Die Bahnverbindung Schwabmünchen - Augsburg und zurück. - Der Anfang vom Ende!
Schwabmünchen: Bahnhof | Kritik wegen:
1. Wegfall von Zügen
Durch den Wegfall von Zügen, gerade am späten Nachmittag sind die Verbindungen von Augsburg nach Schwabmünchen unzumutbar geworden; - Lange Wartezeiten und total überfüllte Züge sind zur Regel geworden, - in der Masttierhaltung würde, wegen Einpferchung von Tieren vorgegangen werden, - aber mit den Pendlern kann man es ja schließlich machen, - das sind ja nur Menschen.?
Dadurch dass nur noch kurze und dazu noch kleinere Triebwägen, gerade am Morgen um 05:56 Uhr, fahren sind spätestens ab Schwabmünchen (vor allem Montags, Dienstags und Mittwochs) alle Sitzplätze belegt und es müssen auch ab SMÜ schon Pendler stehen.
Das Argument dass Taschen auf den Sitzen stehen würden kann nicht akzeptiert werden, da dies wenn überhaupt nur in Einzelfällen passiert und das Platzangebot trotzdem nicht ausreichend ist.
Gleiches Problem tritt auch ab dem späten Nachmittag auf, wenn die Züge von Augsburg nach SMÜ fahren. Diese Züge sind bereits ab Augsburg hoffnungslos überfüllt und es mussten bereits schon Sicherheitskräfte Personen, wegen Überfüllung aus dem Zug entfernen damit dieser überhaupt losfahren konnte.
2. verringerter Sitzkapazität
Dadurch dass der Zug am Morgen von Schwabmünchen nach Augsburg um 05:46 Uhr, jetzt 3 Minuten später fährt als früher (05:43 Uhr) können Züge in Augsburg nicht mehr erreicht werden.
Früher kam der Zug in Augsburg um 06.03 Uhr auf Gleis 7 an und auf Gleis 6 (gleicher Bahnsteig gegenüber) fuhr um 06:06 Uhr der "Fugger Express" nach München ab. Dieser wurde zu ca. 90% erreicht. Heute kommt man auf Gleis 9 um 06:06 Uhr an und muss durch die Unterführung zu Gleis 6 wo der Zug um 06:06 Uhr nach München abfährt - ein Erreichen ist also völlig aussichtslos.
Wunder einen nicht dass gerade für diesen Zug nach München die Stimmen von Seiten der BEG laut werden "wie man diesen Zug voll bekommt".
Sicher könnte man jetzt argumentieren, dass um 06:15 Uhr der nächste Zug nach München fährt, nur kommt man dann auch später in München an. gerade da dieser Zug sehr häufig Verspätungen hat, - sei es dass er bereits verspätet in Augsburg ankommt oder dass Unterwegs wieder irgendein "Problem im Bertriebsablauf" auftritt.
Ich stehe jeden morgen um 04:30 Uhr auf um pünktlich in der Arbeit zu sein, komme aber seit der Fahrplanumstellung nur noch auf den letzten Drücker dort an (muss mich aber noch in Arbeitskleidung umziehen). Vor der Fahrplanumstellung hatte alles meist reibungslos geklappt und es war noch ein "Puffer" drin. Es kann sicher nicht verlangt werden dass ich noch früher wegfahre um die Versäumnisse der Bahn auszugleichen!
3. der Anschlussverbindungen
Zeitgleich mit der Fahrplanumstellung wurde von Seiten der Bahn der Fahrpreis für Pendler um 3,9% erhöht!
Ich kenne kaum Arbeitnehmer die eine Löhnerhöhung um 3,9% erhalten. - Kennen Sie jemanden?
Sollte man meinen dass mit der Preiserhöhung auch der Service gestiegen ist, aber ganz im Gegenteil. Für die Bahn schein der Begriff Service am Kunden ein Fremdwort zu sein, von Service keine Spur. Schwabmünchen und deren Pendler wurden von der Bahn buchstäblich ABGEHÄNGT!
Mit welcher Begründung wurde der Fahrpreis um 3,9% erhöht, wo die Bahn einen Gewinn von über einer Milliarde Euro erwirtschaftet hat?
Es tut sich die Frage auf warum der Zug nun um 05:46 Uhr und nicht wie früher um 05:43 Uhr von SMÜ abfährt? Der Zug kommt um 05:27 Uhr in Buchloe (aus Richtung Memmingen) auf Gleis 3 an, wartet dann auf den Alex (aus Richtung Kempten Allgäu) welcher um 05:30 Uhr auf Gleis 2 ankommt - gleicher Bahnsteig gegenüber). Umsteigezeit also maximal 2 Minuten, bei gutem Willen auch 3 Minuten. Aber, - warum wird dann nicht losgefahren über SMÜ Richtung Augsburg (so wie früher)??
