Ausstellung in Rostock: Niederländische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts

Schule des Peter Paul Rubens, "Lot mit seinen Töchtern", Öl auf Leinwand. Foto: Helmut Kuzina
Rostock: Klosterhof | Die Rostocker Sammlung niederländischer Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts gehört zu den wichtigsten in Norddeutschland. Rund siebzig Gemälde werden im Kulturhistorischen Museum gezeigt, wobei die Ausstellung Exponate von wichtigen Künstlern wie Jan Breugel d. J., Rachel Ruysch, Salomon van Ruysdael oder Willem Kalf präsentiert.

Die meisten der Exponate, die sich heute in der Kunstsammlung des Kulturhistorischen Museums befinden, stammen aus Vermächtnissen oder kamen als Geschenke Ende des 19. Jahrhunderts ins Museum.

Als der Grundstock der Sammlung angelegt wurde, konnten wegen der hohen Preise nicht Gemälde von Rembrandt, Rubens oder van Dyck erworben werden. Stattdessen wurden Kopien großer Meister und Werke von Schülern gekauft, darunter die populären Bilder der Kleinmeister im „Wohnzimmerformat“.

Die Ausstellung ermöglicht es durch die verschiedenen Bildgattungen, einen Einblick in die Entwicklung der niederländischen Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts zu erhalten. Gezeigt werden Historien-, Landschafts-, Stillleben- und Genremalerei.

Die Maler des „Goldenen Zeitalters“ der Niederlande vermittelten dem breitgefächerten Bürgertum einen neuen Hang zum Schauen. Der ganze Reichtum des Lebens in der Natur und der Gesellschaft sollte in den Gattungen der Malerei einen Ausdruck erhalten. Vor allem Bildnisse und Gruppenbilder waren gefragt, noch mehr die mit erlesenen Farben versehene Interieurmalerei mit Menschen in Innenräumen wie in der „Musikalischen Unterhaltung“ von Nicolaes Verkolje.

März 2015, Helmut Kuzina
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