Unglaublich - In Schwabegg wurden Indianer gesichtet

Am Freitag feierte der Kindergarten „Don Bosco“ in Schwabegg sein jährliches Sommerfest. Und wir wurden in der Zeit zurückversetzt – Indianer wurden im Garten gesichtet.
Das Sommerthema des Kigas wurde mit viel Liebe und großem Aufwand umgesetzt. Jedes Kind durfte sich einen passenden Namen aussuchen: Großer Haudrauf, Kleiner Wolf, Schwarzer Adler, Regenbogen, Feurige Tatze, Sonnenschmetterling - die Kids waren sehr kreativ.
Bei den Kindern wurde die Fantasie angeregt und sie versetzten sich in eine andere Welt, eine Welt in der der Konsum in den Hintergrund rückt und das eigene Tun gefordert wird. Sie liebten vor allem die tollen Bastelaktionen:
Das Indianer-Stirnband: Ohne Stirnband kein Indianer, keine Squaw. Jeder dekorierte sein Stirnband eifrig mit Federn und bemalte es sehr aufwendig.
Bunter Halsschmuck: Beim Halsschmuck kamen die Mädchen auf ihre Kosten, aber auch die Jungen freuten sich über diese seltene Gelegenheit, eine Kette zu tragen. Die unterschiedlichsten Naturmaterialien wurden für die Kette verarbeitet: Feder, Kastanien, Blätter, Hagebutten, Maiskörner, Blüten. Strohhalmstücke, Perlen und Federn setzten bunte Akzente zwischen den Erdtönen.
Sogar ein Kanu wurde gebastelt und mit Hilfe des Elternbeirats und eines Vaters, Herrn Grünecker, wurde sogar ein richtiger Wigwam gebaut.
Doch wie wurden kleine Indianer groß? Sehr wichtig für die Indianer waren Sport und Spiel, um sich in Friedenszeiten fit und kampfbereit zu halten. Da gab es wilde Kanufahrten, Büffeljagden, Wettläufe, Dosenwerfen und Herumtoben.

Auch der Lernaspekt kam nicht zu kurz: Die erfahrensten Männer eines Stammes trafen im Stammesrat alle wichtigen Entscheidungen für die ganze Gemeinschaft. Der Stammesrat war eine Art Regierung und wählte auch den Häuptling. Jemanden zu schlagen war für die Indianer undenkbar. Sie verzichteten sogar auf jedes harte Wort.

Für die Indianer haben die Natur und die vier Elemente eine große Bedeutung. Die Abhängigkeit von ihr, das Leben draußen, das nach Freiheit und Abenteuer riecht, die Rituale und Feste, die körperliche Geschicklichkeit der Indianer und ebenso ihr Sinn für Schönheit, das alles durften unsere Kids in den letzten Wochen kennenlernen. Der Höhepunkt beim Sommerfest war dann sicherlich das lebensnotwendigste Element der Indianer - ein Lagerfeuer. Hier durften die Kids Stockbrot grillen und auch Würstchen rösten.
(Karin Rampf – Elternbeirat)
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 19.07.2016 | 20:39  
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