26. Hornschlittenrennen am Faschingssamstag in Pfronten Kappel

Zum Rennen
Dieses Jahr galt es, auf der 900 Meter langen Strecke, die Zeit von Siegfried Erhart und Klaus Luger aus dem Vorjahr von 1:14,27 Min., was damals den 35. Platz erbrachte, zu schlagen. Mit am Start waren dieses mal mit Frank Kindermann und Franz Heiugl zwei absolute Neulinge und diese legten mit der Starnummer 7 gleich eine fulminante Abfahrtzeit von 1.09,39 Min. vor; Und das obwohl sie einmal grandios in den Schnee beißen mussten, diese tolle Zeit brachte ihnen am Ende den 54 Platz ein. Als nächste waren Raphaela Wörle und Petra Erhart mit der Nummer 35 am Start. Was würden sie wohl erreichen, da sie in der Damen Klasse immer schon vorne mit fuhren? Auch sie legten mit 1:06,79 Min. eine Top Zeit und obendrein eine fehlerfrei Fahrt hin. In der Damen Klasse bedeute dieses Ergebnis am Ende den zweiten Platz, Ihr bisher bestes Ergebnis. Kurz danach waren mit der Startnummer 41 Günther Schuler und Thomas Heiß dran. Sie hatten sich viel vorgenommen. Thomas schob wie ein wilder an und bremste dann nach 25 Meter auch schon wieder während Günther alle Hände voll damit zu tun hatte den mächtigen Hornschlitten in der „Spur“ zuhalten. – Die erste (90 Grad-) Kurve war geschafft, jetzt ein Sprung und gleichzeitig dem Schalengge die neue Richtung geben. Puh das war knapp. Nach diesem Sprung konnten sie den Schlitten gerade noch in der Bahn halten, währen am hinteren Ende ein (Unwichtiges-) Stück vom abbrach. Jetzt kam das „Schuss-Stück“, bloß keinen Fehler machen. – Geschafft, jetzt folgten die letzten Hindernisse, eine links-rechts Kurve, ein kleiner Sprung und die leicht seitlich abfallende Zielgerade. Doch was war das? In der Kurvenpassage touchierten sie etwas die Schneebarriere, wurden langsamer, kamen fast zum stehen. Wieder verstrichen, wie schon oben, wichtige Sekunden. Aber es ging noch einmal gut. Das Zielstück jetzt durfte nichts mehr geschehen und bremsen war verboten, wollte man noch etwas reisen. Was folgte was das Warten auf die Zeit. 0:56,88 Min. So schnell waren sie noch nie. Wie weit würde es reichen? Für die Beiden am Ende ein absolut gigantischer 16. Platz und das bei 169 Starter. Bald darauf folgten mit der Startnummer 58 Hubert Ammann und Peter Feldmeier. Im Ziel wurden sie schon von Raphaela, Petra, Frank, Franz, Günther und Thomas erwartet. Aber was war das? Erst kam lange kein Hornschlitten und dann plötzlich die Startnummer 59 dann 60 usw. Was war geschehen? Irgendwann kam dann plötzlich Peter mit einem Teil seines Schalengge, nämlich dem rechten Kufenstück ins Ziel gelaufen. Wenigstens gab es somit noch eine Wertung. Denn wer wenigstens mit einem Teil seines Schlittens (der zu Bruch gegangen ist) ins Ziel kommt der wird gewertet. Aber was war nun geschehen? Die beiden bekamen die erste Kurve (immerhin 90 Grad scharf) nicht und donnerten pfeilgerade in die Bretterwand, das überlebte der Schlitten nicht und zerschellte daran. Gut nur das den Beiden nichts geschehen ist. Am Ende konnten beide allerdings etwas erreichen was bisher noch kein Menkinger erreicht hatte. – Einen Pokal – Mit einer Zeit von 14:12,54 Min. wurden sie Letzter und bekamen immerhin den Trostpokal. Was aber würden nun noch Siegfried Erhart und Klaus Luger mit der Startnummer 124 erreichen? Alle Menkinger Starter sowie Zuschauer waren gespannt. Und die Zwei legten eine absolut saubere Fahrt und Zeit hin, es sah alles ganz danach aus als ob sie schneller als Günther und Thomas sein sollten. Doch dann kam die „S-Kurve“ und – oh nein sie touchierten die Bretterwand und stürzten in die Schneebarriere. Wichtige Sekunden verrannen. Jetzt schnell den Schlitten wieder flott gemacht und die Fahrt noch zu einem guten Abschluss bringen. – Die Enttäuschung war groß 1:13,56 Min. dies bedeutete am Ende den 70. Platz.
Am Abend wurden jedoch ausgiebig die insgesamt hervorragenden Leistungen und Platzierungen gefeiert und die Ziele fürs nächste Jahr, dann zum 27. Kappelar Schalenggenrennen am Faschingssamstag ausgegeben. Es gilt die Zeit von Günther und Thomas zu unterbieten, natürlich gilt das auch für die beiden selbst.

Weitere Bilder und Infos unter:
www.kampfsport-schwabmuenchen.de
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