Seniorengemeinschaft Garbsen e.V. unternahm eine Reise ins Vogtland

  Schöneck/Vogtland: Schöneck | Das Vogtland ist eine Reise wert

Garbsen. 29 Mitglieder der Senioren-Gemeinschaft-Garbsen e.V. fuhren mit dem Bus für 6 Tage
in das Vogtland, um die schöne Gegend kennenzulernen. Auf der Hinfahrt kam man durch Erfurt und hatte Gelegenheit, den Dom und die Kremerbrücke zu besuchen.
In einem Hotel mit Panoramablick wurde in Schöneck, der höchstgelegenen Stadt des Vogtlandes, Quartier bezogen. Wegen seiner Lage und der herrlichen Aussicht wird der Ort auch als „Balkon des Vogtlandes“ bezeichnet.
Jeder Tag war ausgefüllt mit Besichtigungen in die nähere und weitere Umgebung.
Die erste Fahrt ging zu einer Stickerei. Hier konnte man erleben, wie noch auf sehr alten Maschinen
die Plauener Spitze hergestellt wird. Die Stadt Plauen ist auch sehr bekannt geworden dadurch. In früheren Jahren wurden die Muster mit Lochkarten erarbeitet, heute läuft alles über Computer.
Eine Vogtlandrundfahrt schloss sich an . Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Göltzschtalbrücke, konnte bestaunt werden. Zur großen Freude fuhr auch in dem Moment ein Zug über die Brücke.
Lohnenswert war auch in Morgenröthe-Rautenkranz, dem Geburtsort des ersten deutschen Kosmonauten Dr. Sigmund Jähn, das Gelände der Deutschen Raumfahrtausstellung. Dort wurde u.a. das Verhältnis der Sonne zu den verschiedenen Planeten dargestellt.
Der Ort Schöneck wurde mit einer kleinen Bimmelbahn erkundet und an den bekanntesten Sehens-würdigkeiten ausgestiegen, so z.B. am Aussichtsfelsen „Alter Söll“. Hier hatte man einen faszinierenden Panoramablick über das Elstergebirge, Elsterstadt, Kaiserwald und Fichtelgebirge. Die freigelegten Mauerreste sind Zeitzeugen der alten Schönecker Burg.
Die Fahrt nach Franzensbad und Marienbad in der Tschechei durfte auch nicht fehlen. Diese beiden Bäder sind sehr sehenswert. Franzensbad ist das kleinste, aber nicht minderprächtige Heilbad des Böhmischen Bädertrios.
In Marienbad ist das Herzstück des Kurviertels die große Kolonade, eine 120 m lange, leicht gekrümmte, grandios-filigrane Eisenkonstruktion mit bunten Deckenbildern.
Der benachbarte Musikbrunnen konnte von den Senioren zur ungeraden Stunde mit Wasserspiel und Musik von Chopin bestaunt werden.
Ein Mitglied der Reisegruppe konnte seinen 87-jährigen Geburtstag feiern und natürlich wurde auch ein Ständchen gebracht.
Der letzte Tag des Aufenthaltes ging in den Musikwinkel des Vogtlandes. Seit mehr als 350 Jahren werden dort Musikinstrumente gebaut. In einer Ausstellung wurden die mechanisch selbst-spielenden Musikwerke einer längst vergangenen Zeit vorgeführt. Einst waren sie tonangebend auf Rummelplätzen, in Gasthäusern oder Wohnzimmern, als man die Elektronik noch nicht kannte. Eine sehr schöne Kirmesorgel aus dem Jahr 1890 wurde sehr bestaunt.
Der Nachmittag des letzten Tages wurde in dem Theatercafe von Bad Elster verbracht und war ein schöner Ausklang bei Kaffee und Torten, sogar mit Klavierbegleitung eines Pianisten.
Diese schönen Tage werden den Mitgliedern noch lange in Erinnerung bleiben.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 09.10.2014
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