DEUTSCHLAND - SCHWARZ - ROT - GOLD feiert im 21. Jahrhundert bald den 25.

  Rostock: Grebin | (Kein Vergleich- nur ein wenig Ähnlichkeit- keine böse Absicht- nur mal so nachgedacht - ein bißchen Wahrheit – nachdenkens- und überlegenswert – mehr nicht!)
Felix Stillfried (Brandt), einer der Großen neben Fritz Reuter und John Brinkman im Lande Mecklenburg, ließ einen alten Schulmann nach der Reichseinigung von oben durch Bismarck 1871 im Kösterlüd - Roman mit nüchternem Sinn der kleinen Leute vor Realitäten warnen: „Mudder, Du kennst die Preußen man noch nich!" Er bezog sich auf die Franzosen, die auch Mecklenburg besetzt hatten und nach dem Franzosenkrieg abziehen mußten und die Preußen folgerichtig die Herrschaft im ganzen deutschen Reich übernahmen.
.. "säd min oll Vadder, de wier ut´ t Preußsche inwannert: So. Kinner nu werdt ´ beter! De Preußen kamen nich as unse Feinde, de kamen as unse Freunde!?
Ja, schön! Wat de Franzos´ uns laten hadd, dat nehm de Preuß, un min oll Vadder säd: ? Wat dauh´ ck mit so en Freund? De´s jo noch leger as de Feind! Nu hett de Preuß ´ dat mit den Österreicher, paß up, de slückt de ganze Welt noch mal eins äwer!"
Diese Einsicht war erstaunlich und ich frage mich natürlich, ob sich Geschichte wiederholen kann und wenn nicht, ob es nicht Triebkräfte gibt, die solche Ähnlichkeiten hervorrufen. Sind es menschliche Unarten oder werden sie durch gesellschaftliche Umstände bewirkt?

Ähnliches konnte auch der Dichter und Jurist Theodor Storm berichten, der als Landvogt nach dem Krieg zwischen Preußen und Dänemark das System der „brutalsten Machtherrschaft“ der Preußen erlebte. Er äußert enttäuscht: „ Wir können nicht verkennen, daß wir lediglich unter der Gewalt leben. Das ist desto einschneidender, da es von denen kommt, die wir gegen die dänische Gewalt zu Hilfe riefen und die uns jetzt, nachdem sie jene bewältigen geholfen, wie einen besiegten Stamm behandeln, indem sie die wichtigsten Einrichtungen, ohne uns zu fragen, hier über den Haufen werfen und andere dafür nach Gutdünken oktroyieren; obenan ihr schlechtes Strafgesetzbuch, worin eine Reihe von Paragraphen - längst der juristischen wie der Moralkritik verfallen - ehrlichen Leuten gefährlicher sind, als den Spitzbuben, die sie angeblich treffen sollen. Und obwohl Preußen - sowohl wegen der Art, wie sie das Land gewonnen, als auch, weil wir zum geistigen Leben der Nation ein so großes Kontingent gestellt als nur irgend ein Teil von Preußen - alle Ursachen zu bescheidenem Auftreten bei uns hat, so kommt doch jeder dumme Kerl von dort mit der Miene des kleinen persönlichen Eroberers und als müsse er uns erst die höhere Weisheit bringen.“
Storm fügt nicht zu Unrecht hinzu: „Auf diese Weise einigt man Deutschland nicht..“
Nicht das mir nun „unmögliche oder gar absichtliche Vergleiche“ vorgeworfen werden. Ich habe nur so meine Gedanken purzeln lassen, nach dem Motto: Im freien Land kann jeder seine Meinung sagen, ob sie gehört wird, steht in den Sternen. Und wie anfangs geschrieben, im Deutschland der Bundesrepublik wird im 21. Jahrhundert ein besonderes Ereignis vor 25 Jahren gewürdigt und von vielen Bürgern gefeiert.
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