Und? Was wird das heute? "Kartoffelbrei." Ohne Kartoffeln? "Ohne ".
Skandal auf dem Lebensmittelmarkt. Foodwatch hat ganz ganz schlimme Schweinereien bei Lebensmitteln aufgedeckt, bei denen der Verbraucher kaum Chancen hat ihnen zu entgehen Zum Beispiel bietet Maggi eine Suppe mit der Empfehlung eines bekannten münchener Fernsehsternekochs in Dosen an. In der einen Dose ist das bekannte Zeug aus der Tüte (trocken) in der anderen Dose befindet sich das Wasser. Formschinken aus Fleischresten mit über 60 % Wasser kommt auf die Pizza und aufs Brot. Kunstkäse, der nichts mit Käse zu tun hat wird uns untergejubelt. Danone will uns weißmachen, das man gegen Erkältung geschützt ist, wenn man das 4 mal teuere Joghurtzeug mit 3 mal soviel Zucker wie andere Produkte schlucken würde. Und so weiter. Mahlzeit.
Hartmut, den Beitrag habe ich auch verfolgt.
Ich verweise auf den Film mit Louis de Funes "Brust oder Keule"....der hat vor etlichen jahren schon gezeigt, wie es um die Herstellung unserer Nahrungsmittel bestellt ist.
Der Kunde entscheidet,wo er seine Lebensmittel kauft ! Ich kaufe Fleisch und Wurst nicht im Supermarkt! Ich fahre nach Krumbach zu Metzgerei Leberl.
Ich schmecke da einen riesen Unterschied,das ist mir die Fahrzeit einmal in der Woche wert!
Solange die ertappten Mafiosi der Lebensmittelbranche nicht öffentlich mit den betroffenen Produkten genannt werden, werden sie weitermachen.
Eine hausgemachte Pizza beim Italiener kostet in der Herstellung ca. 0,80 EUR. - Die Kalkulation wurde anhand der separaten Metro (Italien-) Preisliste gemacht. Edamer (Analogkäse) kg 2,xx EUR / Pizzawurst (Salamiersatz) kg 2 - 3 EUR / Pizzabelag (Schinkenersatz) kg 3,xx EUR / Geschälte Tomaten 2,5 Liter Dose 0,99 EUR / 10 Liter Eimer Champignonsscheiben ca. 7,xx EUR etc. - Dazu bietet Metro noch den Pizzawein in Rot / Weiss / Rosé an, die 0,75 Liter Flasche zu 0,99 EUR.
Bereits seit rund 30 Jahren ist es bei einem unserer südlichen Nachbarn Tradition Wein für den Export ohne Wein herzustellen. Besonders gerne wird Frascati und Prosecco Frizzante aus Wasser und Chemikalien hergestellt. Der Hauptabnehmer ist Deutschland. Bis heute konnte niemand die Quellen zum Versiegen bringen.
Das ist ein sehr komplexes Thema. Würde der Verbraucher oder Kunde sein Verhalten ändern, käme sehr schnell Bewegung in die Angelegenheit. Stell Dir vor, es wäre noch 'Deutsche-Mark-Zeit' und auf einer Speisekarte vor dem Haus des Restaurants würden die heutigen Preise in DM stehen: Schnitzel, Wiener Art mit Beilagen und Salat 24 DM, - wieviele Kunden hätten das Lokal besucht? Bei zwölf EUR empfinden wir das als normal.
Wenn wir, statt auf Fruchtstücke im Joghurt auf kleine Zedernholzstücke beissen, dann sollten wir unser Kaufverhalten ändern, wenn wir das nicht wollen.
Heute bekommt der Kunde überall alles zu kaufen, was er sich wünscht. Saisonale, regionale Produkte werden zur Extraklasse stilisiert und sollten doch Normalität sein. Italienischer Wein, die Hummersuppe aus der Dose, die Pizza per Telefon im Minutentakt ins Haus geliefert, die Kanton-Ente wann immer man will - es ist uns eine Freude, aus dem Vollen zu schöpfen.
Die einen produzieren, die anderen kaufen. Wenn in diesem Leitsatz etwas verändert wird, ändern sich die Bedingungen. Sonst nicht.
Kunstkäse,.etc
nichts Neues,
ich würde mich nicht wundern, wenn das(!) in Zukunft die Probleme der Hungernden bewältigen soll!
Das wäre doch etwas!Zwar ist der G8 Gipfel so "klug" inzwischen, keine Überschüsse aus den eu-Ländern mehr loswerden zu wollen, sondern tatsächlich und eeeeeeeeeeeeeendlich "Hilfe zur Selbsthilfe" anstatt Ausbeutung anzubieten, aber denkt mal nach:
Das wird nicht so sein!Das ist Rederei!Denn immer noch landen Ketchupproduktionen dort in der Tube und Tomatenfelder werden wieder eingesampft.
Von den Produkten, die nur dort so wachsen können, muss dieser Kontinent leben dürfen.
Die Tiere, die einzigartig sind, müssen geschützt werden.
Afrika ist ein Kontinent, mit Menschen , die überaus fähig sind, eine Herausforderung in ihrer Verpflichtung zu sehen.
Und damit meine ich nicht die missionierten , sondern die, die aus ihrer eigenen Kraft wieder ihr Land lieben dürfen!