Auch hier kann eine mögliche Argumentation nicht greifen dass Gleise oder Bahnsteige in Augsburg belegt wären, denn das stimmt nicht.
Und was ist eigentlich mit den nun freien Zugkapazitäten passiert? Wo sind die Züge eigentlich abgeblieben? Hat womöglich die BEG oder die DB einen weiteren Auftrag angenommen und benötigt nun dort die für Schwabmünchen so wichtigen Züge?
Warum fahren Züge von Augsburg nur bis nach Bobingen und nicht bis nach Schwabmünchen?
Ist Schwabmünchen zum Abstellgleis geworden?
Verbesserungsvorschläge
Der Zug morgens um 05:46 Uhr sollte wieder um 05:43 Uhr von SMÜ abfahren und um 06:03 Uhr auf Gleis 7 in Augsburg ankommen. Ebenso sollte, zumindest ein zweiter kleiner Triebwagen an diesen Zug angehängt werden oder wenigstens ein größerer Triebwagen (so wie früher nur jetzt aus einem Zugteil bestehend) eingesetzt werden.
Züge die aus Augsburg nach Bobingen pendeln sollten bis nach Schwabmünchen verlängert werden. Es würde für SMÜ eine halbstündliche Verbindung schon ausreichen um die Pendler und anderen Reisenden vernünftig zu transportieren und selbstredend sollten diese Züge dann auch einen zweiten Triebwagen haben um das Platzangebot in einer vernünftigen Art und Weise wieder herzustellen.
Weitere Punkte wselche auch an die Schwabmünchner Allgemeine Zeitung zu Veröffentlichung gingen.
In einer der letzten Ausgaben der Schwabmünchner Allgemeinen Zeitung hatte Sie einen Artikel über die Missstände, seit Fahrplanumstellung im Dezember bei der Bundesbahn veröffentlicht. In diesem Zusammenhang hatten Sie angeführt man können auch weiterhin in Sie wenden und Misstände bekannt macvhen.
Dies möchte ich hiermit tun.
Am gestrigen Montag war es wieder so weit. Morgens um 05:46 Uhr war der Bahnsteig Richtung Augsburg wieder gut gefüllt. Als endlich der Zug, ausnahmsweise pünktlich, kam und alle in den viel zu kleinen Triebwagen drängt kam folgende Automatische Durchsage: " Bitte zügig Zusteigen und nicht in den Türen stehen bleiben..." Nur wie soll das gehen, zügig Zusteigen wenn der Bahnsteig total voll ist und der Zug nur zwei Türen hat? Kurz gefasst war der Zug bereits in Schwabmünchen völlig überfüllt und auch die Gange waren mehr als voll. Natürlich sind alle Pendler zügig zugestiegen, es wollten ja auch die meisten noch irgend wie einen Sitzplatz ergattern, von denen es nur allzu wenig gibt.
Kurz vor dem Augsburger Hbf kam dann die nächste Ohrfeige als wiederum die Computerstimme sich meldete. Diesmal mit den Worten: " Wir erreichen in Kürze unseren Zielbahnhof und würden uns freuen wenn wir sie das nächste mal wieder als unsere Fahrgäste begrüßen dürfen". Bei all dem Ärger mit der Bahn, sind wir Pendler leider auf diese angewiesen und können dummerweise nicht auf sie verzichten, - leider. Es ist schon ein Hohn für einen Pendler diesen Spruch hören zu müssen, es bleibt uns ja nichts anderes übrig als mit der Bahn zu fahren.
Naja, als ich dann am Abend mit dem Zug wieder nach hause fuhr musste ich ein Plakat mit einem als Engel verkleideten dicken Maulwurf darauf und dem folgendem Wortlaut lesen: "Für das nächste Jahr wünschen wir uns, dass Sie auch weiterhin eine Engelsgeduld haben". Wie viel Hohn steckt den da drin? Das ist schon der Gipfel.
Aber nicht genug, als über Weihnachten und neu Jahr viele Pendler im Urlaub waren wurde doch tatsächlich eine Fahrgastzählung im 5:46 Uhr Zug durchgeführt. Klar dass zu solchen Zeiten wenig mit der Bahn fahren und man somit mit nicht zutreffenden Zahlen argumentieren kann.
Wie lange müssen wir Pendler uns solche Unpässlichkeiten von Seiten der Bahn noch gefallen lassen bevor irgendetwas passiert?
