„So, wie ich mich fühle, so bewege ich mich! Und so, wie ich mich bewege, so fühle ich mich auch!“
Die „Hasenbande“ ist ein gruppenübergreifendes Angebot im Kindergarten St. Christophorus. Und diese Psychomotorikgruppe gibt es nicht nur in der Osterzeit...
Was bedeutet eigentlich „Psychomotorik“?
Psychomotorik ist ein bewegungs- und spielorientierter Ansatz und betont den engen Zusammenhang von Wahrnehmen, Erfahren, Erleben und Handeln. Die Bewegung wird somit nicht allein auf den Körper bezogen betrachtet, sondern ist mit all seinen Emotionen auch Ausdruck der gesamten Persönlichkeit.
„Komm, wir spielen, dass dein Auto kaputt wäre und ich könnte es reparieren...“
Jede Psychomotorikstunde ist in etwa gleich aufgebaut. Rituale strukturieren den Prozess und helfen, dass sich jedes Kind mit seinen Möglichkeiten einbringen kann. In einer Anfangsrunde wird jedes Kind mit seiner momentanen Befindlichkeit wahrgenommen. Schließlich entsteht im Dialog mit den Kindern eine Spielidee für die Stunde. Ob „Bergsteigen“, „Reparaturwerkstatt“, „Ponyhof“ oder „Krankenhaus“ – die Spielthemen sind vielfältig.
Eine einladende Atmosphäre bietet den Kindern an, ihre Entwicklungsthemen einzubringen, mit unterschiedlichstem Material zu experimentieren, ihre Umwelt zu entdecken und ihre Balance zu finden zwischen Aktivität und Ruhe.
Psychomotorik ermöglicht den Kindern
· Raum- und Zeiterfahrung
einen Raum für Spiel und Phantasie entwickeln, im Spiel versinken
· Körpererfahrung
den eigenen Körper besser wahrnehmen und kennen lernen, sich entspannen können
· Materialerfahrung
Probleme und Fragen entwickeln, mit (Alltags-)Material kreativ und phantasievoll umgehen
· Sozialerfahrung
allein und gemeinsam tätig sein, Wünsche anderer Kinder akzeptieren, mit Konflikten umgehen, Rollenspiele entwickeln


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