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Taekwondo / Selbstverteidigung / Allkampf-Jitsu TSV Schwabmünchen
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Seit nunmehr über 25 Jahren gibt es uns, die Allkampf- und Taekwondo-Abteilung im TSV Schwabmünchen. Einige der damaligen Gründungsmitglieder – Kampfsportler der ersten Stunde – sind heute noch aktiv dabei und blicken auf eine ereignisreiche Zeit zurück. Bis heute zählte die Abteilung vier Abteilungsleiter, welche das Abteilungsgeschehen mit großem Geschick und Weitblick leiteten. In der gesamten Zeit brachte die Abteilung eine Vielzahl an Danträgern im Taekwondo, aber auch Allkampf-Jitsu hervor. Viele Landkreis-, Schwäbische-, Regional-, Bayerische- und Deutsche Meister stammen aus der Abteilung, ebenso wie Sieger bei Ländervergleichskämpfen (z.B. Deutschland – Tschechien). Seit September 2008 hat die Abteilung mit Lydia Kruse nun sogar eine zweifache Siegerin bei internationalen, europäischen Turnieren in ihren Reihen. Ebenso sind viele Zweit- und Drittplatzierte aus diesen Meisterschaften hervor gegangen. Hinzu kommt noch der zweimalige Gewinn des Mugung-Hwa Jugendpreis der Bayerischen Taekwondo Union (BTU)für die beste Jugendarbeit 1991 und 1992. In den Jahren 2001 und 2006 musste die Abteilung zwei herbe Rückschläge verkraften. Im September 01 eröffnete unser Abteilungsmitglied Guido Blätz ebenfalls in Schwabmünchen seine private Taekwondoschule Chon-Ji, zu der mehr als die Hälfte er der damaligen Abteilungsmitglieder (ca. 70 Sportler/innen von 132) und drei Viertel der Trainer mitnahm. Im Mai 2006 verließ uns Haiko Ercok und eröffnete in Großaitingen eine eigene Abteilung. Auch er nahm damals einige Sportler/innen, aus dem Norden Schwabmünchens mit (ca. 15 Taekwondoka und Allkämpfer). Doch was sich wirklich bewährt hat geht nicht so schnell unter. Und so scharten sich die verbliebenen Sportler um ihren Abteilungsleiter Thomas Heiss und dessen neu formiertes Trainerteam und starteten durch ! Und in den vergangenen Jahren wurde einiges erreicht. Vor allem im Bereich der Kinder und Jugendlichen steigt die Zahl der Mitglieder seit mehreren Jahren kontinuierlich an. Es wird ja auch eine Menge geboten: neben dem Kampfsport – Training erfreuen sich der jährliche Hüttenausflug ins Allgäu, das Grillfest im Luitpoldpark, die Weihnachtsfeier, Lehrgänge und natürlich die verschiedenen Wettkämpfe und Turniere großer Beliebtheit. Übrigens, man muss kein Hochleistungssportler sein, um an solchen Wettkämpfen teilzunehmen. So wurde vor einigen Jahren das Allkampf – Jitsu Landkreisturnier speziell für Kinder und Jugendliche eingeführt. Und bisher waren immer einige unserer „Kleinen“ ganz vorne dabei. In diesem Jahr wird dieses Turnier vom TSV Schwabmünchen veranstaltet, und zwar am 17. Oktober. Am besten diesen Termin gleich vormerken ! Nachdem nun schon einiges über die Abteilung Allkampf / Taekwondo berichtet wurde – was sind das überhaupt für Sportarten, wo liegt der Unterschied ? Gerade für diejenigen Leser, die noch nicht so sehr im Kampfsport „zu Hause“ sind, eine kurze Erläuterung. Taekwondo: eine aus Korea stammende Kampfsportart, in der speziell mit Stoß-, Schlag- und Tritttechniken gearbeitet wird, vergleichbar in etwa mit dem japanischen Karate. Diese Techniken werden in einer Vielzahl von Varianten in alle Richtungen, im Stand, im Sprung und / oder aus der Drehung ausgeführt. Bei Prüfungen hat der Prüfling diese Techniken, eingebunden in einen genau definierten Bewegungsablauf, zu demonstrieren. Unter anderem ist auch ein sogenannter Bruchtest, bei dem ein Holzbrett zertrümmert wird, Teil einer Prüfung. Hier hat der Prüfling zu zeigen, dass er in der Lage ist, eine Hand- oder Fußtechnik so präzise und kraftvoll ins Ziel zu bringen, dass das Brett zerbricht. Allkampf: ist ein Selbstverteidigungssystem, welches 1968 vor Jakob Beck zur Verteidigung gegen Angriffe „auf der Strasse“ entwickelt worden ist. Jakob Beck hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einige Kampfsportarten erlernt, zuletzt, als einer der ersten Sportler in Deutschland überhaupt, das oben beschriebene Taekwondo. Er ging nun daran diejenigen Techniken einer jeden Kampfsportart, die sich am besten für die Selbstverteidigung eignen, zu einem neuen System zu vereinen. Der Allkämpfer ist also kein Experte einer bestimmten Kampfsportart, vielmehr muss er Elemente verschiedener Kampfkünste erlernen und diese in einer Verteidigungssituation sinnvoll kombinieren. Erfolgt zum Beispiel ein Angriff mit einem Faustschlag wird der Allkämpfer diesen mit einer Taekwondo-Technik blocken, den Gegner mit einem Judo-Wurf zu Boden bringen und ihn dort mit einer dem Jiu-Jitsu entstammenden Technik festlegen. Und da Allkampf und Taekwondo sich gegenseitig ergänzen und beides in unserer Abteilung angeboten wird, gibt es bei uns etliche Sportler, die beides trainieren. Und es ist gar nicht so schwierig wie man vielleicht denken mag: von jung bis, na ja, nicht mehr ganz so jung kann man die Techniken erlernen. Bei unserer letzten Gürtelprüfung waren Vater (44), Tochter (10) und Sohn (8) dabei – alle bestanden. Und das (fast) ganze Familien bei uns trainieren ist normal, Vater – Kind- oder Geschwister – Teams haben wir mehrere in der Abteilung ! Was läuft nun bei uns noch in diesem Jahr ? Neben den bereits zuvor erwähnten Veranstaltungen werden wir auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Schwabmünchen einen Selbstverteidigungskurs für Kinder und Jugendliche anbieten. Wir werden noch zwei Gürtelprüfungen durchführen, an den bayerischen Taekwondo-Meisterschaften teilnehmen und mit einer kleinen Abordnung bei einem internationalen Wettkampf in Split / Kroatien starten. Vielleicht haben wir Ihr / Euer Interesse geweckt ? Wenn ja – einfach mal vorbeikommen und mit trainieren. Weitere Infos, Ansprechpartner, Kontakte, Trainingszeiten etc. gibt es unter: www.kampfsport-schwabmuenchen.de Mit sportlichen Grüßen, Ihr TSV Schwabmünchen – Abteilung Taekwondo / Allkampf-Jitsu / Selbstverteidigung















