In Salzgitter: Pfarrer i. R. Johannes Chmielus verstorben

Johannes Chmielus verbrachte seinen Ruhestand in der Kirchengemeinde St. Gabriel in Salzgitter-Gebhardshagen. Archivfoto (März 2009): Helmut Kuzina
Salzgitter: Gebhardshagen | Am 22. Dezember 2015 verstarb Pfarrer i. R. Johannes Chmielus im Alter von 87 Jahren. Das Requiem feiert für ihn der Hildesheimer Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger am 4. Januar 2016 um 10 Uhr in der Kirche St. Gabriel in Salzgitter-Gebhardshagen. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof.

Johannes Chmielus vertrat stets den Standpunkt, dass die Kirche ihre Existenzberechtigung durch ihren Einsatz für die Menschen habe, deshalb brachte ihm sein Engagement für die Gemeinden viel Anerkennung.

Der aus einem oberschlesischen Dorf stammenden Johannes Chmielus (geboren 1928) entschied sich als Pfarrjugendführer in Stadtoldendorf für den Weg zum Priestertum, besuchte das Gymnasium, studierte Theologie und Philosophie, Bischof Dr. Franz Hengsbach weihte ihn am 17. März 1957 in Hildesheim zum Priester.

Er arbeitete ab 1957 als Kaplan in Neustadt am Rübenberge, 1958 in Bodenwerder, 1960 in Bremerhaven, 1963 in Hannover, 1960 als Pfarrer in Salzgitter-Hallendorf und von 1971 bis 2000 in St. Michael in Salzgitter-Lebenstedt.

Seinen Ruhestand verbrachte er in Salzgitter-Gebhardshagen. „Ich fragte mich, was ich denn eigentlich all die Jahre gewollt habe, was die Mitte meines Tuns in den sechs Gemeinden gewesen ist.“ Sein ständiges Bemühen um ein sinnvolles Gemeindeleben beruhten auf diesem Hintergrund: „Ich wollte immer ein Künder der Freude sein, ich wollte aus einer anonymen Gemeinde eine Familie machen, in der einer mit dem anderen weint und lacht und lebt.“

In Salzgitter war er Dekanatsmännerseelsorger, Dechant, Religionslehrer am Kranichgymnasium, Leiter der philosophischen Arbeitsgemeinschaft, Krankenhausseelsorger und Mitglied im ökumenischen Freundeskreis der funkenden Geistlichen. Sein Resümee lautete: „Was ist geblieben? Ich muss gestehen: Eigentlich sind es nur die Worte – adsum und libenter, hier bin ich und gern.“

Dezember 2015, Helmut Kuzina
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