Billiger Äpfel - Wie man in den Wald hinein ruft - Generalfeldmarschall Kutusov

Rostock: Grebin | Was sehe ich im PENNY - Lütten Klein am Sonnabendvormittag – 20.09.2014 – es gibt schöne große rote Äpfel zum Preis von 0,99 €./ kg.
22.09 .2014 - H. K., Neustrelitz: Netto (Früher PLUS). Da kann ich die von einem neuen Apfelpreis berichten: Die Kiste Äpfel (5 kg) gesenkt auf 0,99 €. Ist schon ein Wahnsinn.
So etwas haben wir in der Vergangenheit doch nicht erleben können. In der Regel schwankten die Preise für 1 kg um die 2.- bis 3.- €URO.

Wirkt sich hier eine großartige Obsternte aus? Will uns der Handel beschenken? Hat evtl. das Land für seine Bürger eine Vitaminspritze geordert? Hat sich gar jemand beim Preis geirrt? Sollten es sogar „Niedrigqualitäts – Äpfel“ sein? Gar Äpfel aus der Umgebung? Man kann es nicht wissen, denn die Erfahrung mit dem "kapitalistischen Wohlfahrtsstaat zeugt nicht immer vom Gesetz - Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wir erleben eigentlich von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr eine Steigerung und das immer zu Gunsten der Konzerne, zu Lasten der sogenannten schwachen Schichten, der Lohn-und Gehaltsempfänger, der Rentner. Die Begründungen sind kaum plausibel, weil von der KOALITION gestützt.

Nun will ich es mal sehr verwegen mit gefundenen Zeilen vergleichen: „Französischer Käse, Schokolade aus Belgien und der Schweiz, Kandiszucker aus Deutschland, echte italienische Pasta und sogar französisches Katzenfutter - Weißrusslands Bürger und Katzen entdecken derzeit europäische Delikatessen. Denn mit dem Einfuhrverbot für Lebensmittel aus der EU zwang der russische Präsident Wladimir Putin die Exporteure, sich neue Ziele zu suchen. Nun füllen sie die Regale in Weißrussland.
"Danke, Wladimir Putin!", sagt der Ingenieur Wladimir Nesterowitsch und kauft seinem Sohn eine Packung italienisches Gebäck für umgerechnet 1,70 Euro in einem Supermarkt in Minsk. Solche Importgüter aus der EU gab es früher nur in ausgewählten Feinkostläden zu Preisen, die drei- oder viermal so hoch waren wie in Europa. Somit waren sie für die meisten der 9,5 Millionen Weißrussen unerschwinglich. Doch durch Russlands Embargo-Antwort auf die Sanktionen des Westens landen massenhaft Parmesan, Camembert und spanischer Schinken beim weißrussischen Nachbarn und lassen die Preise sinken.


Auch für Deutschland hat es durch Russland einen Importstopp im Zusammenhang mit den Ukraine - Sanktionen des Westens gegen Russland in den letzten Wochen gegeben. Putin sei Dank! Das würde sich auch für die Apfel – und Kartoffelbauern besonders im Osten Deutschlands auswirken. Sie würden auf Mengen ihrer reichen Ernte sitzenbleiben und „nicht grade amused“ sein. Ob nun dieser Zustand eingetreten ist und die Landwirtschaft die Reißleine gezogen hat? Fragen über Fragen, die uns die Realität in den nächsten Tagen beantworten wird. Wie heißt es doch so schön in einem klugen Sprichwort? „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus“.
Nachdem auch in anderen Supermärkten die Preise sehr tief gesunken sind, frage ich überall die Verkäuferinnen ganz „unschuldig“: Sagen Sie, die Preis für Äpfel sind so niedrig wie nie vorher, warum wohl?“ Als Antwort bekomme ich die ehrlich klingende Antwort: „Es sind sehr viel Äpfel auf dem Markt!“ Den Mitarbeiterinnen glaube ich diese Antwort, denn über die Hintergründe sagt man ihnen von den Geschäftsführungen nichts. Und wer von ihnen kennt diese Zusammenhänge mit Russland und der Ukraine. Warum auch sollen die wahre Antwort gebrauchen: Putins Russland hat die Einfuhr von Obst aus den EU-Ländern, darunter besonders für Deutschland (und hier das Bundesland M-V) empfindlichst gesperrt. Seine Antwort auf die vielen Sanktionen der USA und der gehorsamen EU. Wer will es dem Land verdenken? Ich nicht! Zur Erinnerung: "Meinst du, die Russen wollen Krieg?"
Nein und nochmals NEIN, denn schon von Fürst Michail Illarionowitsch Kutusow, Generalfeldmarschall der russischen Armee, Held des Vaterländischen Krieges gegen Napoleon Bonaparte wissen wir, der seine Strategie gegen den Willen seiner fürstlichen Mitkämpfer durchsetzte: "Wir wollen Bonaparte vom heiligen russischen Boden vertreiben, nicht andere Länder erobern und damit unsere russischen Soldaten schonen, sie nicht unnütz opfern.

Jewgeni Jewtuschenko schrieb 1961

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Meinst du, die Russem wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.
Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.
Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:

Meinst du, die Russen woll’n…

Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:

Meinst du, die Russen woll’n…

Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
es weiß, wer ackert und wer sät –
ein jedes Volk die Wahrheit sieht:
Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

Komisch, wie bin ich nur von den billigeren Äpfeln auf Kutusov und das geschmähte Putins Russland gekommen?!
Es soll der Lehre aus der Geschichte dienen: Russland und Deutschland (Preußen)
können nur gemeinsam in Frieden und guter Nachbarschaft gedeihen und l e b e n.
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9 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.09.2014 | 02:13  
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Hans Jürgen Grebin aus Rostock | 21.09.2014 | 05:02  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 22.09.2014 | 17:05  
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Hans Jürgen Grebin aus Rostock | 23.09.2014 | 12:58  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 23.09.2014 | 16:59  
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Hans Jürgen Grebin aus Rostock | 23.09.2014 | 17:36  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.09.2014 | 17:44  
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Hans Jürgen Grebin aus Rostock | 18.10.2014 | 06:30  
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Hans Jürgen Grebin aus Rostock | 18.10.2014 | 06:31  
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