Kunterbuntes Wichtelwochenende
Die Farbenschnecke braucht Hilfe, denn der Winter naht und sie muss noch schnell ganz viele Farben suchen, mit denen sie im Frühling die Welt wieder bunt anmalen kann.
Diesem Hilferuf folgten Wichtel, so heißen die jüngsten Pfadfinderinnen, aus der ganzen Diözese Augsburg. Auch neun Wichtel aus Schwabegg eilten am letzten Oktoberwochenende nach Ettenbeuren.
Dort angekommen bezogen sie erst einmal die sonnengelbe Stuben, die gleich neben dem pinken Platz, der blauen Bude und den grünen Gemächern lagen. Die Farbenschnecke begrüßte alle und lernte allen Mädchen den fetzigen Farbentanz. Als Belohnung erhielt jedes Wichtel ein Armband, auf dem sie Perlen in den gefundenen Farben sammeln durfte.
Am nächsten Morgen ging die aufregende Suche nach den Farben weiter, denn viele kreative Workshops standen auf dem Programm: Ob Body- oder Actionpainting, Tellermasken, Windlichter oder Allzeitbereit-Beutel; für jede war das Richtige dabei. Danach ging es beim Chaosspiel ganz schön rasant zur Sache und schon bald schmückten einige Perlen mehr die Armbänder.
Nach dem Abendessen erschraken alle ziemlich: Der böse Winter hatte die Farbenschnecke entführt. Zum Glück hatte diese auf dem Weg bunte Farben am Wegrand verteilt und so konnten die mutigen Wichtel durch den Wald der Schnecke folgen, die sich auf einem Hochsitz versteckt hatte. Aus ihrem Versteck brachte sie auch einige blau-rote Halstücher mit. Diese wurden feierlich allen Leiterinnen verliehen, die mit der Vorbereitung und Durchführung des Wichtelwochenendes alle vier Teile des Gruppenleiterkurses absolviert hatten. Darüber freuten sich auch die Schwabegger Wichtel sehr, denn nun ist auch ihre Leiterin Katharina eine „echte“ Leiterin.
Mit der Nachtwanderung endete schon der zweite Tag des Wochenendes. Am nächsten Tag sammelten sie bei der Schnecken-Farben-Rallye noch die letzte Farbe. Dann wurde schnell gepackt und zusammengeräumt.
Beim Abschlusskreis feierten sie noch einmal ihre Schnecke und erhielten einen bunten Aufnäher für das Pfadfinderinnen-T-Shirt oder die Kluft. Die Eltern warteten schon und so mussten sich alle verabschieden. Aber wenn sie im Frühling mal wieder eine kleine Schnecke sehen, erinnern sie sich bestimmt an dieses schöne Wochenende.





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