wir als Partei verteufelt und in die Schmuddelecke gedrängt worden .Aber wenn wir heute schon in seriösen Forsaumfragen vor den Grünen liegen , kann unsere Politik so falsch nicht sein .Bei uns gibt es eine breite Palette verschiedener Meinung , aber unsere Forderungen bleiben unverändert . Wir wollen für alle Bürger ein sozialeres Deutschland ohne Kinder- und Rentnerarmut .2,5 Mill.Kinder und 400.000 Renter in Not sind eine Schande .
Wer natürlich meint Herr Ackermann und andere hätten ihr Geld verdient ,bzw.Zumwinkel wäre unschuldig , dann kann ich dem leider auch nicht mehr helfen . Wenn ich diese Riesenabfindungen der Banker sehe , die diese Krise verurschacht haben und wer dann den Mund nicht aufmacht , der hat noch nie was von Grundgesetz und einer sozialen Poilitik gehört.
Unsere Zeit der "Schmuddelecke ", und das sagen auch andere Parteien ,
ist vorbei und wir stehen fest auf der Plattform des Grundgesetzes .Die nächsten Wahlen werden das bestätigen und wir werden nicht nur die Grünen überholen , sondern Herr Westerwelle ganz schön auf die Füße treten können . Bei der letzten Landtagswahl lagen wir in Niedersachsen
bei 7,1% und nun liegen wir lt.Forsa bei 11-12 %.Wer weitere hungernde Kinder und Rentner haben will , hat jede Recht auf Akzeptanz verloren .
So , Andreas , ich könnte Dir noch viel mehr schreiben , aber myheimat soll ja ausgewogen sein .
O.H.Stankus
Rentenpolitischer Sprecher der Partei "Die Linke " KV Peine
Otto, ich habe nur teilthematisch die Linken neben den Rechten erwähnt - da geht es aber nicht immer um deine Lieblingspartei ;)
Ausserdem ist nicht alles Gold was glänzt... und wen du es schon selbst ansprichst:
Ihr habt auch Leute, die Wasser predigen und Hummer essen: "...Wagenknecht. Die Vorzeige-Kommunistin wurde bei einem opulenten Hummer-Essen in Straßburg fotografiert – und löschte später die Fotos..." -> http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,5...
Und auch sonst ist man fiesen Diktaturen und Diktatoren, Unterdrückungsregimes und Unterdrückungsmethoden zugeneigt, wie man hier nachlesen kann: "...Wiederholt hat die Linke Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen verniedlicht oder gar negiert. So gibt Hans Modrow ... Petra Pau ... Lothar Bisky ... Dietmar Bartsch ... Gysi persönlich ... warnt vor einer „Überbewertung des Rechts“ ... Sahra Wagenknecht ... lobt offen den Massenmörder Stalin. Die Politik des Diktators habe „nicht Niedergang und Verwesung, sondern die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht während eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraumes“ bewirkt ... Die Linke zählt militante Demokratiefeinde wie Thälmann und Rosa Luxemburg zu ihren Idolen ... Gysi hofierte ... den Massenmörder Milosevic, Lafontaine umschmeichelt die kubanische Diktatur..." -> http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Die-...;art141,2578325
Deshalb landen bei mir nicht nur manch Rechtes im Wehret-den-Anfängen-Topf... ;)
Guten Morgen Andreas ,
Deine Meinung in allen Ehren , aber die Links stehen in krassem Gegensatz zu Deinen Zeilen ! Wo steht denn wie Thälmann und Rosa Luxemburg wirklich waren ?.
Hummer kannst Du mittlerweile als Normalfood in jedem Supermarkt günstig kaufen und wenn Sahra die Fotos nicht gut fand , kann sie die natürlich löschen
Die Machenschaften in der "DDR" werden von allen demokratischen Parteien
gerügt und aufs "Schärfste"abgelehnt , auch von der Partei "Die Linke"
Es ist vollkommen klar , das Stalinismus , Rassismus , Antisemitismus ,Radikalismus und Diktaturen , egal wo auf dieser Welt , von der Partei "Die Linke"abgelehnt werden .
