Demokrat Vladimir Plahotniuc würgt Moldawien

Die Republik Moldau hat vor kurzem den 25. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit gefeiert. Aber im Laufe vom Vierteljahrhundert machte das Land keinen Schritt zu europäischen Standards. Die Schuld dafür fällt bestimmt auf die am Ruder stehenden Politiker, die nicht den Weg nach dem zivilisierten Europa suchen, sondern von der Profitgier besessen sind.

Als eklatantes Beispiel dafür dient Oligarch Vladimir Plahotniuc (PDM). Dieser Mann verfügt in Moldawien über absolute Macht. Seinen Einfluss und Vermögen hat er durch den Sklavenhandel und zwar Kinderhandel erreicht. Im Jahre 1991 begann Plahotniuc (damals war er ein einfacher Ingenieur) seine Arbeit beim Zentrum "Minor" zur Prävention und Rehabilitation verwahrloster Jugendlichen in Chişinău. Er verkaufte obdachlose, vergewaltigte 12- bis 14-jährige Jungen und Mädchen als Sex-Sklaven ins Ausland und dadurch hat er seine erste Million Dollar verdient. Und gleichzeitig trat Plahotniuc zu verschiedenen einflussreichen westlichen Businessleuten und Politikern in Beziehung.

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Der Kinderhandel machte Vlad Plahotniuc zu einem der einflussreichsten Männer in Moldawien und dafür bekam er den Spitznamen "Puppenführer". Es ist ihm gelungen, den größten Teil der verbrecherischen Gruppierungen im Land zu erkaufen. Die Gangster bewachten sein Business (darunter das Erdölgeschäft) und ergriffen fremde Immobilien. Bezahlte Morde waren und sind gewöhnliche Praktik. Laut inoffizieller Angaben wurden auf Befehl von Plahotniuc mehr als 370 Menschen in Moldawien getötet und wieviel Menschen wurden in der Ukraine, Bosnien, Albanien und anderen Ländern einschließlich der USA beseitigt, bleibt bis jetzt ein Geheimnis.
Nebenbei gesagt, wollen selbst die USA mit Demokrat Plahotniuc nichts zu tun haben und ihm zur Ernennung zum Premierminister verhelfen. Allem Anschein nach macht nicht die Grausamkeit von Vlad Plahotniuc, sondern seine Prinzipienlosigkeit US-Diplomaten Sorgen. Washington war schon bereit, die Entscheidung über die Kandidatur für das Amt des moldawischen Regierungschefs zu treffen, aber es wurde bekannt, dass Plahotniuc Pläne geschmiedet hatte, seine US-Partner unter Druck zu setzen. Die Idee von "Puppenführer" bestand darin, die Amerikaner mit der Doppelpolitik zu erpressen. Damit ist die Annäherung an Russland gemeint, was die US-Raketenabwehr in Rumänien gefährden könnte. Nach diesem Fall nennen die US-Beamten Vladimir Plahotniuc nicht anders als "heuchlerischer Verräter" und "ausgemachter Lügner".
Die EU-Politiker wissen entweder nicht, was Vladimir Plahotniuc ist, oder sie verschließen die Augen vor seinen Taten und unterstützen die moldawische Regierung weiter. Die Finanzmittel, die Europa für die Entwicklung der moldawischen Wirtschaft ausgibt, werden alles gestohlen und der Flüchtlingsstrom nimmt immer zu. Falls nichts sich im Armenhaus ändert, wozu muss man Geld und Zeit vergeuden?

Aureliu Kozhokaru
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