Schmidbauer & Kälberer treten ein letztes mal in Schrobenhausen auf

Wann? 11.05.2016 19:00 Uhr

Wo? Alte Schweißerei der Fa. Bauer AG, Schrobenhausen, BAUER-straße 1, 86529 Schrobenhausen DE
Schrobenhausen: Alte Schweißerei der Fa. Bauer AG, Schrobenhausen | Nach vielen gemeinsamen Jahren auf der Bühne, elf Studioalben und weit über 1500 Konzerten, werden Werner Schmidbauer und Martin Kälberer nach ihrem Finale Dahoam im Juli 2016 getrennte Wege gehen. Vorher kommt das Duo aber noch für ein Konzert nach Schrobenhausen. Am 11. Mai treten Schmidbauer & Kälberer ein letztes mal in der Alten Schweißerei in Schrobenhausen auf. Tickets für das Konzert sind für 28 € zzgl. Gebühren bei der Schrobenhausener Zeitung, dem Donaukurier oder via Eventim erhältlich.

Nach ihrem bisherigen Karriere-Höhepunkt mit dem legendären SÜDEN Abschlusskonzert vor 10.000 Fans in der Arena di Verona starten Schmidbauer & Kälberer nochmal zu zweit durch. Im musikalischen Gepäck ist das neue Studioalbum „Wo bleibt die Musik?“ das am 18.07.2014 veröffentlicht wurde. Sie sind experimentierfreudiger, tiefgründiger, gefühlvoller und extrovertierter als je zuvor. Rausgekommen ist „Wo bleibt die Musik?“ - eine „regionale Weltmusik“ von zwei bayerischen Südstaatlern. Werner Schmidbauer war im letzten Herbst ein langes Wochenende in Istanbul und war überwältigt von dem quirligen musikalischen Leben das er dort in allen Straßen und Plätzen angetroffen hatte. Zurück daheim ist ihm die musikalische Leere in der Öffentlichkeit extrem aufgefallen und er stellte sich die Frage - wo bleibt die Musik? Im Herbst 2014 und Frühjahr 2015 werden Schmidbauer & Kälberer im Rahmen der „Wo bleibt die Musik?“ Tour, die quer durch die Republik, Österreich und die Schweiz geht, das Album live vorstellen.
„Nach Verona war ich einfach erschöpft und leer im Kopf“, bekennt Schmidbauer. Wieder Musik machen und auf Tournee gehen, so wie immer? Noch im Herbst 2013 scheint dies unvorstellbar. Doch dann entschließt sich der Musiker und Bay. Rundfunk (BR) Moderator (TV-Sendungen: Aufgspuit!, Gipfeltreffen) zu seiner ersten Reise nach Istanbul. Und dort erlebt er Wundersames und Unerwartetes. „Hier wird an jeder Ecke musiziert und getanzt, du kommst gar nicht umhin, da musst du mitmachen“, schildert er. Auf der Flucht vor dem Musizieren findet er die Musik wieder. Aus dem „müden“ Werner wurde über Nacht wieder der Musik-Werner.

Am Bosporus ist die Musik daheim, ein unvorstellbarer Kontrast zu den Fußgängerzonen und dem Leben in Deutschland. „Wir lassen uns nur noch beschallen und zumüllen vom Einheitsbrei einer schnelllebigen Zeit“, sagt Schmidbauer. Und genau dagegen will er zusammen mit seinem kongenialen Duo-Partner, den Multi-Instrumentalisten Martin Kälberer jetzt anspielen und ansingen mit der Frage – wo bleibt die Musik? Die beiden waren im April nochmal gemeinsam in der türkischen Metropole. Auch Kälberer ist sofort infiziert. „Da war sofort neue Energie da, ich habe gespürt: Ja, das passt!“ Einige Kompositionen stammen auch aus seiner Feder, die Werner mit Worten gefüllt hat. Ein unverkennbares Indiz dafür, dass sich in ihrer langen Zeit des gemeinsamen Wirkens der Gefühlsmusiker Schmidbauer und der Multi-Instrumentalist Kälberer noch nie so nah waren. Und auch in Werners Texten durften die Fans noch nie so nah ran
an ihn, wie diesmal.

Auf dem Album „Wo bleibt die Musik?“ lässt Schmidbauer tief in die Seele eines Mannes blicken, der seit 36 Jahren als Künstler auf der Bühne steht und seit 30 Jahren als Journalist für den BR tätig ist. Er hat ein Liebeslied für seine Frau geschrieben (Lass uns feiern), mit der er seit 20 Jahren durch alle Höhen und Tiefen geht. Es gibt ein Stück für seine drei Kinder (Bei Dir). Schmidbauer beschreibt seine Energieplätze in seiner oberbayerischen Heimat (Ois is guat). Und natürlich darf auch eine Hymne auf die Wiege und Inspiration seiner musikalischen Wiedergeburt am Bosporus nicht fehlen (Istanbul). Vollendet wird das Album durch ein Stück auf Schmidbauers menschliches und politisches Vorbild Nelson Mandela, den im Dezember mit 95 Jahren verstorbenen südafrikanischen Präsidenten und Volkshelden. Schmidbauer hat selbst einmal für ein Jahr in Afrika (Kenia) gelebt und die dortige Sprache erlernt. Naheliegend, dass der Mandela- Text in Bairisch und Swahili verfasst ist. Regionale Weltmusik eben.

Vor 22 Jahren standen Schmidbauer & Kälberer das erste Mal gemeinsam auf der Bühne. Ob in kleinen Clubs, Konzertsälen, großen Hallen oder Open-Airs, sie haben jedes Konzert genossen und alles gegeben, ständig versucht sich weiterzuentwickeln und als Duo immer wieder neu zu erfinden. Die Zuhörerschaft ist über die Jahre hinweg mitgewachsen, treu geblieben und ihren Weg mitgegangen.

Aber nach all den Jahren ist es an der Zeit, einmal eine Zäsur zu setzen und sich neu zu definieren. Vor dieser Kreativpause nach dem Motto „Aufhören wenn’s am schönsten ist!“, sind die beiden noch bis Juli 2016 intensiv und voller Energie mit den aktuellen Programm „Wo bleibt die Musik?“ unterwegs, und verabschieden sich von Ihren Fans in Deutschland und Österreich.
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2 Kommentare
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Anton Sandner aus Königsbrunn | 13.01.2016 | 16:10  
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 18.01.2016 | 14:36  
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