Das Thema Flüchtlinge/Asylbewerber im Generationenausschuss ( 05.11.2014 ) in Schwerte / Hansestadt an der Ruhr.

  Schwerte: Rathaus | Letzten Mittwoch fand der Generationenausschuss im Rathaus zu Schwerte statt. Im öffentlichen Teil war natürlich das - " Konzept zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Schwerte " - Thema.

Aktuell stellt sich die Situation in den städtischen Häusern wie folgt dar. Seit Dienstag ( 04.11.2014 ) sind 20 Flüchtlinge/Asylbewerber in den ehemaligen Kindergarten in Villigst eingezogen. Aktuell befinden sich dann noch 74 Asylbewerber/Flüchtlinge im städtischen Haus - " Zum großen Feld " - . Aus dem städtischen Haus Regenbogenstrasse sollen kurzfristig 11 Asylbewerber/Flüchtlinge ausziehen und dadurch werden dort im Haus 2 Wohnungen frei.

Zum Konzept selbst, Papier ist bekanntlich geduldig . Im Rahmen der Erörterung wurde deutlich, dass die Asylbewerber/Flüchtlinge am 29.10.2014 richtig gehandelt haben, als sie aus der Turnhalle in Ergste - " flüchteten " - und sich menschenwürdigere Wohnmöglichkeiten bei Bekannten und Verwandten suchten. Dies weil es auch in der Turnhalle Probleme mit dem Brandschutz ( wie auch schon im Dachgeschoss des städtischen Haus - " Zum großen Feld " - ) gegeben haben soll. Da vorgestern 20 Asylbewerber/Flüchtlinge aus dem Haus - " Zum großen Feld " - in den ehemaligen Kindergarten in Villigst umzogen, hat sich die Belegungszahl im Haus - " Zum großen Feld " - wesentlich reduziert. Es ist also Platz für neu zugewiesene Asylbewerber/Flüchtlinge. Kurzfristig werden durch Auszug auch 2 Wohnungen im städtischen Haus Regenbogenstrasse frei. Zukünftig soll die Turnhalle in Ergste nur noch als - " Notlösung " - bei einer überhöhten Anzahl neu zugewiesener Asylbewerber/Flüchtlinge dienen. Deutlich wurde leider auch, der im November 2013 im Ausschuss JSA ( Ausschuss Jugend und Soziales ) gefasste Beschluss, 9 Quadratmeter persönlicher Lebensbereich ( ohne Gemeinschaftsflächen ) pro Asylbewerber/Flüchtling konnte in den letzten 12 Monaten durch - " Überbelegung " - im städtischen Haus - " Zum großen Feld " - nicht immer eingehalten werden. Dann wurde noch ein gemeinsamer Antrag der im Generationenausschuss vertretenden Parteien beraten und es sollen bis zur Ratssitzung am 19.11.2014 einige Änderungen in das anhängende Konzept eingearbeitet werden. Am 19.11.2014 wird dann im Rat darüber abgestimmt.

http://schwerte.kdvz.de/site/fileadmin/download/se...

Generell muss man zu dem Konzept und den beabsichtigen Änderungen festhalten, es steht dann auf Papier. Es gibt Personen in Schwerte, denen fehlt in Zusammenhang mit der praktischen Umsetzung des Konzept das Vertrauen. Dies weil es bis 2009 in einem städtischen Haus in Schwerte über Monate und Jahre Zustände gab, die man wohl kaum als menschenwürdig bezeichnen kann ( Bild - Nr. 2 - 21 ) . In der Stadtverwaltung in Schwerte gab es damals die gleichen handelnden Personen in der Fachabteilung wie aktuell und es passierte auch schon da unter der Dienstaufsicht von Herrn H. - G. Winkler ( 1. Beigeordneter und Sozialdezernent ) und Bürgermeister H. Böckelühr. Natürlich hat auch die Kommunalpolitik nicht wirklich - " hingeschaut " - ( bis auf 1 damaliges Ratsmitglied ) und dadurch auch diese Zu - bzw. Umstände zugelassen und geduldet. Besonders gespannt bin ich mal auf die im Konzept erwähnte Umsetzung des - " Umzugmanagment " - in der Praxis. In der Vergangenheit und auch aktuell noch werden von der zuständigen Fachabteilung dann Wohnungsangebote ausgedruckt und an die entsprechenden Personen überreicht bzw. versandt.

Die aktuelle Situation in einem der städtischen Häuser stellt sich wie auf den Bildern Nr. 22 - 25 ( vom 08.11.2014 ) dar. Zur - " Freude " - der Nachbarschaft sieht es jetzt schon wieder seit Tagen / Wochen auf dem Grundstück, wie auch schon häufiger in der Vergangenheit, aus. Den Zustand auf dem Grundstück bringt man nicht wirklich mi dem Begriff Betreuung in Verbindung, wie er in dem obigen Konzept erwähnt wird.

Die Zukunft wird zeigen, wie das Konzept umgesetzt wird. Für die Zukunft wünsche ich mir auch eine andere - " Willkommenskultur " - für Asylbewerber/Flüchtlinge in Schwerte und eine bessere Vorbereitung der Fachabteilung der Stadtverwaltung. So ein - " Chaos " - wie am 29.10.2014 in Ergste in der Sporthalle schadet nach meiner Wahrnehmung dem Image von Schwerte. Als Frau Schneevoigt ( Stadt Schwerte ) diese Situation im Generationenausschuss ( 05.11.2014 ) schilderte und dann auch noch die Ruhr Nachrichten und die Lokalzeit Dortmund ( WDR - Fernsehen ) vor Ort waren, war es wenn ich ihr Verhalten richtig verstanden habe, nur noch peinlich. Zur Menschenwürde gehört für mich auch, dass ich in Gebäuden wo ich Menschen unterbringe, auch einen funktionierenden Brandschutz habe. Wie auch schon im Dachgeschoss des städtischen Haus - " Zum großen Feld " - gab es wohl auch in der Turnhalle in Ergste Probleme mit dem Brandschutz. Es hilft im Leben nicht immer nur nach vorne schauen, wenn man nicht wirklich auch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Man sollte auch nicht vergessen, das Grundgesetz und die darin - " verankerte " - Menschenwürde ( GG Artikel 1 ( 1 ) ) ist in der Bundesrepublik Deutschland ein sehr hohes Gut. 58239 Schwerte / Hansestadt an der Ruhr gehört doch auch zur Bundesrepublik Deutschland. Auch andere Städte und Kommunen in NRW haben erhebliche Finanzprobleme, gehen aber trotzdem mit Asylbewerbern/Flüchtlingen anders um.
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