Seelze: St. Martin | In ihrer Heimat wäre dieser Abend nicht möglich gewesen. Dort treten sie nur vor Frauen auf. Allein das machte diesen Abend zu einem besonderen Abend. Die Gruppe Golbon - eingeflogen aus Teheran gab dem diesjährigen Thema der MUSE in Seelze "Made in Germany" einen besonderen Klang. Man kann fragen, wie diese Gruppe in dieses Programm passt, und man bekommt eine erstaunliche Antwort: Vor genau 100 Jahren wurden die ersten Tonaufnahmen von iranischer/persischer Musik gemacht. Und es war die Deutsche Grammophon in Hannover, die die erste kommerzielle Veröffentlichung ermöglichte.
Die Musik klingt für unsere Ohren fremd. Sie klingt nicht gewöhnungsbedürftig. Nein, sie fesselt sogar, sie führt in fernöstliche Träume, sie beruhigt, sie macht fröhlich und nachdenklich zugleich.
Die Gruppe zeigt hoch professionelles Musikkönnen auf Instrumenten, die weit älte als die ersten Tonaufnahmen sind. Und sie lässt Lieder und vertonte Gedichte hören, die noch viel älter sind. Dabei ist man ebenso begeistert von der Fingerfertigkeit und den so überraschenden Tönen der Trommlerin Nazanin Pedarsani wie der Stimme der Sängerin der Gruppe Solmaz, die auch dem "Hackbrett" mit rasender Geschwindigkeit träumerische Töne abverlangt.
Besonders schön war auch, dass im Publikum viele Iraner ihre Heimatmusik begeistert hören wollten. Und bei der Zugabe wurde mit den Fingern geschnippt. Wir hätten mit geklatscht, aber das hätte diese wunderschöne Musikdarbietung gestört. Das Fingerschnippen untermalte sie.
Die Gruppe tritt auch beim Masala Welt-Beatfestival auf. Nicht zu vergessen ist, dass die Vorbereitungen zu diesem Konzert zwei Jahren beansprucht haben und ihm Rahmen der Doktorarbeit von Keivan Aghamohseni von der Musikhochschule Hannover erfolgt sind.
Danke für Deinen interessanten Beitrag, Evelyn.
Die Gruppe ist wirklich hörens- und sehenswert mit ihren für uns ungewöhnlichen Klängen aus ebenso ungewöhnlichen Instrumenten!!!
Heute Abend treten sie in Hildesheim, Center for World Musik, auf....
LG Gabriele
Ein kleiner Lesertipp in der Zeitung hatte mich neugierig Kaminzimmer bei Raumdesign.
Und dann gab es Sex.
Peter Düker las seine Kurzgeschichten zum Thema "Sex" mit - wie er sagte - leicht autobiographischen Anhaltspunkten.
Ich erinnerte mich daran, dass ich irgendwie die CD von Hape Kerkeling in die Hand bekommen hatte. Ich bin dann mal weg. Das Buch hätte ich mir wohl nie gekauft. Und dann saß ich mit der laufenden CD im...
Wenn ich dieses Foto sehe, habe ich den Rauch in der Nase. Aber ich schmecke auch schon den Grünkohl und all die feinen Dinge, die es dazu gibt auf der Zunge. Biken auf Föhr hat nicht nur eine lange Tradition - immerhin wurden die Seefahrer damit verabschiedet, wenn Sie auf große Fahrt nach dem Winter gingen - es ist auch eine schöne Tradition. Ich erinnere mich ganz unterschiedlicher Bike-Abende. Der nasseste war wohl 2007,...
Im Schatten der Hämelschenburg fährt man an diesem Kleinod schnell vorbei. Gut, dass es Frau Schulte von den GästeführerInnen im Weserbergland ans Licht gehoben hat.
Das Rittergut selbst bietet einen Einblick in die "Ökostrom"-Herstellung schon vor 100 Jahren und andere, unerwartete Lebensweisen, die für die Familie von Stietencron schon Standard waren, als andere sie gerade erkannten.
Besonderes Augenmerk muss man aber...
Seelze: St. Martin | Ein unglaubliches, sinnliches Erlebnis beginnt jedes Jahr um 15.00 Uhr am Karfreitag in St. Martin.
Vielen Menschen ist der Sinn dieses Feiertages nicht mehr präsent.
15.00 Uhr ist genau nach der Bibel die Sterbestunde von Jesus. Diese Sterbestunde kleidet Christoph Slaby in Musik. Erklärende Texte werden von Pastor Matthias Hoyer beigetragen.
Beginnend mit "Erbarme dich" aus der Matthäus-Passion von Joh.S.Bach folgt...
Seelze: Leinestadion Letter | Ostereisuche schon vor Ostern
„Wo sind denn jetzt die Eier?“, hörte ich es schon am Eingang vom Leinestadion fragen.
„Meldet Euch erst mal an, dann nehmt ihr an der Hasenolympiade teil, anschließend gibt es noch was zu essen und gut gestärkt sucht ihr dann die Eier!“, antwortete ich amüsiert, denn so beginnt eigentlich jede Ostereisuche bei der Sportgemeinschaft (SG) Letter 05, die das Team Jugend des Vereins bereits zum...
Seelze: Clubraum der SG Letter 05 |
Team Jugend hat Muffins gebacken für die Ostereisuche
"Boh, lecker, was riecht denn hier so gut im Clubheim", fragte sich wohl der Vereinsvorsitzende Klaus Günther als er einen Blick um die Ecke in die Küche des Vereinsheims warf. Dort waren die Team Jugend Mitglieder fleißig am Werk.
Über 200 Muffins wurden am Donnerstag für die Ostereisuche der SG gebacken.
"Was ist denn mit dem passiert?", fragte Jessika...