Brockengartensaison beginnt am 6. Mai 2014

Wernigerode: brocken | Beginn der Brockengartensaison am 6.Mai 2014 – Der Garten öffnet seine Pforten Zehn Tage früher als in den vergangenen 24 Jahren


Wernigerode – Brocken (ein/kip) Obwohl der Winter 2013/2014 kein richtiger Winter war und im Harz so gut wie kein Schnee gefallen ist, war der Brockengarten noch im März teilweise mit Schnee bedeckt. Die hohen Temperaturen in der zweiten Märzhälfte trugen allerdings dazu bei, dass dieser schnell verschwand. Bereits Ende März blühten die ersten Steinbrech- und Mannsschildarten.

Schon Anfang April konnten daher die ersten Instandsetzungsarbeiten beginnen, so dass wir die Anlage in diesem Jahr bereits Anfang Mai unseren Gästen präsentieren können. Am 6. Mai um 11.30 Uhr findet die erste Gartenführung der Saison 2014 statt. Eine Vielzahl blühender Primelgewächse, Steinbrecharten, Felsenblümchen sowie viele Arten mehr werden zu bestaunen sein. Auch die heimische Brockenanemone wird den Gästen ihre Blüten zeigen.

Die Brocken- und Nationalparkbesucher werden ab dem 6. Mai regelmäßig von Montag bis Freitag um 11.30 und 14.00 Uhr von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage begleitet. An den Wochenenden ist die Besichtigung des Gartens in Kombination mit der Rundwanderwegführung durch einen Ranger möglich. Zusätzlich werden botanisch-gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den Wochenenden nach Anmeldung unter 0170/570 9015 und 03943/5502-20 durch die Anlage geführt.

Da der Brockengarten seit Mitte März weitestgehend schneefrei ist und die meisten im Brockengarten kultivierten Hochgebirgspflanzenarten am Naturstandort eine lange Schneebedeckung gewohnt sind bzw. diese sogar zum guten Gedeihen benötigen, war der Witterungsverlauf für die im Garten kultivierten Arten eher ungünstig. Ob und wie hoch die Ausfälle im Winter 2013/2014 waren, kann allerdings erst Mitte Juni richtig eingeschätzt werden.

Das Kleinflugzeug war jüngst entgegen anderslautender Meldungen nicht direkt in den Brockengarten gestürzt, sondern nur unmittelbar daneben. Der Betrieb des Gartens ist davon nicht wesentlich beeinträchtigt. Die Absturzschäden an der schutzwürdigen Vegetation der Brockenkuppe hielten sich in Grenzen.

Foto von Dr. Gunter Karste: Die Primel Primula wulfeniana im Brockengarten.
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