Spannender Gruppenausflug bei den Letteraner Brettspielern - eine Hannover-Ralley

Im Schatten wurde hier gedichtet, gemalt und geknetet
 
Meine Gruppe hatte Andrea zum dichten!
Der diesjährige Gruppenausflug verlief einmal ganz anders! Einmal Hannover kennenlernen, die Stadt, aus der so viele von uns kommen. So habe ich eine Hannover-Rallye bei Stattreisen Hannover für die Gruppe gebucht. Leider hat dieses Thema nicht so viele interessiert, auch lag für manche der Termin ungünstig, aber letztendlich haben sich 12 Teilnehmer auf die Reise durch Hannover gemacht.

Schon der Start erwies sich als spannend! Einen Tag vorher las ich, dass es eine Kundgebung der AfD am Rathaus gibt - genau dort sollte unser Treffpunkt sein. Aber wir sind ja flexibel und durch die neuen Medien konnte auch jeder noch rechtzeitig erreicht werden und wir haben unsere Tour am Bauamt begonnen.

Dort wurden wir von einer Stadtführerin begrüßt, die uns den Ablauf der Tour erklärte. Wir wurden in 3 Gruppen eingeteilt, bildeten nun alle verschiede Familien. Aufgabenbuch, Klemmbrett, Knete und Stift bekamen wir mit und schon ging es auf die Tour.
Es mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden, dazu musste man sich an die jeweiligen Orte begeben.
Trotz der Kundgebung und dem großen Polizeiaufgebot durften wir das Rathaus besuchen. Dort gab es 3 Aufgaben lösen. Die erste war einfach - wie viele Kirchen gab es während des Mittelalters. Gut, dass es da ein Diorama und einen Stadtführer gab, der gerade einer anderen Gruppe etwas erklärte. Doch die Frage, welche Tiere 2007 das Dach der AWD-Arena beschädigten, war schon schwieriger. Und dann noch die Frage nach dem Fußballgott von Hannover 96?!
Und so ging es die nächsten 2 Stunden von einem Ort zum anderen. An der Oper mussten wir einen antiken Dramatiker, am Blätterbrunnen ein Tier finden. Die Frage am Landtag nach unserem Landtagspräsidenten war nur für eine Gruppe einfach - Björn als Landesbediensteter wusste das natürlich! Die eine Gruppe fragte am SPD-Stand nach - peinlich, auch hier konnte keiner helfen und es wurde gegoogelt. Die andere Gruppe fragte den Pförtner des Landtages, der natürlich helfen konnte!

Apropos googeln - das war natürlich verboten! Wir hatten vorher festgelegt, dass wir mit allen möglichen Mitteln die Lösung finden können, nur nicht mit dem Smartphone googeln. Aber "Fremdgoogeln" durch die SPD war augenzwinkernd erlaubt!

Einen Stop gab es dann nach 2 Stunden an der Marktkirche. Hier besuchte uns ein gut gekleideter Mann, der sich als Künstler bezeichnete und so allerlei Dinge vom Boden aufhob. Damit wolle er Kunst machen. Natürlich wollten wir sein Angebot, ein Gedicht vorzulesen, annehmen und so bekamen wir einen Vortrag von einer uns bekannten Dame! Da konnten wir auflachen, klar wussten wir nun, wen wir vor uns hatten.

Nun war noch eine halbe Stunde Zeit, sich um die Kreativaufgaben zu kümmern. Da sollten Nanas aus Knete gebaut werden, ein Bild von der jeweiligen Familie gestaltet werden und ein Hannover Lied gedichtet werden.

Ein wenig erschöpft, aber gut gelaunt haben wir uns dann zum Abschluss im Café Konrad getroffen. Habe ich schon erwähnt, dass es heiß war?! Da kamen die kühlen Getränke genau richtig.
Schnell noch Hand an die Nana gelegt, in meiner Gruppe machte das Andrea und warten auf die Auflösung.
Die Stadtführerin erklärte die Lösungen, da gab es so manches Aufstöhnen oder große Freude. Die Nanas wurden bewundert, aber auch die Bilder der Gruppen. Dann kam die größte Herausforderung - das Hannoverlied musste vorgesungen werden! Auch das wurde lachend geschafft und am Ende wurde eine Familie zum Sieger gekürt.

Herzlichen Glückwunsch an Andrea, Marc und Olaf und mich! Es gab sogar einen Preis. Jeder bekam einen Gutschein für einen Stadtspaziergang, eine tolle Idee!

Alle Beteiligten waren sich einig - das war ein sehr schöner Ausflug. Wir hatten viel Spaß und was Neues haben wir auch gelernt! Wir wissen nur wer der Fußballgott war und wir wissen nun auch warum - im Café war googeln erlaubt!
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