Gelesen: Siebenbürgische Reise

Hermannstadt (Rum): Hermannstadt | Joachim Gremm hat sein Buch nicht gestern geschrieben. Es schildert eine Tour durch Siebenbürgen in Rumänien vor 2007. Aber es ist trotzdem lesenswert! Nur geringe Dinge haben sich geändert. Seine Erlebnisse könnten so auch heute stattgefunden haben! Und damit ist es aktuell.

Er schildert nicht nur die Strecke seiner Reise. Er hat durch seine Art zu reisen auch an vielen Stellen guten Einblick in das Leben der Menschen bekommen. So bekommt man seine Erfahrungen mit Siebenbürger Sachsen, mit Zigeunern, mit Rumänen und Ungarn querbeet mit. Und man bekommt einen Einblick in die Landschaft, denn er ist nicht einfach so durch die Lande gekommen. Seine Tour fand mit dem Fahrrad statt und das ist bewundernswert. Einmal ist es ein Landstrick, in dem es gut über Hügel und Berge geht. Dann sind nicht alle Straßen asphaltiert, man hat auch so manche Schotter-Version zu überstehen.
Dieses Buch ist nicht nur eine sinnvolle Ergänzung zu einem Reiseführer, denn es ist hautnah dran. Es schildert leicht lesbar eben eine andere Sicht als ein Reiseführer.

Dieses Buch ist aber auch einfach interessant, wenn man einmal in das Land hinein „schnüffeln“ möchte oder aber einmal eine andere Lektüre sucht.
Wenn daraus aber der Wunsch nach dem Besuch dieser Landschaft zwischen vielen Welten entsteht, ist hier auch ein Weg dorthin.
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