Ein schweres Unwetter zu Pfingsten über Rostock

Rostock: Grebin | Schwere Gewitter dauern nicht lange, heißt es in einem Buch mit den schönsten Bauernregeln und auch steht drin: „ Nach einem Unwetter mit Gewitter kommt Sonnenschein.“ Nicht immer stimmen die Bauernregeln, habe ich mich praktisch überzeugt. Doch diesmal zu Pfingsten stimmt eine.
Wir sitzen mit der Familie zu später Nachmittagszeit am Kaffeetisch, lassen uns den Kuchen, Kaffee, Tee und Kakao gut schmecken. Jemand aus der Runde steht mal auf und sieht aus dem Fenster im 19. Stock nach Süden hin, kommt zurück und ruft: „Der Himmel über Rostock ist ganz schwarz!“
Wir belassen es dabei und reden weiter, doch nach 10 Minuten werden wir im Westen den schwarzen Himmel mit einer gewaltigen Wolkenwalze im Halbkreis langsam über dem Dorf Lichtenhagen auf unser Hochhaus zukommen. Bis nach Warnmünde hin ziehen die mächtigen Wolken und verdunkeln ganz allmählich die Landschaft, nur ganz vorn am Ende sind noch Reste von Sonnenstrahlen zu sehen.

Nun geht alles ganz schnell und dann geht das Schütten vereint mit starken Windböen los. Die großen Fensterscheiben auf unserem Balkon fangen an zu rütteln. Ich muß sie schließen und mit dem Fotografieren aufhören. Dann geht das Prasseln los, die großen Regentropfn laufen nur so die Fensterscheiben runter. Draußen regnet, gießt es. Die Natur kann sich freuen, denn auf diesen Regen hat sie schon länger gewartet damit sie ihr Grün mit Wasser versorgen kann.

Nach über einer Stunde ist alles vorbei und in Rostock scheint wieder die Sonne. Genau so wie es die Bauernregel auch festgestellt hat. Die Luft ist wieder sauber und ein wenig kühler – wir freuen uns.
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