Harenberger Hof

Mit einem nicht enden wollenden Grinsen, las ich den Artikel in der Leine-Zeitung (Ausgabe 79-14.Woche) über die Kündigung des Pachtvertrages des Harenberger Hofs.
Die Betreiberin soll das Objekt im Dezember 2013 gekauft haben.
Nur ist Ihr bis dato kein Vertrag zugesand worden.
Ja sowas!
Vielleicht ist der Pächterin entgangen, das ein Bieterverfahren keine Auktion ist.
Bei einem Bieterverfahren kann der Interessent in einer festgelegten Frist ein Gebot abgeben. Das Gebot ist nicht abschließend bindend.
Der Eigentümer hat nach Ablauf der Bieterzeit die Möglichkeit, das Höchstgebot anzunehmen, abzulehnen oder auf dessen Grundlage weiterzuverhandeln. Bei einer Einigung zwischen Verkäufer und Interessent kommt es zu einer notariellen Beurkundung eines Kaufvertrages. Diese notarielle Beurkundung hat, lt. Aussage der Betreiberin, aber nie stattgefunden.

Jetzt frage ich mich, worüber regt sich die Pächterin eigentlich auf?
Wenn ich wirklich an einer Immobilie interessiert bin, bleibe ich am Ball, und warte nicht darauf, dass sich der Verkäufer irgendwann mal meldet.

Auch, dass die Betreiberin des Harenberger Hofs der Stadt per Rechtsanwalt mitteilen möchte, das sie die € 30.000, für schon geleistetet Renovierungsarbeiten, erstattet haben möchte, zeugt nicht gerade von kaufmännischem Sachverstand.
Wer investiert schon solche Summen in ein Objekt das einem nicht gehört?

Ich bin mir aber sehr sicher, dass sich die Stadt über die Werterhaltung ihrer Immobilie freut.
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