In 58239 Schwerte / Hansestadt an der Ruhr sollen ab sofort Flüchtlinge / Asylbewerber in einer Baracke, die einen direkten Bezug zum ehemaligen KZ Außenlager Buchenwald hat, untergebracht werden.

  Schwerte: Stadtgebiet | Wie die Lokalpresse meldet ( siehe anhängenden Link ) , sollen ab Freitag ( 09.01.2015 ) Flüchtlinge / Asylbewerber in Schwerte in einer Baracke, im ehemaligen EAW ( Eisenbahnausbesserungswerk ) in Schwerte - Ost, untergebracht werden. Es handelt sich um eine Baracke in der die Wachmannschaft des KZ Außenlager Buchenwald in der Vergangenheit auch untergebracht war und sie soll Platz für ca. 21 Flüchtlinge / Asylbewerber bieten. Ca. 100 Meter von dieser Baracke entfernt befindet sich die Gedenkstätte KZ Außenlager Buchenwald ( Bild - Nr. 2 +3 ) .

In diesem Zusammenhang drängen sich fast automatisch nachfolgende Fragen auf :

a. ) Hat diese Entscheidung noch was mit Fingerspitzengefühl zu tun ?

b.) Wurde zu dieser Entscheidung auch der Arbeitskreis Asyl gehört ?

c.) Hat auch Bürgermeister H. Böckelühr ( CDU ), der die Gesamtverantwortung für die Stadtverwaltung in Schwerte trägt, diese Entscheidung unterstützt ?


d.) Wo bleiben die Stellungnahmen der im Rat der Stadt Schwerte vertretenen Parteien zu dieser Entscheidung der Stadtverwaltung ?

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&sou...

Über den anhängenden Link gelangt man zu Wikipedia und dem Thema KZ Außenlager Buchenwald in Schwerte.


https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&sou...

Ich kann dieses - " Gejammer " - der Stadtverwaltung zur Wohnraumbeschaffung für Asylbewerber / Flüchtlinge nicht mehr lesen und auch nicht mehr hören. Dies weil bereits am 15.05.2012 Herr H. - G. Winkler ( 1. Beigeordneter und Sozialdezernent der Stadt Schwerte ) im Bürgersaal ausführte, das Schwerte zukünftig mit einer wesentlich erhöhten Zuweisung von Flüchtlingen / Asylbewerbern aus z. B. Kriegsgebieten wie Syrien usw. rechnen muss. Trotzdem beschloss der Rat der Stadt Schwerte in der Ratssitzung am 13.06.2012 den Verkauf des städtischen Haus Hörder Straße 48/50, was eigentlich renoviert ( im städtischen Haushalt waren dafür ca. 300.000 Euro eingeplant ) werden sollte und dort dann Flüchtlinge / Asylbewerber untergebracht werden sollten. Nach dem Verkauf des städtischen Haus verblieben noch 2 städtische Häuser für die Unterbringung von Flüchtlingen / Asylbewerbern in Schwerte. Wenn man sich schon vor mehr als 2 Jahren um die Anschaffung von Wohncontainern und die Anmietung von Privatwohnungen gekümmert hätte, dann gäbe es mit hoher Wahrscheinlichkeit die aktuellen Probleme nicht. Untätigkeit wird halt nicht wirklich belohnt und schafft häufig auch neue Probleme. Jetzt hat sich die Prognose von Herrn H. - G. Winkler aus dem Jahr 2012 bewahrheitet und man ist in Schwerte nicht wirklich vorbereitet. Wenn ich noch an den Filmbeitrag in der Lokalzeit Dortmund ( WDR - Fernsehen ) vom 29.10.2014 denke, als erst während der Dreharbeiten Betten in die Turnhalle in Ergste getragen wurden und dort 17 Asylbewerber / Flüchtlinge einquartiert werden sollten, war es nach meinem Gefühl sehr chaotisch. Sachlich nachvollziehbar war für mich, das alle 17 Asylbewerber / Flüchtlinge - " flüchteten " - und sich andere Übernachtungsmöglichkeiten z. B. bei Freunden und / oder Bekannten suchten.

Sachlich festhalten muss man wohl, Planung und Vorbereitung sieht sachlich wohl in der wirklichen Realität anders aus.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.01.2015 | 19:55  
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 13.01.2015 | 11:17  
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Arnim Wegner aus Langenhagen | 14.01.2015 | 17:09  
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