Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab' nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
da rührt er seine Wipfel sacht
und redet wie im Traume.
Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
von Grün und Quellenrauschen,
wo er im neuen Blütenkleid
zu Gottes Lob will rauschen.
(Joseph von Eichendorff)
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Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder, die...
Gedanke zum "Wachsen"
Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwachen, das nun länger nicht mehr zögern mag.
(Matthias...
Buchplauderei im Mai
Beginnen möchte ich meine diesmonatige Buchplauderei mit einem Gedicht von Inge Nehring, das ich kürzlich gelesen habe.
Bücher sind was...
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