Jbo Seelze: Kleine Anekdoten aus 20 Jahren in 20 Tagen

Very British - im Alten Winkel Steinhude
Heute: „Britische“ Neujahrskonzerte begeistern Publikum und Kinderkonzerte locken Nachwuchs an [2002]

Das Jahr 2002 begann für das Jbo und sein Modern Sound[s] Orchestra [nennen wir es von jetzt an „MSO“] mit einem fulminanten Auftakt. Das Neujahrskonzert stand unter dem Motto „Very British“ und brachte einen Hauch der Londoner „Last Night of the Proms“ nach Seelze. Das musikalische Programm war entsprechend ausgerichtet und bot einige bekannte Klassiker, wie z.B. „Pomp and Circumstance March No. 1“ sowie zum Thema passende Werke [My Fair Lady, James Bond, Lord of the Dance]. Die Leine-Zeitung sprach von einem „Britischen Neujahrsspektakel“, das die Zuhörer zum Toben gebracht habe. Die Zutaten zu diesem Spektakel waren: britische Fähnchen für die Zuhörer, irisches Bier für trockene Kehlen, ein Vorsitzender im Schottenrock, ein fluffiges Programm und ein Moderator in Höchstform. Matthias „Matze“ Perner parodierte im Schottenrock brillant britische Eigenarten, spielte Dudelsack und verknüpfte in seiner „Dia-Show“ [mit technischer Unterstützung von Michael Pohl] Seelzer Gebäude mit bekannten britischen Sehenswürdigkeiten [aus dem Seelzer Rathaus wurde schnell der Buckingham-Palace und die Kanalbrücke mutierte zur Tower-Bridge].

Teile des Konzertes wurde in der Woche darauf in Küsters Hof in Wunstorf als Neujahrskonzert [der beginn der Neujahrskonzertreihe mit mehreren Aufführungen an verschiedenen Orten] aufgeführt und im Juni wurde das gesamte Programm noch einmal in Steinhude wiederholt [die Musiker saßen auf einer Dachterrasse und die Zuhörer unsichtbar drei Meter darunter im Garten].

Nachdem das Orchester nach und nach immer mehr eigenes Instrumentarium angeschafft hatte [insbesondere Schlagwerk], wurde die Suche nach einer Lagermöglichkeit forciert. Nach langer Suche fand man ein sehr gut geeignetes Quartier in einer halbausgebauten Scheune auf Deppes Hof in der Nähe des Forums.

Einen weiteren Vorstoß in Sachen Jugendarbeit unternahm der Verein im Herbst. Nachdem man im Verein geeignete Instrumentalausbilder gefunden hatte, veranstaltete man Kinderkonzerte in Letter und Seelze, bei denen Instrumente ausprobiert werden konnten und das MSO Filmmusik aufführte [„The Lion King“ mit passenden Filmsequenzen - man zog alle Register]. Höhepunkt war die Komposition „Tubby the Tuba“ - ein anspruchvolles [und damals ungewohntes] Werk speziell für Kinder [es gab einen Erzähler und die verschiedenen Instrumente hatten eigene Themen - ein Erlebnis].

Von Steffen Hospodarz

Repertoire: Pomp and Circumstance March No. 1, Lawrence of Arabia, The Pee Whee McGregor Highland Patrol

Presseberichte mit freundlicher Genehmigung von Umschau, Rundblick und Landkreis-Zeitung/Leine-Zeitung
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