Ärger über den „runden Tisch“ mit der Bahn und den geplanten Änderungen - „Schüler frieren länger“
Lange habe ich mir überlegt ob ich zum obengenannten Thema eine Stellungnahme schreiben soll doch gerade nach der jüngsten Berichterstattung am Samstag den 04.02.2012 in der Schwabmünchener Allgemeinen Zeitung bedarf es doch einiger Worte.
Der runde Tisch am 24.01.2012 im Landratsamt Augsburg hat zu keinen Änderungen geführt welche sich richtig positiv auf die Pendler aus Schwabmünchen und Umgebung auswirken könnten.
Offensichtlich wollte die BD wohl auch in keinster Weise nachgeben und von ihrem schlechten Fahrplanmanagement (Umstellung Winterfahrplan) abrücken. Ganz im Gegenteil jetzt wird sogar den Schülern, welche am Morgen um 06:52 Uhr Richtung Buchloe / Bad Wörishofen zur Schule fahren wollten der Zug gestrichen. Es wird hierbei mit den Worten Argumentiert dass der Zug jetzt am Abend in der Zeit von zwischen 18:15 Uhr und 20:15 Uhr eingesetzt werden.
Fragt man sich schon was in der Zwischenzeit mit dem Zug passiert, sind doch zwischen morgens und abends knapp 12 Stunden vergangen? Also warum am Morgen streichen was man am Abend benötigt? Auch hier wird wieder mit fadenscheinigen Aussagen argumentiert und es wird wieder alles auf dem Rücken der Pendler ausgetragen. In der Privatwirtschaft würden derartige Fehlplanungen und Missmanagement längst zum Konkurs führen. Aber bei der Bahn !? Leider gibt es hier keine Alternativen oder Konkurrenten welche die DB in wanken bringen könnten. Also kann man ja weiter auf sein Monopol bauen und die Pendler sich selbst überlassen.
Eigentlich sollte angenommen werden dass die Bahn eine Alternative zum Umweltschutz ist, jedoch ist dies längst nicht mehr der Fall. Mittlerweile fahren wieder viele Pendler mit dem Auto, da die Zugverbindungen derart miserabel geworden sind dass es sich nur noch um eine Zumutung für die Pendler handelt welche nicht mehr hingenommen werden kann.
Der „runde Tisch“ na ja was will man schon erwarten wenn der Landrat selbst den Vorsitz in der AVV innehat? – Kann er dann wirklich und ernsthaft die Sorgen und Nöte der Pendler verstehen und dementsprechend vertreten? Gibt es hier nicht Diskrepanzen zwischen Vorsitz und Pendlervertretung? Bleibt zu hoffen dass unsere Kommunalpolitiker sprich Bürgermeister der Region hart bleiben und Rückrad beweisen, in dem sie sich weiter vehement für die Pendler einsetzen, wenn es sein muss auch bei nächst höherer Instanz in München.
Zur aussage von Frau Bärbel Fuchs „das ist ein psychologisches Problem“ kann nur gesagt werden, dass dies Dame wohl nie mit dem Zug fährt bzw. einem Pendlerzug gefahren ist. Allein eine solche Aussage zu tätigen ist nicht nur bodenlos unverschämt sondern zeugt auch von Inkompetenz.
Eine Henne in einer Legebatterie hat offensichtlich mehr Rechte als ein Pendler zwischen Schwabmünchen und Augsburg. Einem solchen Huhn wird nämlich eine Fläche von 40x40cm zugesprochen. Ein Pendler in der DB hat auch nicht mehr Platz im Zug, zu mindest in den Morgenzügen. Rechnet man also proportional die Größe zwischen Henne und Pendler um so entsteht doch ein gehöriger negativ Unterschied zugunsten des Huhnes.
Aber ich hätte da einen Vorschlag welcher Fr. Fuchs gefallen könnte, um das von ihr getätigte Argument des psychologischen Problems eventuell zu lösen. Mann könnte ja in den entsprechenden Zügen ein Antibiotikum über die Lüftungsanlage verteilen, somit bracht keiner mehr angst zu haben er könnte sich bei seinen Platznachbarn oder mit Platzinhaber, auf welchem er gerade sitzt („wir wollen doch alle ein wenig kuscheln“) mit krankmachenden Bakterien anstecken“.
Das Argument dass Neigzüge nicht in Schwabmünchen halten können wegen der nachstehenden Anschlüsse welche dann nicht mehr erreicht würden kann mit ein paar Klicks und ca. 20 Minuten Zeitaufwand Recherche im Internet ebenfalls entkräftet werden. Also woran liegt es dass die Situation nicht verbessert wird? Doch offensichtlich nur an Sturheit und Uneinsichtigkeit. Bloß einen eklatanten Fehler zugeben.
