Gelesen: Das Bandoneon

Hans D. Meyer zu Düttingdorf hat sich hier einen Roman erdacht, der Vieles erzählt.
Aus dem Zeitgeschehen um den 2. Weltkrieg zeigt er auch die Sicht von außen: Die Sicht ausgewanderter Deutscher und deren Hilfshandlungen in und aus Argentinen.
Aber der Titel sagt es schon: Eigentlich geht es um ein Bandoneon.
Und natürlich geht es um Liebe und große Familiengeheimnisse. Es ist gelungen, diese Geheimnisse bis auf die letzten Seiten zu hüten, obwohl man immer wieder glaubt, sie längst enträtselt zu haben.
Und was schwingt mit? Die Liebe zum Tango, diesem so verruchten Tanz, der in der Zeit des Romangeschehens nur in der Hafengegend von Buenos Aires getanzt wurde. Und es schwingt das Leben der „feinen Gesellschaft“ mit, die heimlich dann doch in der Hafengegend landet.
Die ersten Seiten fangen harmlos an. Dann kann man das Buch erst aus der Hand legen, wenn man auch die Entstehung auf den letzten Seiten gelesen hat – eben Tango argentino.
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