Aber trotz mehrmaligem Hinweis willst Du das leider nicht anerkennen.
Lies doch einfach mal das Grundsatzprogramm und dann reden wir weiter .
Liebe Interessierte an dieser Diskussion, ich war gerade in Dedensen im Lokal "Lütjer Kreuger" eingeladen und bin von mehreren Menschen auf meine Meinungsäußerung und die Problematik an sich angesprochen worden. Es hat in diesem Zusammenhang einen Kommentar in der Leine Zeitung gegeben, der neutral gehalten war und nur von einem Lokal in Dedensen gesprochen hat. Das hat wohl dazu geführt, dass der Lütje Kreuger in den Verdacht geraten ist, das betroffene Lokal zu sein. Das ist nicht der Fall. Ich bitte alle, die sich gerade im Einzugsgebiet mit der Problematik beschäftigen, sehr genau darauf zu achten, was sie über wen äußern. Man kann genau nachlesen (siehe auch eingestellten Zeitungsausschnitt) welche Lokalität betroffen war - also weder der "Lütje Kreuger" noch Restaurant "Jannis). Mir ist wichtig, dass hier nicht falsche Adressaten in den Sog kommen. Ich bitte um Verständnis.
Otto, die Links sprechen doch für sich. Mit meiner Meinung haben die Zitate allein noch nichts zu tun. Kann sich jeder einen Reim drauf machen. Auch auf deine Antworten.
Und wenn eure Kientel sich alltäglich den Hummer als Normalfood kaufen kann, dann ist es ja gut. Nicht gut ist es, sich trickreich fremde Kameras anzueignen und dann dort unerlaubt herumzupfuschen.
"Mir ist wichtig, dass hier nicht falsche Adressaten in den Sog kommen."
Deshalb sollte man solche Methoden erst gar nicht benutzen.
qAndreas - Welche Methoden ? Jetzt liegst du völlig neben der Spur , zumindestens nach meiner Meinung. Es kann nicht sein, dass es in einem Ort 3 Lokale gibt, über eins wird berichtet (offizielle Berichterstattung eines bzw mehrerer Printmedien) und andere werden dafür verdächtigt. Das ist nicht richtig und daher mein Hinweis und meine Bitte. Versuch das doch bitte mal zu verstehen.
Uwe, es ging doch um einen Wirt, der seinen Raum an eine legale, nicht verbotenen Partei vermietet hat, wie das andere Wirte halt auch tun, oder!?
Und das Anprangern und Denunzieren durch Boykottaufforderung, weil diese eine unternehmerische Handlung ideologisch nicht passte?!
Dann weißt du doch, welche Methoden ich - immer noch - kritisiere, weil ich kritisiere, wenn man beim Kampf gegen Extremismus die Methoden des Extremismus selbst benutzt.
Das Anprangern nenne ich Bekanntmachen eines Umstandes den, wie man aus der Kommentierung entnehmen kann, viele ähnlich sehen wie ich. Denunzieren durch Boykottaufforderung sehe ich nicht so - ich habe (siehe oben - nachlesbar) nur geschrieben: ich geh da nicht mehr hin !
Ich hab auch ehrlich keine Lust mehr auf ein ewiges hin und her mit dem "Auseinanderpflücken" von Argumenten pro und kontra zu einem geschriebenen oder geäußerten Wort.
"Ich hab auch ehrlich keine Lust mehr auf ein ewiges hin und her"
Ich auch nicht - ich habe nur deine Frage "Welche Methoden ?" beantwortet. Wie ich solche Methoden finde, hatte ich ja schon ausreichend erklärt und begründet.
Ich finde folgende Information wichtig und möchte sie daher weiter verbreiten. Man vermutet so etwas garnicht bei einer bekannten Institution wie Amazon oder zum Beispiel den finanziellen Unterstützerkontakt von Müller Milch (Weihenstephan) zu solchen "Parteien".
Der öffentliche Druck hat offenbar gewirkt. Nach heftigen Protesten und der Boykottdrohung prominenter Politiker wirft das Internet-Versandhaus Amazon die...
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