Eine musikalische Sommernacht....

Seelze: Flutbrücke | .....ist der Auftakt für die MUSE-Saison 2016. Und der Spielort ist wie immer einmalig: Die Bühne ist unter einer Brücke aufgebaut, aber es ist nicht einfach eine Brücke. Sie ist gefüllt mit Wasser und auf ihr fahren Schiffe – manchmal ergänzen sie die Musik, die unter ihr erklingt. Zaungäste des Konzertes haben hier auch einen besonderen Platz. Sie sitzen an der Reling der Brücke und nur ihr Rücken ist zu sehen. Sie haben sozusagen das Konzert unter sich.
Die meisten Besucher sitzen auf den bereit gestellten Stühlen, aber wieder haben auch einige ihre Campingausstattung mitgebracht. Picknick wird ohnehin überall gemacht. Das „Naschangebot“ der Veranstalter geht ebenfalls weg wie warme Semmeln.
Wir reden immer noch nicht von der Musik, aber man muss einfach diese Atmosphäre schildern, auf die sich alle Besucher ein Jahr lang freuen. Sie gehört einfach zum Musikempfinden dieses Abends. Dieses Jahr ist es auch noch fast der längste Abend des Jahres.
Und dann geht es los! Unter der Leitung von Matthias Höfert lässt das riesige Bundespolizei-Orchester von Mark Camphouse die Musik Fanfare erklingen und sofort ist der besondere Klang des metallenen Trogs Teil des Gesamteindrucks. Und das Orchester hat noch weitere, nicht alltägliche Musikstücke mitgebracht wie den Champagner-Galopp von Hans-Christian Lumbye. Zwei junge Solistinnen geben dem Konzert ein besonders Esprit: Sophie Lindmüller singt „Skyfall“ und „Life is a Cabaret“ – eine Leistung gegen das mächtige Orchester. Die sicher die Bühnen der Welt erobernde Violinistin Dorothea Gehrke ist nicht nur bei „Schindlers Liste“ nahe daran, Standing Ovations zu bekommen. Und wie könnte es anders sein, Dirk Hillebold mit seinen lockeren Sprüchen ist nicht nur mit seiner Klarinette Teil des Orchesters, er führt durch den Abend. Diesen Abend, an dem die Besucher mit der mitgesungenen Melodie von „guten Abend, gute Nacht“ vorbei an Kühen im Abendnebel nach Hause gehen. Dieses Jahr aber müssen sie nicht traurig sein, denn es war nicht das Schluss-Konzert – es war ja der Auftakt der MUSE 2016 mit einem Programm - zusammengestellt von Christoph Slaby und Robert Leschik, wo man keines der Konzerte verpassen möchte.



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