In einem Punkt muss man allerdings den Vertretern der BEG bzw. der DB recht geben: „Schwabmünchen wird nicht von der Bahn, sprich von den Verbindungen von und nach Augsburg bzw. Buchloe abgehängt“. Denn das sind wir schon seit langem. Angefangen hat alles damit dass vor längerer Zeit bei den Fahrplanänderungen die Verbindung nach München über Buchloe gekappt oder unzumutbar wurden, und nun jüngst mit der Winterfahrplanänderung. Zum einen wurden Züge gestrichen und verkleinert zum Anderen wurden die Abfahrtszeiten in Schwabmünchen sowie das Ankunftsgleis in Augsburg so geändert dass der 06:06 Uhr Zug nach München nicht mehr erreicht werden kann. Bogleich die DB hier schon debattiert dass gerade dieser Zug nach München nicht voll ist und wie man diesen attraktiver gestalten könnte. Natürlich kann gesagt werden dass der nächste Zug nach München um 06:15 Uhr fährt –wenn er den pünktlich ist und nicht wie so oft irgendwo (meist in München) warten muss-. Aber zurück nach Schwabmünchen, ist es doch schon unverständlich dass der Zug, welcher um 05:46 Uhr eigentlich abfahren sollte erst mal um dies Zeit kommt- oft genug auch später, und dann häufig auch noch am Haltepunkt Augsburg-Morelstraße längere Zeit steht. Warum? Nur weil sonst im Stellwerk ein paar Weichen mehr gestellt werden müssten, als wenn man wartet bis der Gegenzug am Haltpunkt ist und am den Zug aus SMÜ auf dessen Gleis fahren lässt, damit man nur eine Weiche stellen braucht? Hinzu kommt, dass dieser Zug in Buchloe um 05:27 Uhr ankommt, dort auf den ALEX kommend um 05:30 Uhr am selben Bahnsteig gegenüber wartet und dann nochmals 5 Minuten völlig sinnfrei dort steht.
Aber Schwabmünchen wurde ja nicht „abgehängt“, - nein wir sind es schon lange. Wir stehen schon längst auf dem Abstellgleis und man gewinnt mehr und mehr den Eindruck dass dieses bereits kurz nach der Weiche demontiert wird.
Es ist schon mehr als traurig wie rücksichtslos hier mit Schülern und Pendlern umgegangen wird. Aber was sind schon Service und guter Umgang mit den Kunden bei der Bahn? – Doch wohl nur Fremdwörter.
Interessant ist schon auch dass Preiserhöhungen immer pünktlich kommen (immerhin stolze 3,9%, nur welcher Arbeitnehmer bekommt von seinem Arbeitgeber eine Lohnerhöhung in solch utopischen Dimensionen?) die Züge allerdings lassen auf sich nach wie vor warten.
3,9% eine stattliche Summe. Bedenkt man dass die Bahn Milliarden gewinne macht und das auch schon vor der Preiserhöhung so muss man sich schon fragen was mit den Geldern geschieht? In die Erneuerung von Zügen wohl kaum. Sicht man sich die Züge an welche von München nach und über Buchloe fahren. Diese sind in einem absolut desaströsen und völlig veralteten ja verdreckten Zustand dass es eigentlich keinem zugemutet werden kann. Obwohl, – doch Pendlern kann dies offenbar zugemutet werden. Hinzu kommt dass gerade dies Züge (15:19 Uhr, 15:51 Uhr, 16:20 Uhr und 16:51 Uhr) ab dem HBF in München restlos überfüllt sind, und dass noch bevor der Bahnhof München-Pasing erreicht ist von wo aus nochmals zig Pendler einsteigen. – Wohl bekomms, lasst uns alle zusammenrücken, denn die Pendler( wollen?) sollen gemolken werden wie die „goldene Eier legende Woll-Mich-Sau“.
Und gerade jetzt im Winter wo Schnee liegt und die Temperaturen weit im Keller sind, ist Pünktlichkeit wichtig. Aber was soll im Winter klappen was schon im Sommer bei gutem Wetter nicht klappt? Wie soll man auch im Winter mit Schnee, Eis und sibirischen Temperaturen rechnen können oder anders herum im Sommer mit Heißen Tagen und Hitze wellen? – Geradezu abstrus. – Oder?
Ein Lob sei an dieser Stelle der SPD und dem neu erstandenen Bündnis 90 die Grünen welche sich wirklich ernsthaft mit dem Thema Pendler aus dem Umfeld Schwabmünchen Stadt und Land machen.








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