Passte hier gar nicht, wollte ich aber mal gesagt haben :-)
@Bodo
Das verstehe ich nicht: warum sollte jemand, der kein Fleisch mag, etwas künstliches essen, dass so aussieht und so schmeckt wie ein paniertes Schnitzel? Ist doch total eklig!! Da würde ich selbst es eher wie Erwin machen und den Vegetariern empfehlen, auf solche Chemiebomben zu verzichten.
Mehr Schein als Sein - darauf stehen wir doch alle - und die Wirtschaft nutzt es aus.
Wenn ich nicht belogen werde und es nicht gesundheitsschädlich ist und es auch noch schmeckt und ich vom Kostenvorteil etwas abbekomme - dann solls mir recht sein.
Wir müssen ja was essen - und da wir immer mehr werden, werden wir uns auch an sowas gewöhnen müssen.
Als ich mich noch mit dem Thema Selbstversorgung ernsthaft beschäftigt habe, gab es die Faustregel "2 Hektar plus 1 Hektar pro Nase". Vielleicht kann man es verringern aber so oder so müsste der Gemüsegarten sehr groß sein. Und auch da gilt die Frage, was man im Winter essen möchte.
Richtig Andreas. Ein Schrebergarten reicht da nicht und wenn man dann über 65 ist, kann es schon sein, das einen die kaputte Wirbelsäule zum Verhungern verdonnert.
Wenn ich die Geschichten der älteren Generation höre, wie sie in den 20er Jahren Ihre Ernten liebevoll im Keller durch den Winter gebracht hatten, immer frisches Gemüse hatten und ab Ostern frischen Salat, dann sträuben sich meine Nackenhaare.
Angeblich war das vor 80 Jahren das Paradies. Mag für die Verseuchung hinkommen, aber die Vorratshaltung ist in der Erinnerung ziemlich verklärt.
Eingeweckter Entenbraten, eingeweckte Suppen, eingewecktes Obst aller Art.
Kein Wunder, wenn diese Generation auch aufgetaute Süßkirschen mag.
Andreas, Nachwuchskräfte habe genug, aber nur eine hat Interesse am Garten. Ich übrigens auch nicht und jetzt komme zu Hartmut.
Wenn man das Zeug ständig gegessen hat, weiss man schon, wie andere Dinge schmecken. Die Mohrrüben im Keller im Sand, das Sauerkraut im Fass, der ganze Keller roch danach. War nie so ganz meine Welt aus vielerlei Gründen.
Hallo Hartmut,
nach all meinen Vorrednern kann ich eigentlich nicht`s mehr ergänzen. Bis auf : Wir alle sollten die Lobbyisten mehr beobachten... besser ist das.
Es ist ein Skandal, dass derartige Vorgehensweisen der Lebensmittelindustrie resp. der Anbieter möglich sind. Da wir nicht sicher sein können, von politischer Seite entsprechend ausreichend geschützt zu werden, bleibt uns auch hier wiederum nur die Eigeninitiative, wie ich sie selbst schon lange beim Thema Biolebensmittel und Trinkwasser praktiziere.
Adelheid Kluge, Sarstedt
ass-kluge@t-online.de
Ich dachte immer, Krokus ist eine Zwiebelpflanze. Also hatte ich vor Jahren einige Zwiebeln eingebuddelt. Und was ist das heute? Eine Invasion von Blüten, sie quetschen sich sogar durch die engen Zwischenräume der Terassenplatten. Tausende.
Natürlich habe ich mir Bodo als Beispiel genommen und ein Getier fotografiert. Bodo sei Dank.
2010 läßt sich wunderbar schreiben. Habe nicht gedacht, daß ich das Jahrzehnt noch erreichen würde.
Aber nun erst mal das Wichtigste für das nächste Jahr: Termine!!!!
Der Reihe nach.
Ich habe nur die wichtigsten Termine ausgewählt.
21.2.2010 internationaler Tag der Muttersprache
30.4.2010 Walpurgisnacht
1.5.2010 Weltlachtag
2. Sonntag im Juni Vatertag
1.6.2010 (2010 schreibt sich unheimlich gut )...
"Rettet die Hauptschule"
"Vereinigt Haupt- und Realschule"
"Nur Ganztagsschulen"
" Nur Gesamtschulen"
"Angst vor der Restschule"
"Jede Schule mit eigener Verwaltung"
"Halbherzig"
"Grundschulen zusammenlegen"
Arme Schüler
Arme Eltern
Arme Lehrer
Arme..............arm ,arm
Die europäischen Fachminister beraten in den nächsten Wochen über eine Regulierung der Finanzmärkte. Wird die exzessive Spekulation mit Nahrungsmitteln endlich wirksam eingedämmt? Werden nicht nur die Börsen-Wetten mit Agrarrohstoffen reguliert sondern auch der außerbörsliche Schattenhandel? Frankreich macht Druck, nun hängt vieles von Wolfgang Schäuble ab. Unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion und fordern Sie den...
.. (!!!) Obst - Teil",
so lautete das Thema in der Donnerstagsrunde vom letzten Donnerstag.
Früchte schmecken am besten, wenn sie frisch geerntet werden, so habe ich es zumindest mit den Weintrauben gehalten, die zwischen Haustür und Pforte über mehrere Wochen im Vorbeigehen immer eine willkommene Abwechslung waren. Die letzten Trauben haben den ersten Frost allerdings nur wenige Tage überdauert.
Äpfel gibt es noch am...