Meistens kennt man nur vom Vorbeifahren die Burg

Aber Blankenburg - mehr als nur zwei bis drei Schlösser und ein altes Rathaus!

Auf einem Rundgang, der zwischen dem Schlosshotel und dem Kleinen Schloss beginnt, kommt man schon einmal am Barock-Garten vorbei. Dann geht es rasch bergauf und an sehr alten Bäumen vorbei glaubt man fast, diese die 800jährige Geschichte dieser Stadt erzählen zu hören. Auf dem Schloßberg angekommen, trifft man zunächst auf eine alte Produktionsstätte - leider ohne Hinweis auf ihre Verwendung noch zu DDR-Zeiten. Dann gibt es Freud und Leid zusammen: Man kann leider nicht, wie in den Reiseführern beschrieben, wenigstens in den Schlosshof. Aber man kann Hans Christan Andersen nachempfinden. Dieser genoss diesen Blick in die Tiefe als er am 27. Mai 1831 hier stand und notierte in seinem Reisetagebuch: "Blankenburg liegt mit ihren roten Dächern zwischen Wäldern und den grünen Gärten wie Kirchen auf einem Kohlblatt."
Dann lohnt es sich, direkt in die Stadt hinab zu gehen. Man landet in der Kirche St. Bartholomä. Sie ist aus dem 12. Jahrh., fast immer geöffnet und einen Besuch wert. Nur wenige Schritte sind es nun zum historischen Rathaus und in die Straßen, die nicht nur Fachwerk sondern auch andere Baustile zu bieten haben. Besonders fallen die alten Schaufenster auf, die in dieser Vielfalt nicht oft zu sehen sind. Es gibt Leerstände in den Straßen - aber in welcher Stadt gibt es das nicht. Wenn man nur wenige Meter aus dem Zentrum hinaus geht oder fährt, findet man schöne Villen-Bauten aus den verschiedensten Epochen.
Und am Ende landet man wieder im Barock-Garten und findet den Braunschweiger Löwen. Die gemeinsame Geschichte setzte hier ihre Zeichen.

Man muss hier nicht vorbei fahren - es lohnt sich anzuhalten.
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Werner Szramka aus Lehrte | 25.04.2016 | 13:38  
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