Ich hab´s ja schon immer gesagt…..

Seelze: St.Barbara-Kirche | Mit diesen Worten begann die Andacht zur Einstimmung auf den Buß- und Bettag in der St. Barbara-Kirche in Harenberg. Und dieser Tag hat seit Jahren eine besondere Prägung.

„Ich hab´s ja schon immer gesagt, da kommt noch was.“ Pastor i.R. Jochen Günther hatte – wie nun schon viele Jahre zuvor – seine Worte in dieser Andacht in einen breiten, fröhlichen, nachdenklichen, traurigen, hoffnungsfrohen Bogen gespannt. Da kommt noch was: Die große Liebe, die Familie, der Urlaub, politische Krisen, Gedanken des Friedens, Gutes tun, Unterdrückten helfen, Buße, Hoffnung ……. ?! Dazu passte vollendet ein modernes, fröhlich – nachdenkliches Lied, dass in der wie immer an diesem Abend sehr gut besuchten Kirche alle gern mitsangen: Der Himmel, der kommt, grüßt schon die Erde, die ist, wenn die Liebe das Leben verändert.
Schon beim Verlassen der Kirche konnte man das nun Folgende riechen: Puffer! Unzählige Puffer wurden von fleißigen Brätern knusprig gebraten. Die letzten Bissen waren noch nicht gegessen, da begann schon der dritte, wichtige Teil des Abends: Eine Lesung. Und sie begann mit Texten eines Menschen, der hier auch eine besondere Bedeutung hat. Hans-Jörg Hennecke, der Inbegriff Lindens, gehörte seit Jahren zur Barbara-Kirchengemeinde. Hans-Jörg Hennecke ist in diesem Jahr verstorben. Und doch war er dabei! Roswitha Schulz las „Bergfriedhof ist wieder Friedhof“, die Geschichte vom Ableben und der Beerdigung Lindemanns Vater – einer der Figuren aus Henneckes Feder. Schildert er darin seinen eigenen Wunsch des Verbleibs nach dem Tode? Diese Text folgten noch zwei für Hennecke ungewöhnliche Geschichten über seine Katze. In eine ganz andere Welt verführte dann seine langjährige Partnerin Christine Kraatz-Risch. Als Autorin der Fantasie-Welt verführte sie in einen ihrer noch nicht veröffentlichten Romane „Hubertus der Tiromenta“ mit der Geschichte „Auch der Gnom erwacht“. Nur noch ganz leise wurden die letzten Puffer verspeist, als der Gnom in die Welt der Menschen kam….. . Dann ging man fröhlich auseinander, nicht erst bis zum schon fest im Kalender vermerkten, nächsten Buß- und Bettag in Harenberg.
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