liebe deinen Feind 3

von Natalie Parello aus Sarstedt | am 06.09.2009 | 205 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 0 Bilder

Mein Bein fühlte sich an, als würde ich einen leblosen Klumpen Fleisch mit Knochen an mir mitschleifen.Ich wünschte eine Axt zu finden, die mir erlaubt, dieses Hindernis abzuhacken, damit ich schneller bei meinem Kind bin.
Wozu brauche ich dieses Bein?
Ich höre neben mir dieses Stöhnen.Es kommt mir bekannt vor.Als ich meinen Kopf wendete, erkenne ich, das ich keinen Zentimeter näher zu meinem Sohn gekrochen bin und immer noch neben diesem Mann liege.
Dann kam der nächste Knall, und ohne zu überlegen legte ich den Arm um diesen Körper, der ein Mensch war.

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